Skip navigation

Tag Archives: Philipp Tschauner

Bei diesem Spiel habe ich es wie bei einem alles entscheidenden Elfmeter gemacht, wenn mir die Nerven versagen – ich habe gar nicht erst hingeguckt. Und nervlich war ich in dieser Phase der Saison wirklich am Ende, schließlich war der drohende Abstieg auf direktem Wege genau so möglich wie ein Relegationsplatz oder aber der direkte Klassenerhalt. So saßen wir also mit dem Smartphone in der Hand und aktualisierten laufend den Ticker, während um uns in der Sonne Menschen, die sich überhaupt nicht für Fußball interessierten, zumindest nicht an diesem Tag, feierten, tranken und Musik hörten. Eigentlich eine ganz entspannende Lösung, wären die Ereignisse am Ticker nicht so unerträglich spannend am Ende geworden. Daß es trotz der erwarteten Niederlage beim damit für die 1. Liga qualifizierten Aufsteiger Darmstadt gereicht hat, ist den ebenfalls nicht unerwarteten Schwächen der anderen Mannschaften zuzuschreiben. Eine solche Saison geht halt nicht nur für uns 34 Spiele und unabhängig von einer guten Phase gibt es immer wieder Spiele, wo ein Erfolg einfach eher weniger anzunehmen ist. Zu unserem Glück hat sich das auch auf anderen Plätzen so bewahrheitet. Nun, zum Spiel selbst kann ich entsprechend wenig beitragen und werde es darum auch nicht tun, aber doch noch ein paar Worte zu dem, was sich daraus ergibt – die Frage nach der Zukunft des FCSP. Read More »

Nein, das war es immer noch nicht. Im positiven wie im negativen. Aber auch wenn der Klassenerhalt weiter vom letzten Spiel abhängt, so ist der Glaube daran lebendig wie nie zuvor – vor allem aber der Glaube an diese Mannschaft, die sich zum Ende der Saison so wunderbar zusammenraufen konnte und eine tolle Partie nach der anderen zu bieten imstande ist. Hurra, wir leben noch! Dabei war der letzte Heimspielauftritt der Saison fast schon wie ein Paradebeispiel der Schlußphase der Saison. Ein früher Rückstand und die Aussicht auf eine Heimniederlage, die fast schon zur Gewißheit zu werden droht – und dann kommt zum Ende doch noch so ein großartiges Aufbäumen und wir verlassen mit einem deutlichen Erfolg den Platz. Und doch hat sich nicht wesentlich an unerer Ausgangslage verbessert, weil die Konkurrenz ebenfalls punktet. Aber das positive Erlebnis, das bleibt in jedem Fall bestehen. Wie auch immer es weitergehen mag – Danke dafür. Read More »

Da waren ungeheuer enorme Energien, die auf den Rängen herumgeisterten, von einer Tribüne zur anderen und wieder zurück wogten. Das Millerntor wollte diesen Pokalabend und es wollte eine magische Nacht erleben. Leider verzagten die Unsrigen auf dem Rasen und spielten, vor allem in Halbzeit eins, überwiegend zurückhaltend, schüchtern, ja, regelrecht ängstlich. Mit dieser mageren Kost konnte es leider nichts werden. Das erkannte Meggle zwar früh, doch erst nach der Halbzeit war da eine Änderung zu spüren, die sich zumindest besser auf dem Rasen auswirkte. Was wäre hier möglich gewesen, wenn die Mannschaft alles riskiert und mit der nötigen Härte im Zweikampf agiert hätte? Wir werden es leider nie erfahren. Der Respekt war einfach zu groß. Und, dennoch, es war eine große Nacht. Weil das Millerntor wieder einmal elektrisierte. Read More »

Vor dem Spiel standen wir wirklich mit dem Rücken zur Wand. Auf einem Abstiegsplatz nach einer Niederlage beim Tabellenletzten und gefühlt mehr verletzte als gesunde Spieler im Kader – alles andere als eine einfache Ausgangslage. Trotzdem keine Panik, nur eben keine Euphorie vor dem Anpfiff. Anders betrachtet: nach der herben 3-0 Packung in Aue, über die ich hier gar nicht erst einen eigenen Eintrag schreiben mochte, kam schon dank der Englischen Woche ein paar Tage später die Gelegenheit, im 2. und letzten Spiel der Sperre für Meggle ein Erfolgserlebnis einzufahren. Angesichts unserer momentanen Verletztenmisere, die nur noch als krass zu bezeichnen ist, unserer derzeitigen Negativserie sowie der starken Gäste aus Braunschweig alles andere als ein leichtes Unterfangen. Umso größer die Freude, daß wir durch die Mobilisierung aller Reserven es am Dienstag Nachmittag geschafft haben, den zweiten Heimsieg mit dem 1-0 in dieser Saison einzufahren. Und es spricht durchaus einiges dafür, daß diese hart erkämpften Punkte den herbeigesehnten Neustart unter Meggle bringen – da stand eine intakte Mannschaft auf dem Platz, die aufopferungsvoll alles gegeben hat. Darauf läßt sich definitiv aufbauen. Read More »

Eigentlich die perfekte Mischung – ein Abend am Millerntor (auch wenn bei den Lichtverhältnissen nur schwer von einem Flutlichtspiel zu sprechen war – und Freitagstermine für viele auch nicht gerade optimal sind…), draußen funkelt der Dom, unser Torwart hält uns wie ein Held im Spiel und in der Nachspielzeit schießen wir mit purem Willen den Siegtreffer. Alles wunderbar? Leider nicht. Dieser Kick war alles andere als Balsam für die Fanseele – nur der Schlußakkord war schön, doch das Konzert davor mit unkoordinierten Mißtönen und einfallsloser Partitur nur schwer zu ertragen. Auch wenn vieles davon vorherzusehen war, ging die Hoffnung vor dem Spiel doch in eine gänzlich andere Richtung – warum auch schon vor dem Anpfiff die Segel streichen? Read More »