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Ein dringend benötigter Dreier daheim wurde leider keiner und so sind mit mit der Nullnummer gegen eine 80 Minuten in Unterzahl spielende Gästemannschaft auf den vorletzten Platz zurückgefallen, was am Ende einen direkten Abstieg bedeuten würde. Nur sind wir noch nicht am Ende. Auch wenn die Auftritte der letzten beiden Spiele vielleicht diesen Eindruck bei manchen erweckt haben mag- Andererseits lag es gegen Sandhausen nicht am fehlenden Willen, versucht wurde wirklich viel – ohne eben sinnlos ins offene Messer zu rennen. Hinten sicher und vorne einige Großchancen, die dann aber nicht genutzt wurden. Gefühlt eine Niederlage. Vor allem, da die anderen Mannschaften ebenfalls gepunktet haben und zwar zumeist sogar einen Dreier. Sieht aktuell dann auch nicht wirklich gut aus. Aber die Saison ist auch noch nicht am Ende!

Der Frühling hatte sich in Sachen Temperatur fast vollkommen wieder zurückgezogen, doch dafür strahlte die Sonne wie verrückt. Von meinem Platz aus war ich die ganze Spielzeit über geblendet und hatte Probleme, ein vernünftiges Bild bei dem ganzen Gegenlicht zu schießen. Aber von anderen Bereichen im Millerntor aus waren die Lichtverhältnisse eigentlich optimal. Auch auf dem Rasen gab es wenig Bereiche, die Probleme machten.

Die Mitte der Englischen Woche bedeutete eine unmögliche Anstoßzeit für Liga 2 – 17:30 an einem Dienstag (alternativ am Mittwoch, auch nicht besser), da kann kaum Stimmung aufkommen. Viele schafften es nicht rechtzeitig von der Arbeit herzukommen, vor allem die Auswärtigen mußten sichtlich auch öfter als sonst passen. Aber die, die da waren, die waren motiviert. Und Ewald schaffte es auch, diesen Schwung zu aktivieren. Zumindest zum Anfang…

Die Unterstützung am Millerntor ist zum Glück ja immer da für die BoysInBrown und auch die Ehemaligen – wie aktuell Deniz Naki, der in einem mit einem rechtstaatlichen Verfahren nicht mehr in Enklang zu bringenden Strafprozeß nach einem Freispruch vom gleichen Gericht nun doch verurteilt wurde.

Prozessieren, bis ein vom Regime gewünschtes Ergebnis herauskommt. Unfaßbar. Wie auch die Begründung, eine Bestrafung für den Wunsch nach Frieden – als Terrorunterstützung. Unfaßbar. Auch wenn ich mich wiederholen muß, es ist das und nichts anderes.

Vertiefend dazu: http://www.zeit.de/sport/2017-04/deniz-naki-tuerkei-fussball-terrorpropaganda-vorwurf und http://pr.euractiv.com/pr/die-linke-naki-verurteilt-frieden-ist-strafbar-152849.

Solidarischer Gruß an unsere „alt-ewige“ Nr. 23 auch von mir.

Ein paar Gästefans waren an diesem Dienstag auch da. Mit Betonung auf ein paar…

Dafür waren die Heimbereiche erweitert und besser gefüllt als sonst. Zumindest theoretisch. Es konnten ja mehr Karten verkauft werden. Nur so richtig voll sah es nicht aus. Da blieben einfach zu viele fort.

Aber dafür war die Bereitschaft zum Anfeuern bei vielen, die gekommen waren, schon vor Anpfiff deutlich zu sehen.

Papierschnipselinferno wie zu besten Anstoßzeiten von der Gegengeraden gab es jedenfalls.

Ein schöner Anblick beim Einlaufen.

Da kam dann für einen Augenblick auch wirklich Spieltagsstimmung auf.

So richtig waren jedenfalls viele nicht bei der Sache an diesem Dienstag. Während des ganzen Spiels war der support jedenfalls deutlich unterdurchschnittlich. Leider.

Man könnte es auch spielbezogen nennen. Denn so richtig passierte auf dem Rasen ja auch nicht.

Wobei die Schockstarre eigentlich erst nach Abpfiff einsetzte. Doch eigentlich wirkten alle irgendwie ein wenig gelähmt an diesem Tag. Auf den Rängen wie auf dem Rasen.

Ganz zu Anfang sah das aber tatsächlich noch anders aus und hörte sich auf den Rängen auch anders an. Wer weiß, was passiert wäre, wenn in der ca. 10. Minute unser Spieler (Choi? NACHTRAG: es war Sobota, Danke für den Hinweis) durchgekommen wäre, allein vor den Torhüter – und nicht mit der fälligen Roten zu Fall gebracht worden wäre. Denn danach versackte das Spiel vollkommen in eine Art Abwehrschlacht der Gäste, ohne daß wir wirklich drängend vorankamen. Aber auch von den Rängen kam dann auch nicht mehr so viel.

Auf der Süd mag das verständlich sein bei dem tragischen Abschied – RIP an dieser Stelle. Und ein Hinweis darauf, wieder einmal, daß es Hilfe geben kann: http://www.st-depri.de/. Wir lassen uns nicht allein.

Das gilt auch für die Mannschaft, unabhängig vom Tabellenplatz. Auch wenn sie wie gelähmt spielt und so wenig bewirkt wie an diesem Tag. Der Wille war erkennbar. Wir haben es nur nicht hinbekommen. Aber wir stehen das gemeinsam durch. Bis zum Schluß. Und darüber hinaus.

Wäre auch nur einer der diversen Großchancen genutzt worden, dann hätten wir die benötigten drei Punkte auch eingefahren. Es war diesbezüglich aber einfach der Wurm drinnen. Und, nebenbei bemerkt, die Anzahl der Chancen war auch eher dürftig, bedenkt man die Überzahlsituation. Nur war das vielleicht gerade gegen Sandhausen das Problem – verteidigen können die großartig. Kaum mußten sie das Spiel nicht mehr machen, ging bei uns kaum noch was nach vorn.

Nicht nur auf den Rängen wirkte angesichts der Chancenverteilung das Spiel wie eines ohne Gegner. Die Gäste ließen aber auch nicht zu, daß wir wirklich ins Spiel kamen. Neutralisieren reichte ihnen und das schafften sie nahezu perfekt.

Dem feigen Angriff der maskierten Vorstadt-Hools (natürlich waren das Fans von dort – wer sonst trägt deren Fankluft bei einem Angriff auf FCSP Fans, da lenken auch die Maskierungen nicht von ab – sollte zumindest nicht ausreichen, aber die Polizei sieht das ja obskurer Weise anders) auf ein paar Fans von uns ist einfach nur unerträglich.

Gemeint sind wir alle. Und wieder gilt: alle zusammen.

https://m.facebook.com/Fanladen/photos/a.376340989057111.95980.375832515774625/1480260361998496/?type=3

Solidarische Spenden sind nun möglich. Auch für welche, die weiter weg sind dank der Kontoverbindung.

Und immer: alle zusammen.

Und während das Spiel vor sich hinschlich, war an anderer Stelle Verarbeitungsarbeit angesagt. So ein Abschied ist schwer. Brutal schwer.

Ganz anders sieht es mit solchen Nachrichten aus.

Oder lieben Grüßen.

Da mag es am Ende noch so leer in einem wirken – am Millerntor ist man nicht allein. Und genau auf diese Weise kann es auch nur weiter gehen!

Gemeinsam packen wir es.

Mehr zum Spiel:
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=8246
https://www.konbon.de/sportlich/die-mauer-muss-wech/
https://www.stefangroenveld.de/2017/ein-unentschieden-dass-sich-wie-eine-niederlage-anfuehlt/
http://usp.stpaulifans.de/copper/thumbnails.php?album=411
http://niceguys.blogsport.de/2017/04/05/senfdazu36/
http://beebleblox.blogspot.de/2017/04/nuchtern-ist-das-nicht-zu-ertragen.html
https://yorkshirestpauli.com/2017/04/05/a-long-way-for-a-0-0/
https://fcspsouthendscum.wordpress.com/2017/04/05/matchday-27-fc-sankt-pauli-vs-sv-sandhausen-0-0/

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2 Comments

  1. Die rote Karte gabs nach einem Foul an Sobota

    • Stimmt. Gerade mal im offiziellen Bericht nachgeguckt. Hatte ich im Spiel nicht erkannt. Aber es kommt alles raus. ^^


2 Trackbacks/Pingbacks

  1. By Die Mauer muss wech! | KonBon Blog on 06 Apr 2017 at 3:26 pm

    […] Schockstarre – mit einer Nullnummer gegen Sandhausen ist der #FCSP zurück auf einem direkten Abst… […]

  2. […] Kleiner Tod (German) […]

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