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Ergebnisse werden überbewertet. Warum, das war am Freitag wunderbar zu erkennen, als sich der FCSP ein 2-2 Unentschieden gegen Greuther Fürth am Millerntor mit voller Leidenschaft erkämpfte und das Wechselspiel zwischen Mannschaft und den Fans auf den Rängen perfekt funktionierte. Die letzten leblosen Auftritte auf dem Rasen wie auf den Rängen waren schon vor dem Erklingen der Höllenglocken wie weggeblasen, schon früh war überall zu spüren, daß alle zusammen eine Kehrtwende einleiten wollten. Und wie das geschafft wurde! Nicht vom blanken Ergebnis her, so etwas ist zweitrangig. Das Spiel hätte auch verloren gehen können, ohne daß es an dieser Einschätzung und dem Rauschzustand nach dem Spiel etwas geändert hätte. Einfach magisch. Magischer FC!

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Das Abendspiel mit Dom und, zumindest später auch wahrnehmbaren, Flutlicht war ein gelungenes Ende der bis dato verkrampften Englischen Woche. Die Aufstiegschancen in diesen Tagen verstolpert galt es nun, die Scheißegal!-Haltung mit ins Stadion mitzunehmen. Und schon früh war die überraschend gute Laune allen anzumerken. Nicht in Sachen Zuversicht, sondern vielmehr in dem Willen, heute etwas mitzunehmen. Was auch immer.

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Für eine gute Grundlage sorgte wieder einmal ein Wutburger. Auch wenn die nette Präsentation unter der Glaskuppel ein wenig täuscht – da verzerrt das Glas dann doch schon gewaltig…

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Aber dafür ist das, was auf die Hand kommt, bekannterweise ungemein schmackhaft. So gestärkt, konnte es losgehen zum letzten gemeinsamen Zusammenstehen für 90 Minuten – unterschiedliche Bereiche machen leider immer eine desorganisierte Trennung während des Spiels nötig. Nun, vielleicht bekommen wir sogar das irgendwann einmal anders hin.

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Die erschreckende Vereinnahmung der Kurven durch rechte Kräfte mit Unterstützung vieler Vereine und Fans unter dem Banner des „Unpolitischen“ hat ja leider auch Fortuna Düsseldorf erreicht. Dort ging eine antifaschistische Ultra-Gruppe gegen ein Banner vor, welches wegen einer Fanfreundschaft mit einer deutlich rechten Fangruppierung eines anderen Vereins aufgehängt wurde. Es kam nach Worten und Beleidigungen auch zu körperlicher Auseinandersetzung – siehe auch: http://www1.wdr.de/themen/sport/rechtefussballfans102.html – was zum Ergebnis hatte, daß Verein und restliche Fankurve der Gruppierung, die das Banner aufhing, eben dieses Banner Aufhängen untersagte und der Antifa-Gruppe zum sofortigen Weggehen aus dem Block aufforderte: http://www.fortuna-duesseldorf.de/aktuell/news/fans/detail/16017-ergebnisse-der-aufarbeitung-der-vorkommnisse-in-frankfurt/6ea1b87d9c8e3f2286980f4d83ba4a93/. Die Stellungnahme dazu bitte auch lesen: http://f95.antirazzista.de/stellungnahme-zur-aktuellen-situation/. Eine sehr beunruhigende Entwicklung, auch was die Haltung von Verein und Fanszene betrifft. Zivilcourage gegen Rechts ist leider heutzutage in vielen Fankurven als „politisch“ verpönt, die Sorge um das Ansehen des Vereins (wir sind doch nicht rechts!) führt zum Kuschelkurs mit den Rechten (die natürlich bleiben dürfen, sobald sie sich selbst von jeglichen Extremismus, rechts UND LINKS(!) distanziert haben) und dem Herausschmeißen der gegen Rechts sich positionierenden Personen und Gruppen.

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Die Gäste aus Fürth waren heute kaum zu hören, doch wenigstens waren sie farblich perfekt für diesen Tag ausgestattet.

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Schließlich stand das Celtic St. Pauli Wochenende an.

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Und überall im Stadion zeigten die Banner aus Glasgow, daß wieder einmal viele Celts gekommen waren.

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Auch aus Babelsberg waren offensichtlich wieder welche dabei. Wie auch die Banner von Celtic Fans in unmittelbarer Nähe zu USP platziert.

Die Zeiten, in denen die lange bestehende Fanfreundschaft zwischen beiden Clubs, also FCSP und Celtic, von einigen mißtrauisch beäugt wurde, sind glücklicherweise vorbei – auch ein Verdienst der Green Brigade und der ganzen politischen Betätigung mit der klaren Distanzierung von Homophobie, Sexismus, Rassismus und auch von religiösen Grabenkämpfen. Daß diese Arbeit nicht einfach ist, ist hier nachzulesen: http://03nuller.blogsport.de/2013/03/06/green-brigade-unter-beschuss/.

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Am Samstag war im Fanladen ein weiterer Vortrag zur Repression in Schottland gegenüber Fußballfans. Zum Vorjahr mein Bericht hier: https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/15/fcsp-und-die-celtic-party-gegen-1860/.

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Welche Probleme Celtic Fans in Schottland aktuell erfahren, kann man hier auch nachlesen, wonach allein die Tatsache, Irische_r Einwander_in zu sein, für Strafmaßnahmen und Stadionverbote herhalten könne: http://fansagainstcriminalisation.blogspot.co.uk/2013/06/ponsonbys-triumph-and-mulhollands-shame.html.

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Die Gesänge in Zusammenhang mit Irland (und damit Celtic) und England sind ein breites Feld – und ohne Kenntnis u.a. vom Bloody Sunday vor über 40 Jahren – http://de.wikipedia.org/wiki/Blutsonntag_%28Nordirland_1972%29 – kaum zu verstehen. Aus unserer Sicht, insbesondere angesichts der Verwendung von Nationalfahnen und -bezügen, ist dies alles scheinbar besonders weit weg. Stellt man aber auf den Kampf gegen Unterdrückung ab, wie sie sich aktuell auch gegen Fußballfans (insbesondere eben von Celtic) richtet, vervollständigt sich das Bild auf eine andere Weise. Das Verbot von Gesängen mit politischem Hintergrund sollte daher nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Let the people sing.

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Die Stimmung am Millerntor, bei der Unmutsäußerungen und Pfiffe immer mehr zunahmen, störte immer mehr – und das letzte Heimspiel war hier so etwas wie ein Brustlöser. Zum Thema selbst habe ich ja schon oft genug etwas geschrieben in letzter Zeit. Was aber auffiel, daß war die Bereitschaft auf den Rängen, daß das Ruder diesbezüglich wieder herumgerissen werden sollte. Da ist auch diese Tapete ein Beispiel für, ein sichtbares. Zu spüren und zu hören war es vor allem aber auf den Rängen.

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Die Süd zog vor dem Anpfiff eine eindrucksvolle Blockfahne hoch.

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Der Tisch war damit quasi gedeckt.

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Es konnte also losgehen.

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Und es ging los…

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Mit dem Einsatz der Gitarren ging Meter für Meter von Ost nach West die Blockfahne herunter und ein wahrer Konfettireigen kam zum Vorschein.

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Quasi ein wunderbares Bild von dem, was wir uns alle für diesen Tag vorgenommen haben: alles zu geben, aus sich herauszukommen, regelrecht zu explodieren…

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Eine schöne Choreo.

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Die eben auch aufzeigte, wie sich so etwas auch auf das Spiel übertragen kann.

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Denn gerade an diesem Tag wurde wieder deutlich, wie sehr das, was auf den Rängen passierte, die Mannschaft auf dem Rasen erreicht und unterstützt.

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Nicht nur von der Süd, auch nicht nur vom Supportblock der Gegengeraden – vom ganzen Stadion aus.

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Besonders eindrucksvoll gegen Ende zu bemerken, wie einer unserer Spieler, ich glaube, es war Schachten, die enorm laute Kulisse noch weiter anfeuerte. Die Energie der Fans, eine zusätzliche Komponente, die an diesem Tag wieder am wirken war.

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Von Pfeifen an diesem Tag keine Spur. Heute standen alle hinter der Mannschaft und das übertrug sich auf den Rasen und umgekehrt funktionierte es auch. Ein gegenseitiges sich hochschaukeln begann und hörte bis nach den Abpfiff gar nicht mehr auf. Nicht unbedingt im spielerischen Sinne – aber eben in Sachen Leidenschaft, Einsatzbereitschaft, Wille, Herz und Seele. Alle zusammen.

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Zusammenhalten ist auch das Motto der langen Nacht der Solidarität am 12.04.2014 in Hamburg: http://die-lange-nacht-der-solidaritaet.org/. Ein „Schulterschluss gegen jegliche Unterdrückung“ mit spannendem Programm: http://die-lange-nacht-der-solidaritaet.org/programm/, beispielsweise dem Vortrag zum Racial Profiling http://die-lange-nacht-der-solidaritaet.org/events/reachout/ im Centro Sociale oder der Abschlußveranstaltung in der St. Pauli Kirche mit einem Film über Lampedusa in Hamburg: http://die-lange-nacht-der-solidaritaet.org/events/stpaulikirche/.

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Diesmal geht es nicht um die Verbannten, Diffidati, sondern um die Andersdenkenden, mit denen sich solidarisch gezeigt wird. Ein Bezug wohl zur oben genannten Veranstaltung.

Nachtrag: es geht – eigentlich leicht erkennbar, nachdem ich ja schon oben auf die Situation in Düsseldorf verwies – um die Antifa-Ultra Gruppe, die ich bislang namentlich unterschlagen hatte: “Dissidenti Ultrà” eben… Trotzdem weiter im Text.

Ein Andersdenken ist angesichts vieler gesellschaftlicher Mißstände dringend nötig. Wobei nicht jedes „anders“ immer eine Verbesserung sein muß, sehr wohl aber insgesamt einen Fortschritt für alle bewirken kann.

Definitiv nicht gemeint sind diejenigen, die sich so gerne auf Meinungsfreiheit berufen, wenn sie ihre ach so andersartige (sehr wohl aber mitten in der Gesellschaft beheimatete) „Meinung“ in Gestalt von Homophobie, Rassismus, Sexismus oder dergleichen zum Ausdruck bringen. Wie jene, die in der Auswärtskurve von Gladbach ein Banner gegen Homophobie gewaltsam entwenden wollten, siehe https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=266460273535485&id=189058791275634 – um dieses schlimme Ereignis der letzten Woche auch noch unterzubringen, da es zu wichtig zum unterschlagen ist.

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Da mir hierzu gerade keine Informationen vorliegen bzw. mir der Durchblick fehlt, halte ich es zu dieser Tapete allgemein: Leben heißt kämpfen. Nicht unterkriegen lassen.

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Die solidarische Veranstaltung für alle Geflüchteten in Horst, siehe http://usp.stpaulifans.de/2014/03/solifest-in-horst-fuer-die-gefluechteten-am-29-03/, wurde auch in der aktuellen BASCH beworben.

Nachtrag: mehr zu diesem Tag in diesem lesenswerten Artikel http://hh-mittendrin.de/2014/03/inmitten-von-nirgendwo-ein-lichtlein/.

Weiter im Text mit der aktuellen BASCH. Hier findet sich auch ein ausführlicher Artikel rund um den Besuch von rund 50 Personen aus dem Lager in Horst, wo Geflüchtete zwangsuntergebracht werden, ans Millerntor, was von USP Antirazzista ermöglicht wurde. Diese ganzen Aktionen finde ich einfach nur großartig, was ich nochmals hier betonen möchte.

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Die erste Halbzeit war zu diesem Zeitpunkt schon vorbei, aber alles andere als vergessen. Ein aufregendes Spiel von beiden Seiten war zu sehen, bei dem die Gäste zwar etwas stärker, aber Torchancen auf beiden Seiten zu verzeichnen waren inklusive je einem Lattentreffer in der Anfangsphase. Wichtig war aber das Auftreten insgesamt, um jeden Ball wurde gekämpft, kaum einem Zweikampf aus den Weg gegangen. Für neutrale Zuschauende sicherlich schon ein ansehnliches Spiel, als Heimfan nach dieser Durststrecke einfach nur der Wahnsinn.

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Hier hieß es ersteinmal, in der Halbzeit kurz Luft zu schnappen. Und auch das eine oder andere Getränk, das bei den durstigen Sondergästen aus Glasgow sicherlich besonders ausgiebig floß.

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Nochmal eine Tapete, die wohl das Thema Pfiffe nocheinmal aufgriff, aber nach der ersten Halbzeit ein wenig fehl am Platze wirkte – nicht, weil das Thema durch sei oder nicht wichtig wäre, sondern weil an diesem Tag offensichtlich alle mitmachen und die Mannschaft anfeuern wollten.

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Von den Gästen gab es angesichts der ungeliebten Englischen Woche noch ein treffendes Statement zu den unerträglichen Spielterminen unter der Woche. Sicher, im „Eurobabogal“ wird so etwas gerne in Kauf genommen, aber nicht für den normalen Ligabetrieb. Insbesondere der Montagstermin ist unerträglich in Liga zwei. Wie es vielleicht auch bald die Vorstadt am eigenen Leib erfahren wird… Wünschen tu ich dies aber selbst denen nicht, niemanden eben.

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Wer die erste Halbzeit schon sehr gut fand, der mußte in der zweiten rasch nach Steigerungsformen suchen. Richtig rund ging es, als Schachten mit einem Hammer aus kurzer Distanz den 1-0 Treffer erzielte. Die erste Explosion des heutigen Tages, was sicherlich das ganze Viertel mitbekommen hatte. Daß es kurze Zeit später zu einem Ausgleich und gar einem Führungstreffer der Fürther nach kleinen Aussetzern kommen sollte, wo wir sowohl Zweikämpfe als auch Abwehrverhalten vermissen ließen, brach uns an diesem Tag aber glücklicherweise nicht das Genick.

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Weder die auf dem Platz noch die auf den Rängen wollten das so stehen lassen und gaben alles. Dank Thorandts Abfälscher ins Glück konnte der totale Rauschzustand bei allen doch noch hergestellt werden. 2-2. Und dabei blieb es letztlich auch, wenngleich wir nochmal alles gaben und die Gäste beinahe überrannt hätten.

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Gefeiert wurde dieses Unentschieden nach dem Abpfiff nicht wie ein Punktverlust, ja noch nicht einmal wie ein Sieg, sondern gerade auf den Rängen eher wie das Weiterkommen in einem Pokalspiel.

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Meisterschaft oder Aufstieg wäre dann doch noch eine Kategorie höher, dennoch war das Glück überall zu greifen. Das war denn auch tatsächlich ein Sieg. Nicht gegen Fürth, wohl aber gegen die vorangegangenen Spiele und die Auftritte am Millerntor.

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Kaum eine_r verließ das Stadion. Noch lange verblieben alle auf den Rängen und besangen die Mannschaft, die irgendwann als erste den Ort der Feier verließ.

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Gut gelaunt überall die Gesichter. Bis auf ein paar wenige, die das Spiel ernsthafter aus fußballerischer Perspektive analysieren wollten, aber danach war mir nun wirklich nicht der Sinn. Gemütliche Momente vor der Domschänke, die mit jenem Gefühl erlebt wurden, das wir schon so lange in dieser Saison vermißt hatten.

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Wir waren einfach nur glücklich.

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Am nächsten Tag ging es dann los zur Celtic St. Pauli Party 2014 ins Knust. Und da ich schon die Gemüseburger vom Millerntor immer so lobe, will ich jetzt auch das ausgezeichnete Azeitona nicht unterschlagen, wo es, auch, aber längst nicht nur, leckere Falafel gibt.

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Mit dieser schmackhaften Stärkung konnte der Abend beginnen.

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Das Knust war für die anstehende und schon lange vorher ausverkaufte Party gut geschmückt – was vor allem an all den mitgebrachten Bannern der Celts lag, die ich bei dem Licht dann doch nicht einfangen wollte, da es eines Blitzes bedurft hätte. Sie sind ja auch im Stadion zu sehen gewesen.

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Als erstes spielte In Search Of A Rose von den drei Bands des Abends: http://www.knusthamburg.de/programm/celtic-st-pauli-party-2014/.

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Ein netter Einstieg in den Abend, gegen Ende hin tauten auch alle etwas auf. http://www.insearchofarose.de/

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Was auch daran lag, daß als Gastmusiker zwei von The Wakes mit auf die Bühne kamen.

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Ruhiger ging es danach auf der Bühne nach dem Plan mit Kelly’s Men weiter – dachte eigentlich auch, sie würden spielen, kannte sie bislang auch noch nicht, so daß mir der Wechsel im Programm nicht weiter auffiel, tatsächlich spielten andere (was mir erst durch den Kommentar auffiel, deshalb die nachträgliche Änderung des Textes) – im Publikum wurde es hingegen richtig laut, da vieles aus voller Kehle mitgesungen wurde.

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Statt der Angekündigten spielten Podgie (von Shebeen) und Kieran (Glasnevin), wie ich dank astro und seinem Kommentar nachträglich in Erfahrung bringen konnte. Laune machten sie allemal.

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Die Songauswahl wäre, vermute ich einfach mal, auf den Inseln wohl nicht so unproblematisch gewesen. Was die mitsingenden Celtic Fans nun wirklich störte.

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Zum Abschluß wurde es auf der Bühne wieder voll. Aber mitgesungen wurde ja eh schon von allen Seiten.

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Da im letzten Jahr eine Band spielte, die schon auf der Jolly Roger Bühne auf dem Hafengeburtstag zu überzeugen wußte, wie mir jene nette Herr da auf der Bühne steckte, will ich die Gelegenheit nutzen, um auf das aktuelle Jahr und die Diskussionen um eine Band, die dort spielt, zu verlinken: https://www.facebook.com/events/212799085582289/permalink/224497551079109/?stream_ref=3.

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Dann war die Bühne frei für The Wakes, die vor einem verdient großen und begeisterten Publikum spielen durften. Auch dieses wunderschöne Lied, welches die Probleme in ihrer Heimatstadt und um die Rivalität zwischen Celtic und den Rangers sowie den religiösen Konflikten sehr eindrucksvoll beschreibt: https://www.youtube.com/watch?v=Ak7CGlWjkP8.

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Nach dem tollen Konzert ging die Party weiter – oder auch erst richtig los, keine Ahnung, da eben ohne uns. Trotzdem war es ein wundervoller Abend und gelungener Abschluß des Celtic-FCSP-Wochenendes. Bis zum nächsten Jahr!

Bzw. bis zum nächsten Spiel…

Und noch mehr zu diesem gibt es hier:
https://www.flickr.com/photos/auxarmes/sets/72157643098734233/
http://beebleblox.blogspot.de/2014/03/warum-man-immer-einen-aufkleber-dabei.html
http://www.stpaulinu.de/its-a-kind-of-magic/das-schoenste-22-aller-zeiten
http://hamburg-ist-braun-weiss.info/buchtmann-jagt-walter-frosch-spielanallyse-greuther-fuerth/
http://www.kiezkicker.de/kiezkicker/2014/drei-vier-belanglose-fotos-vom-fcsp-fuerth-22-spiel/
http://www.stefangroenveld.de/2014/endlich-wieder-fussball-millerntor
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7498
http://www.breitseite-stpauli.de/13-14-28.htm
http://metalust.wordpress.com/2014/03/30/fast-ein-schlagertext-d-fc-st-pauli-greuther-furth-22/
http://provincefanatics.blogsport.de/?p=25

4 Comments

  1. Nur als Zusatz: Mit „Dissidenti con noi!“ sind nicht „nur“ Andersdenkende im Allgemeinen gemeint, sondern momentan konkret die Gruppe „Dissidenti Ultrà“, die linke Ultragruppe, die in Düsseldorf zu kämpfen hat, was du weiter oben ja schon sehr gut beschrieben hast!

    • Ah! Das wäre so naheliegend gewesen… Manchmal hat man ein Brett vorm Kopf. Danke, füge ich gleich ein!

  2. *hüstel* war nicht ganz so gut kommuniziert, aber uns waren Kelly’s Men kurzfristig weggebrochen (Idioten), es spielten daher zwei alte Bekannte, die schon in vergangenen Jahren mit ihren Bands am Start gewesen waren: Podgie (von Shebeen) und Kieran (Glasnevin).

    • Danke, gleich mal geändert. Ist mir wirklich nicht aufgefallen. Auch nachträglich nicht. Aber ich war ja auch nüchtern. 😉


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