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Tja. Lange nicht mehr gebloggt und morgen steht schon das nächste Heimspiel an. Also ran an die Tasten und kurz etwas zu den dreifachem 1-1 gegen Lautern, Sandhausen und Aue und der unglücklichem 1-0 Auswärtsniederlage bei Union was rausgehauen. Hab gerade viel um die Ohren, darunter zum Glück auch erfreuliches wie ein Katzenbaby, welches allerdings nicht gerade gut für einen ausgiebigen Schlaf ist… Und dann noch etwas zu einem wunderschönen Konzert, wo ich eh schon so mehr als ausreichend für einen Blogbeitrag habe. Wenn schon, denn schon.

Kamen doch vor kurzem mit Slowdive eine meiner liebsten noch – bzw. endlich wieder – aktiven Bands nach Hamburg. Zwar schon ein paar Tage auch schon her, aber nichtsdestotrotz lohnend, dazu noch ein paar Worte zu verlieren.

In Wurfweite vom Millerntor, im Hochbunker an der Feldstraße, genauer gesagt im Uebel und Gefährlich, trat die Shoegazer-Legende auf und lieferte wieder einmal herausragende Song und Soundteppiche ab.

Definitiv immer wieder ein Hochgenuß.

Noch viel mehr als das ist der feline Neuzugang im desorganisiertem Haushalt. Darf ich vorstellen: Mahou (was übrigens Japanisch ist und Magie bedeutet und Ma-Hoo ausgesprochen wird).

Sie hat natürlich gleich alle Herzen und was sonst noch da war im Sturm erobert.

Diesem Blick kann man auch kaum widerstehen…

Den Geruch von einem guten Bier schätzt sie auch – paßt doch einfach alles. 😉

Wo es hingegen aktuell nicht so wirklich paßt, das ist die Punktausbeute – nur drei Zähler aus vier Spielen ist schon ein wenig unter Soll. Und es gibt auch definitiv mehr zu Begeisterungsstürmen hinreißende Resultate als das „Standardergebnis“ von 1-1 in den ersten drei dieser Partien. Aber andererseits hätten wir im letzten Auswärtsspiel bei den Eisernen den einen Zähler auch gerne mitgenommen. Wie es halt immer so ist.

Gegen Lautern konnte ich nicht am Millerntor dabei sein, was ja eine große Ausnahme darstellt, aber gegen Aue war ich für Bilder auch wieder vor Ort – und bei dem Licht zu Beginn war es auch wirklich ansehnlich. Also die Kulisse.

Das Drumherum ist eigentlich eh immer am wichtigsten. Das war nicht nur gegen die für Ostvereine doch sehr gern gesehenen Gästefans der Fall.

Tapeten gab es auch wieder einige, doch diesmal werde ich keine Kommentare dazu bringen.

Vieles spricht eh für sich.

Und über die schlimmen Verhältnisse in Sachsen und den wackeren Kampf vom Roten Stern Leipzig dürfte auch hierher einiges vorgedrungen sein. Falls nicht:

Diese gute Geste aus Babelsberg soll ja auch nicht unter den Tisch fallen.

Die nächsten Tapeten erklären sich dann aber auch ohne meine Worte.

Was mir Gelegenheit gibt, ein wenig zu den Spielen selbst zu schreiben. Nicht jedes 1-1 war dabei ja wie das andere. Das gegen Lautern war mehr ein akzeptables, das in Sandhausen ein Erfolg und das gegen Aue eines mit Kopfschütteln. Aus der Hand gegeben. Wieder einmal.

Wir müssen wahrlich nicht nur an der Torausbeute arbeiten, auch in den entscheidenden Momenten hinten dicht halten lassen wir leider immer mal wieder für einen Augenblick zumindest pro Partie aktuell vermissen.

Ich weiß nicht, wie und wo unser Trainer hier ansetzen will, aber eigentlich müßte vieles sich von selbst ergeben, wenn die Mannschaft einfach nur weiter so arbeitet und die Konzentration noch etwas mehr erhöht – im Abschluß selbst ist es wohl vor allem auch ein wenig Glück, das uns gerade fehlt.

Aber Aziz ist ja jetzt wieder fit und wird uns vielleicht auch mal wieder mit Toren beglücken. Wir alle könnten diese wahrlich gut gebrauchen. Da vorne im Sturm darf gerne mal der Knoten platzen.

Gegen Union wäre auch mehr drinnen gewesen. Ein großartiges Spiel von unserer Seite. Wir hätten durchaus was verdient gehabt, sogar den Auswärtssieg, aber wenn man vorne den Ball nicht macht – und vom Schiri den Elfer zu Unrecht nicht zugesprochen bekommt, dann kassiert man halt in letzter Sekunde das unglückliche Gegentor – wieder einmal nach einer Fehlentscheidung des Schiris, der den Gastgebern unbedingt den Treffer gewähren wollte, wie er in den letzten Minuten pfiff. Unfaßbar. Aber auch so ist Fußball.

Ob der eine Punkt uns jetzt so groß weiter voran gebracht hätte, ist eine andere Frage – wobei wir nun bei 19 Zählern stehen und mit einem weiteren Punkt die Hälfte der zum Klassenerhalt benötigten Punkte ja eingefahren wären… Egal. Nun steht Regensburg am Millerntor an. Laßt uns morgen was mitnehmen!

So schöne Bilder wie Tröööt aus Berlin und Babelsberg mitgebracht hat, Danke erneut dafür, werde ich morgen zwar kaum schießen können, doch freue ich mich natürlich auf die lieben Menschen.

Auf dann also!

[Heute mal ohne links, bin ja eh der Letzte 😉 ]