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Das lange Warten hat endlich ein Ende, die Winterpause ist vorbei – naja, vor allem für alle, die auswärts dabei waren. Am Bildschirm ist das ja immer so eine Sache, sicher fiebert man da ohne Ende mit (mit Fieber habe ich es momentan leider eh, daher auch die späten und eventuell etwas verworrenen Zeilen…), aber es ist halt immer eine ganz andere Geschichte, wenn man live vor Ort dabei ist. Das habe ich wieder einmal auswärts nicht geschafft, doch zum Glück wurde ich wieder mit Bildern von der fernen Tour versorgt.

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Der Dank dafür gebührt wieder einmal Tröööt von der SPM – die Zeile dürfte hier mittlerweile schon bekannt sein, aber ich schreibe sie immer noch so gerne und voller Freude ob der Möglichkeit, bildhafte Eindrücke von dem hier verwenden zu können, was am Bildschirm eben nicht übertragen wurde. Das, worauf es eben ankommt – das Persönliche, das Dabei-Sein.

Wobei der Auswärtsdreier auch Spaß beim Zugucken daheim gemacht hatte, selbstverständlich. Nur während ich diese Zeilen schreibe, freue ich mich einfach auf den „wahren“ Neustart in diesem Jahr und zwar das erste punktrelevante Live-Erlebnis am Millerntor…

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Dr Start mit einem Auswärtssieg konnte besser kaum noch gelingen. Wie wichtig dieser dreifache Punktgewinn ist, zeigt sich in Anbetracht des kommenden Gastes am Freitag am Millerntor, wo der Tabellenführer aus Leipzig uns das Erreichen irgendetwas Zählbaren sehr schwer machen wird. Wo Fürth momentan zu einer der Mannschaften gehört, gegen die gepunktet werden sollte (was ja nicht gerade eine unserer Stärken bislang war), so ist der anstehende Tabellenführer aus Leipzig das genaue Gegenteil. Was sowohl alles möglich macht, da eine solche Mannschaft uns eher in die Karten spielen dürfte, als eben auch das Ergebnis, was angesichts der sportlichen Ausgangslage als „normal“ angesehen werden würde.

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In Franken ging es für uns ja nicht wirklich gut los, die ersten Minuten schienen wir noch in der Winterpause zu sein – ganz im Gegenteil zu den Gastgebern, die uns fast überrollten und eine Chance um die andere generierten. Zum Glück war Himmelmann schon wach und hielt uns noch im Spiel. Doch dann kamen wir immer besser ins Spiel hinein und eigentlich war es dann auch mit diesem fast schon. Mit dem 0-1 durch Hornschuh, der den Ball aus leichter Abseitsposition gar nicht mehr hätte berühren müssen, da er auch so hineingegangen wäre, insofern auch keine spielentscheidende Szene, daß das Tor für uns gegeben wurde, war irgendwie auch der einzig wahrnehmbare Zahn der Gastgeber gezogen – von Fürth kam eigentlich nicht mehr wirklich etwas.

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Heimseits gab es eine Choreo vor Spielbeginn, fast schon erwartungsgemäß angesichts der verständlichen Freude, den originalen Spielstättennamen wiederbekommen zu haben – kein alberner Sponsorenname statt des alten Names Sportpark Ronhof mehr. Unerwartet im Vergleich dazu die Soli-Aktion mit den SVlern, siehe http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Choreografie-fuer-den-Sportpark-Ronhof&folder=sites&site=news_detail&news_id=11960&gal_id=1219&bild_nr=1. Nicht am Bildschirm mitbekommen, aber umso schöner, dies doch noch gefunden zu haben. Sehr schön.

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Auch der Gästeblock feierte mit, wenn auch in eigener Sache und in eigenen Farben. Ein stimmungsvoller Anfang eines unterhaltsamen Spiels, jedenfalls aus Gästefansicht. Denn nach dem ersten Tor kam, wie schon ausgeführt, keine echte Spannung mehr auf. Als dann auch noch Sobota nach einem tollen Konter mit einem sehr ansehnlichen Lupfer das 0-2 erzielte, da war das Spiel nicht nur mehr eingetütet, es war verpackt und schon verstaut.

Unfaßbar hingegen, was uns da aus der Türkei für Nachrichten von unserem Ex-Spieler Deniz Naki und seinem Verein erreicht: sanktpaulimafia.blogsport.de/2016/02/08/call-for-international-solidarity/ – solidarische Grüße!

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Ohne Neuzugänge aus der Winterpause zu kommen scheint auf den ersten Blick keine schlechte Taktik gewesen zu sein (den einen für die U23 will ich an dieser Stelle nicht unterschlagen, aber das ist ein anderes Thema), die Mannschaft kennt sich und das zeigt sie auch auf dem Platz. Mit allen gewohnten Stärken und Schwächen. Es läuft weiterhin und wir stehen, was ja eher nach wie vor wie ein unerwarteter Rauschzustand ist, recht weit oben. Keine Ahnung, wohin die Reise gehen wird, aber daß wir da unten nicht mehr hineinrutschen, das zeichnet sich immer deutlicher ab. Die 40 Punkte haben wir zwar noch nicht erreicht, aber eigentlich denkt da kaum noch jemand dran. Das packen wir. Und was noch? Wir werden es sehen. Vor allem aber: am Freitag wieder daheim! Bis dann!

Mehr zum Spiel: http://www.breitseite-stpauli.de/fuerth_auswaerts.htm
http://usp.stpaulifans.de/copper/thumbnails.php?album=356
grenzenlos1910.com/im-wesentlichen-besser/
https://couchgepoebel.wordpress.com/2016/02/10/hier-gewinnt-nur-einer-pause-st-pauli-und-sonst-keiner/
https://fcspsouthendscum.wordpress.com/2016/02/08/matchday-20-spvgg-greuther-furth-fc-sankt-pauli-0-2/

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