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Da punkten wir und fallen dennoch auf Rang 17 der Tabelle zurück – einen direkten Abstiegsplatz. Na und? Da drängen sich momentan so viele Vereine punktgleich bzw. mit geringem Abstand, so daß ein einziger Spieltag schon wieder alles durcheinander wirbeln kann. Wir sind weit davon entfernt, als daß daraus eine andere Tendenz abzulesen wäre als die, die eh schon registriert und angenommen wurde: wir sind im Kampf um den Klassenerhalt. Um nichts anderes geht es in dieser Saison, auch wenn der Aufstiegsplatz auch nur läppische acht Punkte entfernt ist – aber das gilt eben auch für all die anderen Vereine, bzw. die um uns herum. Diese enge Kiste kann man auch als extrem spannend bezeichnen. Langweilig wird es jedenfalls in dieser Spielzeit für uns auf keinen Fall. Und so gilt es auch jeden einzelnen Punkt zu bejubeln, der erkämpft wurde, mögen manche auch den womöglich verlorenen zwei Punkten nachtrauern in Nürnberg – wir haben einen geholt und das hätte auch ins Auge gehen können. Einfach mal glücklich sein mit dem Erreichten! Und nach oben gucken. Nach unten geht ja nicht mehr viel. Alles reinhauen und dann wird das einfach eine tolle Saison. Muß nur am Ende der Klassenerhalt stehen. Das packen wir!

Hart getroffen hat uns in meinen Augen aber der erneute Ausfall von Kalla, der verletzt in der 90. Minute raus mußte – er fällt mit Innenbandanriß für einige Wochen erneut aus, http://www.fcstpauli.com/profis/news/6396 – dabei war er schon bei seiner Einwechslung im Pokal so immens wichtig und auch in Nürnberg gelang ihm enorm viel, sogar ein Sahnepaß steil in die Spitze, der leider knapp nicht verwertet wurde. Jetzt kann Schnecke sogar den tödlichen Paß! Und Präsenz auf dem Platz ebenfalls. Wir brauchen ihn. Gute Besserung, komm bald wieder!

Dennoch, bester Spieler war an diesem Tag bei uns eindeutig Sebastian Maier – er belohnte sich auch mit einem tollen Tor zum 2-1, ohne daß wir ohne Punkt nach Hause gefahren wären. Das war schon ein wenig überraschend, wie gut er aufgespielt hatte. Wenn er diese Leistung öfter bringen würde, dann wäre das nicht nur für ihn, sondern für die ganze Manschaft ein riesiger Schritt nach vorne!

Nicht so überraschend, weil in stetig ansteigender Form begriffen, ist die Leistung von Ratsche – verblüffend war nur, daß er jetzt auch noch per Kopf das Ding eingenetzt hatte. Wachsen jetzt alle über sich hinaus? Was wäre das schön!

Erwähnen muß man leider aber auch das Gegenteil an diesem Tag auf dem Platz – Daube hatte ja schon einige Spiele einen leichten bis stärkeren Durchhänger, gegen Nürnberg wurde es ganz schlimm für ihn – dieser nur noch als Vorlage zum Gegentreffer zu bezeichnende Rückpaß war einfach eine Katastrophe. Den Pfostenschuß hat er zwar fast richtig gemacht, ein paar Zentimeter weiter und wir hätten mit einem 1-3 das Spiel sicherlich nach Hause geschaukelt, aber es sollte einfach nicht sein. Er war wieder einmal nicht schlecht, aber eben auch nicht gut – und Daube kann das VIEL besser. Vielleicht bräuchte er auch mal ein Spiel Pause, nur nicht nach einer solch unglücklichen Leistung, denn das könnte einen Knacks geben. Also wieder hinein mit ihm ins nächste Spiel. Wird schon werden.

Das 2-2 war ja jetzt auch nicht so schlecht, sondern ungeheuer wichtig und auch fast mehr, als wir bei diesem Kick erwarten durften. Wir brauchen halt jeden einzelnen Punkt, vor allem auswärts. Daheim mindestens einen, gerne drei. Dann wird das zum Ende der Saison schon was. Keine Sorge. Der Mannschaft und dem Trainer traue ich den Klassenerhalt in jedem Fall zu. Nicht aus dem Handgelenk geschüttelt, sondern mit vollem Einsatz und dem nötigen, verdienten Glück erkämpft.

Verdient hat sich das scheidende Präsidium ja einiges an lobenden Worten – allerdings nicht so viele, wie sie gerade im Abendblatt ausgeebreitet haben – erneut mit einer Breitseite gegen den Aufsichtsrat und damit den Verein. Auch wenn ich eine gewisse Verbitterung angesichts der fehlenden Berücksichtigung trotz recht guter Leistung verstehen kann – so überragend war sie allerdings auch nicht, sonst hätte es den Jolly Rouge gar nicht erst gebraucht. Wobei sie auch im negativen den Verein so gesehen weitergebracht haben. Genauer gesagt, die Fanszene ungewollt wach gerüttelt, die sich und den Verein erneut wiederbelebt hatte – was ja ein fortlaufender Prozeß ist und immer sein muß. Nur die Lorbeeren hat sich dieses Präsidium für diesen Griff ins Klo damals wirklich nicht verdient. Und das gilt auch für einige andere Punkte. Wobei sie ja durchaus einiges Gute für den Verein geleistet haben, was Anerkennung und Dank verdient. Nur wenn die Satzung (Altersgrenze) und die Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgabe eines anderen Gremiums (Vorschlagung des Präsidiums durch den Aufsichtsrat) mit herablassenden Worten angegriffen wird. dann ist da wieder genau das Verhalten zu erkennen, was die Fanszene zur „Rotglut“ gebracht hatte – und damit den Aufsichtsrat in seiner Entscheidung, diesem team keine erneute Amtszeit zu geben, ungewollt bestärkt.

Da hier schon andere einiges dazu geschrieben habe, will ich das nur noch verlinken, aber die davor geschriebenen Worte mußte ich auch noch ergänzend anbringen. Hier die versprochenen links:
http://www.stpaulinu.de/st-pauli-feature/eigenlob-stinkt-lieber-stefan-orth-et-al
http://lichterkarussell.net/vorbei-endlich-vorbei-ein-praesidium-demontiert-sich-selbst/
http://metalust.wordpress.com/2014/11/03/wirtschaft-ist-politik-nicht-auserlich-liebes-noch-prasidium-des-fc-st-pauli/.

Über das neue Präsidium in spe und die Kandidat_innen kann sich jedes Mitglied selbst ein Bild machen – und zwar morgen, also am 4.11. – hin da in die Süd. Zur Vorbereitung noch zwei weitere Texte:
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7615
http://blog.uebersteiger.de/2014/11/03/wr-segeln-nach-utopia/.

Ich für meinen Teil bin noch sehr unentschlossen, was ich vom bei der JHV zur Wahl stehenden, eventuell zukünftigen Präsidium halten soll – einen ersten Eindruck konnte ich auf der Delegiertenversammlung der Fanclubs treffen, aber den morgigen Tag will ich da doch mindestens noch abwarten, bevor ich mich dazu vor der JHV äußere. Nur so viel schon jetzt: wir wissen nicht, wie die Neuen ihre Aufgabe erfüllen werden. Aber das trifft auf alle neuen Präsiumsmitglieder in spe zu und traf auch auf das alte Präsium seinerzeit zu, wenngleich es da die eine oder andere personelle Fortführung gab. Einen Vertrauensvorschuß hatte sich das alte damals verdient und verdient sich das zukünftige in jedem Fall auch. Auf den morgigen Eindruck bin ich jedenfalls schon sehr gespannt. Das gilt auch für die zur Wahl stehenden Personen für den Aufsichtsrat, die ich noch nicht kenne. Die mir bekannten würde ich an sich ja unterstützen, aber auch da bilde ich mir noch mein Urteil rechtzeitig genug – und das wird endgültig auf der JHV sein.

Aber, bevor ich es vergesse, noch ein Lob nach Nürnberg, und zwar dafür:

Das war aber immer noch nicht alles. Zum letzten Spiel reiche ich jetzt noch was nach, hatte ich dort auch schon verlinkt, aber nicht alle haben das mitbekommen: http://fcspsouthendscum.wordpress.com/2014/11/02/scum-statement-shame/ – bitte zumindest lesen. Betrifft schließlich unsere Fanszene!

Dann bleibt mir eigentlich nur noch, die Berichte zum Spiel zu verlinken, die oben nicht auch schon enthalten waren:
http://grenzenlossp.wordpress.com/2014/11/03/besser-nie-als-spat/
http://hamburg-ist-braun-weiss.info/mitten-rein-ins-lebkuchenherz/
http://fcspsouthendscum.wordpress.com/2014/11/02/matchday-12-fc-nurnberg-fc-sankt-pauli-2-2/
http://usp.stpaulifans.de/copper/thumbnails.php?album=304
sowie allgemein
http://quotenrock.wordpress.com/2014/11/03/8ung-zeitkillerposting-anpfiff-in-der-chemoleague-fcsp-es-zahlt-nur-2gether-ein-korb-hollenhundenhoodie/.

Wobei, einen habe ich doch noch – einen Termin:

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  1. […] Kleiner Tod […]

  2. By Besser nie als spät | Grenzenlos Sankt Pauli on 04 Nov 2014 at 9:30 am

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