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Natürlich ist es bitter, wenn wir verlieren, das auch noch daheim und in der Ausgangslage, in der wir momentan im Kampf um den Klassenerhalt tief im Tabellenkeller stecken. Aber dieser Auftritt am Freitag gegen den 1. FC Union Berlin war alles andere als leblos oder Grund für schlechte Laune – allein das 1-2 Ergebnis spricht eine andere Sprache. Der Rest macht dennoch Mut und nährt weiterhin die Hoffnung, daß wir es packen werden.

Neben dem Flutlichspiel gegen die Eisernen gab es auch an den Folgetagen noch mehr Tennis… Am Samstag ein Heimspiel der U23 an der Hohenluft und am Sonntag ein Spiel der 1. Frauen auf dem Platz hinter der Nord. Dazu noch ein lieber Besuch aus Schottland, da war für mich das Wochenende so oder so schon gelungen. Von den Ergebnissen bis auf Sonntag einmal abgesehen, denn auch unsere 2. Mannschaft unterlag, die 1. Frauen hingegen brillierten mit einem 4-0 und retteten ergebnismäßig das eh schon schöne Wochenende – sogar vom Wetter her.

Angesichts des bevorstehenden Konsums war eine gute Grundlage wichtig – wir entschieden uns für den Falafelstern, immer eine gute Wahl.

Danach floß so einiges und reichlich – was nicht nur, aber auch an der wunderbaren Gesellschaft lag. An diesem Wochenende konnte ich auch endlich mal einige Leute von Yorkshire St. Pauli kennenlernen. Mehr als nur schön.

Natürlich hätten wir es auch gerne gesehen, wenn die gute Serie in Bezug auf unseren aktuellen Lauf oder die Heimbilanz gegen die Eisernen gehalten hätte…

Aber wie es auch kommt – alle zusammen und dann schaffen wir auch am Ende gemeinsam!

An fehlender Unterstützung von den Rängen oder an Ewald liegt es jedenfalls nicht. Der support war auch an diesem Spieltag da und wie unser Trainer versucht hatte, gegen das extrem starke und frühe pressing der Gäste aufspielen zu lassen, das war schon beindruckend – nur leider nicht vom Erfolg gekrönt. So ist halt Fußball.

Fakt ist, daß die Eisernen wohl aktuell die stärkste Mannschaft der Liga aufzubieten haben und nicht umsonst mittlerweile auf einen direkten Aufstiegsplatz stehen. Halten sie diese Klasse, dann halten sie die Klasse eben nicht. Sprich: der Aufstieg wird sich dann wohl nicht vermeiden lassen.

Angesichts der immer weniger angenehmen Auswärtsfahrten an die Alte Försterei wäre das wohl kein großer Verlust. Aber erst gilt es eh für uns selbst die Klasse zu halten, bevor wir über mögliche andere Abgänge in der Liga uns Gedanken machen sollten… Nicht unser Bier.

St. Pauli ist und bleibt nunmal die einzige Möglichkeit. Ligaunabhängig.

Davon einmal abgesehen, daß wir aus finanziellen Gründen diese Liga schon nötig hätten – aber das hat mit der Liebe ja nichts zu tun.

Es war ein Tag der vielen Tapeten und Banner, von denen ich weder alle erklären könnte noch wollte. Insbesondere die privaten Nachrichten.

Zum Einlaufen präsentierte die Süd wieder einmal eine Choreo. Den Auftakt machte ein zentrales Blockbanner.

Darunter präsentierte sich dann ein Fahnenmeer.

Damit aber nicht genug – es waren wieder einmal viele mit Feuer und Flamme voll dabei.

Kann man ja unterschiedlich dazu stehen – ein Hingucker war es für alle allemal.

Ob derartiges die Spieler anfeuert, kaltläßt oder gar negativ beeinflußt, können wohl nur diese beurteilen. Zumindest in ersterer Hinsicht hatte ich bei ehemaligen Spielern schon Stimmen wahrgenommen. Über die jetzige Mannschaft weiß ich da aktuell nichts.

Übersehen hat das jedenfalls niemand an diesem Tag.

Gilt natürlich auch für die Offiziellen und die ohne Frage folgende Strafe. Worüber man ja genauso diskutieren kann wie über Pyro an sich – es ändert ja keine Seite etwas.

Das hätte wohl nur der damals angestrebte Kompromiß erreicht. Wir werden es nie erfahren. Zumindest nicht in absehbarer Zeit.

Nunja. Schwamm drüber. Bzw. Blockfahne.

Persönlich fand ich die Choreo an diesem Abend ja thematisch sehr passend gewählt – denn es brannte so oder so die Luft.

Alle für elf. Elf für alle. (Okay, das fiel jetzt nicht unter eine meiner besten Formulierungen…)

Treffend hingegen diese Tapete zum Weltfrauentag. Kampftag für Frauenrechte wäre wohl passender, um nicht immer wieder auf Rosen zu kommen…

Leider ganz aktuell: der neue TS-Laden in der Fuhlsbüttler Straße.

Demo am 18.03. in Barmbek – mehr dazu https://linksunten.indymedia.org/en/node/206755.

Den brauchen wir wahrlich nicht (wieder) in Hamburg (oder sonstwo).

Samstag 16 Uhr Bahnhof Barmbek – für alle, die beim Heimspiel sind und damit nicht zur Demo um 12 Uhr kommen. Aber der Tag ist ja lang. Nach den Spiel gehts also klar in eine Richtung!

Für manche Dinge muß man sich einfach Zeit nehmen…

Sowas wie TS und co braucht niemand – siehe nur https://linksunten.indymedia.org/en/node/206430.

Und, nein, ich kommentiere heute nicht jede Tapete treffend…

War an diesem Tag aber wahrlich mehr als sonst gezeigt worden.

Hier aber lohnt sich der Gruß.

Vor allem bei so einem Gründungsdatum…

Solidarische Grüße gehen weiterhin in die Türkei. Free Deniz hat leider viele Gesichter…

Tja, und dann war da noch das Spiel. Ja, tatsächlich. 😉

Die Gäste spielten gleich mit ihren bekannten Druck auf und versuchten, uns im Aufbauspiel ganz hinten zu Fehlern zu zwingen bzw. rasch den Ball zu erobern. Ewalds Gegenentwurf sah ungewöhnlich oft den langen Ball auf einen der blitzschnell nach vorne sprintenden Außenspieler vor – ob nun einen der Außenverteidiger oder aus dem Mittelfeld. Es gelang dabei immer wieder, sich dem Pressing zu entziehen und sowohl das Mittelfeld zu überwinden als auch die Abwehr vor schwere Aufgaben zu stellen. Leider verschenkten wir immer wieder diese Gelegenheit, bzw. vergaben sie oder aber die Eisernen schafften es doch irgendwie gemeinsam, die Chance zu entkräften.

Alles im allem eigentlich eher ein verdientes Unentschieden – bis aus dem Nichts auf einmal ein langer Ball gespielt wurde und in einer 1-zu-1 Verteidigung Buballa für einen Moment – wie auch der Gästestürmer – nicht wußte, wo der Ball hingesprungen war. Leider genau dem Eisernen vor die Füße der aus kürzester Distanz nur einschieben mußte. Dürfte deren erste Chance gewesen sein, von einem Distanzschuß neben den Kasten einmal abgesehen. Nach etwa 20 Minuten war damit das Spiel auf einmal ein ganz anderes.

Wir machten zwar weiterhin alles und ließen die Gäste kaum zu Chancen kommen, aber die Führung spielte den Gästen natürlich in die Karten. Ebenso der gleichsam eher überraschende Torerfolg nach der Pause zum 0-2, der direkt nach einer guten Ausgleichschance für uns erfolgte. Nun, die Gäste haben ihren Rang als Spitzenmannschaft damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wie allerdings auch wir unsere Bereitschaft, im Kampf um den Klassenerhalt alles zu geben.

Auch nach dem 0-2 haben wir uns nicht aufgegeben und weiter nach vorne gespielt, wobei es erst wieder in der Schlußphase mit dem 1-2 so aussah, als würden wir doch noch etwas erreichen können. Leider kam der schöne Treffer von Aziz in der 83. Minute zu spät, als daß wir doch noch den Ausgleich geschafft hätten. Dennoch ging niemand mit gesenkten Kopf vom Feld, es war ein beeindruckender Auftritt ohne das erforderliche Quäntchen Glück. Aber mit dieser Einstellung ist auch im nächsten Heimspiel am Samstag gegen ebenfalls bärenstarke Gäste aus Hannover alles möglich. Geben wir also weiterhin alles. Und alle zusammen!

Die U23 (hier noch vom Samstagsspiel) hat es gestern übrigens schon mal wieder vorgemacht und das Nachholspiel gegen den Tabellenführer mit 4-0 gewonnen. Klasse. Und es zeigt: einfach dran bleiben!

Mehr zum Spiel gegen die Eisernen:
http://admit-nothing.de/verloren/
http://blog.uebersteiger.de/2017/03/12/24-spieltag-h-1-fc-union-berlin/
http://usp.stpaulifans.de/2017/03/bilder-und-video-vom-union-heimspiel/
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=8228
https://www.stefangroenveld.de/2017/zu-stark/
https://couchgepoebel.wordpress.com/2017/03/13/kerzen-auspusten-lewistyle/
https://www.konbon.de/sportlich/fc-st-pauli-verliert-unter-flutlich-gegen-union-berlin/
http://beebleblox.blogspot.de/2017/03/ausgerutscht.html
http://niceguys.blogsport.de/2017/03/11/senfdazu34/
https://fcspsouthendscum.wordpress.com/2017/03/11/matchday-24-fc-sankt-pauli-vs-fc-union-berlin-1-2/

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