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Abschiedsspiele, ob sie nun von Vereinsseite offiziell oder von den Spielern selbst organisiert werden, sind natürlich nicht mit einem Pflichtspiel zu vergleichen – aber auch wenn jegliche Spannung fehlt, so kann ein netter Rahmen doch einen eigenen Reiz haben. Emotional war das „BOLLzen“ auch kein Vergleich zum letzten Auftritt von Fabian Boll im letzten Spiel der vorangegangenen Saison https://kleinertod.wordpress.com/2014/07/13/saisonabschlus-der-grose-abschied-fcsp-verliert-boll-bartels-schindler-und-mohr-das-2-2-gegen-aue-in-bildern/ und doch waren es lohnende Minuten am halbwegs gefüllten Millerntor. Sportlich natürlich unsinnig und doch für die Seele einfach Balsam.

Und da es schön ist, daß der Verein einem verdienten Spieler einen solchen Abschied einräumt, so ist die kommerzielle Kehrseite einer derartigen Veranstaltung auch hinzunehmen. Was zählt, das sind in diesem Moment die Menschen auf dem Platz. Und die haben sich offensichtlich sehr gut amüsiert.

Unterhalten konnten sie auch, wobei ich nicht auf das deutliche 5-1 Ergebnis der alten Recken (bei einigen paßt „Ehemaliger“ angesichts des nicht gerade alle im aktuellen Kader altersmäßig übertreffender Spieler besser…) anspielen wollte, sondern um das, weswegen wir „17017“ Zuschauende an dem Tag gekommen waren – um eben all jene nocheinmal sehen zu können und „dem Bullen“ die verdiente Ehre zuteil kommen zu lassen. Höhepunkte gab es einige – das Einlaufen wie früher zwischen Gegengeraden und Süd machte den Anfang, dann sang der alte Stamm und im Spiel selbst kam ersteinmal der Sekundenauftritt von Ralle mit der Einwechslung der Nr. 17, wobei eigentlich alle Spieler bei den „Höllenhunden“ an dem Tag wichtig waren… Der schönste Moment war in meinen Augen jener Spaß von Ralle, als dieser das Freistoßspray am Millerntor einführte und das Ganze mit einem Gedenken an „OZ.“ krönte. Danke dafür. Amüsant auch „DER“ (weibliche) Fan auf der Nord, sicherlich mehr oder weniger offiziell dort, egal, reichte für Wechselgesänge mit dem Rest der halbwegs gefüllten Tribünen und auch später mit der Mannschaft, also der von Boll. Wobei ja schon der Kreis am Anfang von allen gemischt herrlich war. Und Naki mit der Fahne auch nicht fehlen durfte. Doppelt war allerdings etwas zuviel des Guten, aber das kann er ja auch gut.

Ach, seht selbst und sucht Euch die Momente aus, die Ihr am schönsten fand. Ich will hier nicht mehr viele Worte verwenden. Es zählten andere Dinge an diesem Tag. Danke an alle Beteiligten und Ermöglichenden. Danke, Fabian Boll, für Deine Zeit am Millerntor als Aktiver. Wir vergessen das nie.

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