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Es gibt Spiele, bei denen man sich verwundert die Augen reiben muß, da man das Erlebte nur schwer als real zu akzeptieren vermag. Beim Spiel gegen Energie Cottbus gab es einen solchen Moment, allerdings betraf dieser mehr die Ohren – ein gegen die Gästefankurve verallgemeinernder Antinaziruf der Süd wurde von der Haupt und der Gegengeraden (jeweils natürlich Teile davon) lautstark ausgepfiffen. Am Millerntor. Das muß man ersteinmal sacken lassen. Das Spiel natürlich auch, wobei dieses dank des klaren 3-0 Erfolges keine besonders schwierige Aufgabe darstellte.

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Für den neuen Interimstrainer des FCSP, der womöglich auch länger bleibt, Roland Vrabec, erlebte vom Ergebnis her einen Einstand nach Maß. Für das Drumherum kann er nichts, dies betrifft die Fanszene selbst. Hoffen wir einfach an dieser Stelle ersteinmal, daß rückblickend die neue Zeitrechnung am Millerntor sich nur auf die sportliche Leitung an der Seitenlinie und nicht auf die bröckelnde Akzeptanz von Engagement gegen Nazis sich beziehen wird…

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Das ungeliebte Montagsspiel wurde durch die Kombination von Flutlich und Dom etwas versüßt, auch wenn die negativen Auswirkungen dieses Rummels für viele kein Plusargument darstellen kann – ich hingegen weiß die gebrannten Mandeln immer zu schätzen. Nur der Montagstermin läßt mit dem drohenden Folgetag die Feierlaune immer schon im Vorfelde dahinschrumpfen. Dafür konnte ich vor dem Spiel noch den kleinen, aber feinen Schluck mitbegrachten Whiskys genießen – http://teapotdram.wordpress.com/2013/11/10/highland-park-12-yo-whisky-tasting/ – gerade bei niedrigeren Temperaturen ein gutes Wärmemittel.

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Ebenfalls weniger begeistert war ich von der neuen Werbeaktion des Fanshops, da mich das gewählte Motiv doch arg an eine kommerzielle Ausschlachtung des Jolly Rouge erinnerte. Die farbliche Nuance fällt gerade bei Dämmerlicht nun wirklich nicht sofort auf. Kann man „clever“ nennen, ich finde es einfach nur unpassend und es stört mich hochgradig.

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Sicherlich bedient sich auch die Fanszene gerne mal anderswo, wie nicht nur auf dieser schicken neuen Fahne zu sehen ist – aber das mit dem Symbol der Sozialromantiker gegen eine Überkommerzialisierung am Millerntor ist einfach ein anderes Thema. Für mich der erste Aufreger des Tages. Womit ich nicht diese gelungene Fahne meine…

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Über die SPD Hamburg und Brechmittel Scholz wurde sich auch aufgeregt, aber die zeitliche Planung sah dafür die Halbzeit vor – doch von hinten war dieses aus meiner Perspektive schon vor dem Spiel auszumachen. Nur die gezeigte Vorderseite nicht. Wie es immer so mit Perspektiven ist…

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Neben der nach wie vor nicht ablassenden Abneigung gegen den Montagstermin gab es ja noch einen Aufreger vor dem Spiel – die unrühmliche Entlassung des bisherigen Trainers Michael Frontzeck – siehe dazu auch https://kleinertod.wordpress.com/2013/11/06/wahnsinn-frontzeck-uberraschend-vom-fcsp-prasidium-sofort-beurlaubt/.

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Jetzt ist aber ein neuer an der Seitenlinie – der als bisheriger Co-Trainer so neu da ja gar nicht ist http://www.fcstpauli.com/profis/news/4212. Ersteinmal ein herzliches Willkommen auf diesem Posten, Roland Vrabec! Was mit dem Vorgänger geschah, ist ja ein Thema, die Gegenwart und Zukunft des Vereins ein ganz anderes.

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Berücksichtigt man die Aussage von Orth in der Halbzeitpause, der das bisherige Auftreten in dieser Saison am Millerntor stark kritisierte, wird deutlich was wohl der wahre Grund für die Entlassung von Frontzeck war – die man dann aber auch in dieser Form hätte äußern können. Aber das betrifft allein unseren Präsidenten und sein standing im Verein, nicht den neuen Trainer. Vom Auftreten her gefiel Vrabec jedenfalls sofort. Für alles weitere ist es jetzt natürlich noch zu früh.

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Definitiv überfällig ist hingegen ein Vorgehen gegen Golden Dawn – http://de.wikipedia.org/wiki/Chrysi_Avgi.

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Griechenland ist weder unendlich weit weg von uns, die Vernetzung der Rechtsextremen hat auch längst zu einer Tätigkeit dieser Gruppierung in unserem Lande geführt, siehe http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/127/1712791.pdf sowie http://www.publikative.org/2013/11/06/neonazi-geburtstag-in-aachen-fussball-saufen-pruegeln/ für den Fußball (ausgerechnet bzw. passenderweise Aachen – womit man mal wieder sieht, was daraus wird, wenn man Nazis ignoriert, statt sie zu bekämpfen).

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Und wo wir schon bei wikipedia sind – unser neuer Trainer hat dort auch endlich einen Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Vrabec. Wieso der Name mit RV nochmal auf der Anzeigentafel abgekürzt wurde, erschließt sich mir jetzt nicht, habe darauf vorher bei anderen Trainern aber auch noch nicht darauf geachtet. Für RechtsVerteidiger dürfte es jedenfalls nicht stehen…

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Das Gedenken an den auf den Tag genau vor 6 Jahren, am 11.11.2007 ermorderten antifaschistischen Carlos Yavier Palomino, der gerade mal 16 Jahre alt wurde, durch einen Rechtsradikalen in Madrid – siehe https://linksunten.indymedia.org/de/node/6622 – fiel ausgerechnet auf den Spieltag gegen einen Verein, der für die „weit nach rechts offene“ Fanszene nicht gerade unbekannt ist… Aber dazu später noch ausführlicher.

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Kommen wir lieber noch zu dieser tollen Aktion. Wunderschön miteinander verwoben wurden hier die Themen Trainerwechsel und Lampedusa in Hamburg. Großartig.

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Wie es sich trotz des Montagstermins für ein Flutlichtspiel gehört, war die Stimmung zum Zeitpunkt des Einlaufens der Mannschaften natürlich gut. Noch besser wäre allerdings ein Abendtermin am Wochenende gewesen, nur zur Klarstellung…

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Mit einer Terminierung innerhalb der Woche könnte ich alelrdings dann etwas anfangen, wenn wir europäisch spielen würden… Aber dafür gibt es ja Träume.

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Die Realität vor Anpfiff sah unabhängig vom Tabellenplatz 8 ersteinmal so aus, daß wir bei einer Niederlage drei Punkte Abstand zur Abstiegszone und bei einem Sieg drei Punkte bis zum Aufstiegsrelegationsplatz gehabt hätten. Dank der Ergebnisse von den anderen Plätzen waren wir ja schon vor Anpfiff vorübergehend auf Platz 6 hochgerutscht, dank des Heimsieges ging es letztlich noch einen Platz höher. Was nur aufzeigt, wie knapp es in der Tabelle von oben bis unten in dieser Saison zugeht. Plätze sind da irrelevant.

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Was zählt, sind wie immer die Punkte und Tore. Das ausgegebene Ziel, noch weniger ergebnisorientiert zu spielen als unter Frontzeck, macht mich in dieser Hinsicht etwas unruhig. Wobei es eine positive Unruhe ist, will ich doch, wie alle anderen, zuerst ein gutes und spannendes Spiel sehen. Von einem reinen Ergebnishalten waren wir unter Frontzeck weit entfernt, wir haben eher das Spiel unsinnigerweise bei Führung gern aus der Handgegeben und standen mehr als einmal mit leeren Händen am Ende da. Fragt sich nur, wie die neue Philosophie bei engene Spielen sich tabellenmäßig auswirkt. Aber im Prinzip lieber mit wehenden Fahnen untergehen, als diese verschämt vorzeitig einzuholen.

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Geklappt hatte das ja an diesem Tag, wobei der schwache Gast hier eine starke Rolle spielte. Und der Pfosten, der einmal gnädig für uns rettete, als der starke Tschauner schon geschlagen war. Vom Angriffsplan von Anfang an war jedenfalls nicht viel zu sehen, entgegen der Ansage von Vrabec, den aufgrund der aktuellen Situation verunsicherten Gästen gleich vom Anpfiff weg her zu zeigen, daß sie hier nichts würden holen können, ließen wir diese viel zu sehr mitspielen und konnten selbst kaum eigene Akzente setzen.

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Da die Cottbusser allerdings noch weniger als wir hinbekamen, verliefen die ersten Minuten recht schwach un ergeignislos – bis zu jenem Moment von sehr starken Kalla, als dieser Kringe bediente, der freistehend von knapp der Höhe des Elfmeterpunktes zu schwach und direkt auf den Torhüter abschloß. Doch mit der Zeit kamen wir besser ins Spiel und irgendwie folgerichtig fiel dann auch das 1-0, als Bartels, von Nöthe mit dessen bester Aktion des Spiels bedient, elegant vollstreckte.

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Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine – und auf den Rängen startete der Alerta Actionday zum Motto “Refugees Welcome”: http://basch-fanzine.de/alerta-actionday-zum-motto-refugees-welcome-beim-cottbus-heimspiel/.

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Die meisten auf der Gegengeraden gezeigten Tapeten konnte ich aufgrund der Perspektive natürlich nicht einfangen – das war von der Haupt aus einfacher (trotzdem bin ich froh, wieder hierher zurückgekehrt zu sein und werde das auch nicht ändern – keine Chance!).

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Viel bekannte Demosprüche gab es zum Nachlesen, so wie diesen hier.

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Während der Halbzeitpause nahm sich die Nord noch die Zeit für eine mafiöse Danksagung nebst einer Erinnerung an die Party am 16.11. im Centro: http://www.centrosociale.de/2013-11-16/5-jahre-nordsupport-party. Sicherlich ein lohnender Termin!

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Die auf dem ersten Bild zu erahnende desorganisierte Tapete kam dann auch zu ihrem Einsatz. IM RECHTSSTAAT STEHEN MENSCHENRECHTE ÜBER VERORDNUNGEN – eine Erwiderung auf die unerträgliche Herrschaftsrethorik der Hamburger SPD, die andauernd auf den Rechtsstaat verweisen, damit eine Verordnung wie Dublin II meinen und die dieser Regelung vorstehenden Menschenrechte einfach ignorieren. Wer das näher erklärt haben will, den verweise ich auf meinen Kommentar unter dem (ebenfalls lesenswerten, bitte nicht übersehen!) Artikel: http://metalust.wordpress.com/2013/11/09/wer-sind-alle-klaus-luebke-spd-critical-whiteness-und-die-fluchtlingspolitik/#comment-19918

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Eine lyrische Antwort auf die unerträgliche Politik der Hamburger SPD wurde hier gefunden. Und wer mehr zum Thema lesen möchte, wird hier fündig: https://kleinertod.wordpress.com/2013/11/04/massendemo-fur-lampedusahh-und-zum-fcsp-ein-schweigen-in-kaiserslautern/ – noch mehr möchte ich mich jetzt nicht wiederholen.

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Es ist ja eigentlich schon längst alles gesagt. Nur wird in Hamburg von Verwaltung und Politik weder zugehört noch verstanden, worum es in einem Rechtsstaat, gerade einem sozialen, wie es in der Hamburger Verfassung, Artikel 3 Absatz 1, steht, siehe http://www.umwelt-online.de/recht/allgemei/laender/hh/gg.htm#art3, wirklich geht.

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Die tödlichste Grenze der Welt zu unterhalten, wie die EU es macht und diese auch noch weiter ausbauen und Menschenrechte von Flüchtenden einfach zu ignorieren, das ist weder rechtsstaatlich noch sozial.

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Aus Angst vor dem Stimmverlust von rassistischen Wählern aufgrund der Hautfarbe Kontrollen durchzuführen und allein die Abschiebung im Auge zu haben, um am rechten Rand Stimmen zu sammeln und zu behalten, und nicht wie durch einen wie Schill an der Wahlurne Verluste einzufahren, das bringt der Hamburger SPD nicht zu Unrecht das Etikett „Rechtspopulismus“ ein.

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Die Solidarität mit den Geflüchteten lebt am Millerntor. Wie wieder einmal deutlich wurde.

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Wo sind die Politiker mit Visionen hin, die für den Menschen sind und nicht gegen die Schwachen aufgrund finanzieller Eigeninteressen?

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Für manche ist ja leider schon das Hochhalten einer Tapete zuviel des Protestes, wie wir an diesem Tag wieder einmal miterleben mußten. Man beachte: noch vor Anpfiff der zweiten Halbzeit. Also ohne ein Rollen des Balles. Was mich zum anderen Aufreger des Tages brachte – und zwar die Rufe „Nazischweine“ ohne an diesem Tag sichtbaren Anlaß von der Süd in Richtung des Gästeblocks und das laustarke Auspfeifen von USP durch Haupt und Gegengerade, bzw. Teile davon.

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Sonderlich glücklich mit dem Rufen ohne sichtbare Veranlassung an diesem Tag war ich ja auch nicht, doch wußte ich auch, wer da heute zu Gast bei uns war. Das „ein SIEG HEILt alle wunden“ vom Aufeinandertreffen am Millerntor vor 1 1/2 Jahren war schließlich noch gut in Erinnerung – siehe ausführlich dazu https://kleinertod.wordpress.com/2012/03/26/es-lag-am-rasen-fcsp-nullt-daheim-gegen-cottbus/. Und zu der Fanszene und dem Umgang des Vereins auch http://www.youtube.com/watch?v=uX7u2eEXB7Y. Wer eine solch Gruppierung in der Fanszene duldet und nicht dagegen aufgebehrt, darf sich auch nicht wundern, wenn so etwas beim Namen genannt wird. Zwar ist in den letzten Monaten, nach Jahren der Duldung und des Wegsehens, der Verein Energie Cottbus endlich dazu übergegangen, hier Gegenmaßnahmen einzuleiten – http://www.fcenergie.de/news/offener-brief-des-fc-energie – was aber angesichts der dafür benötigten Zeit und der schwammigen Worte kaum wie eine freiwillige Maßnahme wirkt (sie sei aber trotzdem positiv vermerkt). Von der Fanszene selbst bekommt man derartige Abgrenzungen aber nicht mit, die Äußerungen in öffentlichen Foren (mehr Zugang zu deren Fanszene habe und will ich auch nicht), soweit ich sie zu Gesicht bekam, klingen aber genau umgekehrt.

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Angesichts der Wirkung auf Unwissende, wovon es auch am Millerntor immer wieder viele gibt, war der gewählte Zeitpunkt aber kaum sonderlich geschickt. So erzielt man schnell, wie hier, falsche Solidarität bzw. löst den Schutzreflex von scheinbar harmlosen Fans, „die es ja sicherlich auch gibt“, aus. Diesen Schuh müssen sich die Rufenden auch anziehen. Wie eben die Pfeifenden auch den, daß sie der eigenen Fanszene eine Äußerung gegen Nazis am Millerntor nicht gestatten wollten.

Natürlich gibt es unter den Cottbussern nicht nur Nazis – andererseits ist die fehlende Distanzierung zu Nazis in der eigenen Szene bei Energie ein Vorwurf, der nicht so einfach wegzudiskutieren ist. Ob es bessere Wege gibt, das Problem der dortigen Fanszene anzuprangern, sei auch dahingestellt. Die erzielte Wirkung war, dank der Rufe und darauffolgenden Pfiffe (die dafür ursächlich waren), leider katastrophal. Alle Seiten täten gut daran, daraus zu lernen (was keine Kritik an den Rufen, aber ein Verbesserungsvorschlag sein soll). Denn sicherlich sind viele bereit, derartige Dinge auch mit zu artikulieren, wenn sie nachvollziehbar mitgenommen werden.

Am Millerntor muß nach wie vor gelten: kein Fußball den Faschisten.

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Die zweite Halbzeit (nochmal nachgereicht, daß Kalla leider verletzt raus mußte – ich hoffe, er steht beim nächsten Spiel wieder auf dem Platz, klasse Leistung!) verlief weitaus stärker von unserer Seite, der starke Schachten, der uns so gefehlt hatte, schoß sich selbst und uns mit dem 2-0 ins Glück und Thorandt zog in der Torjägerliste mit Kalla und Nöthe gleich. Das 3-0 tut nicht nur uns allen gut, es dürfte auch für die Zukunft unseres (noch Interims-)Trainer ein gutes Argument sein – schließlich stehen bei unserem Präsidenten die Heimauftritte besonders im Fokus – aber da denkt er quasi an die Mehrheit der Fans, positiv gesehen…

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Ganz allgemein fand ich das Spiel eine Verbesserung zu den Auftritten zuvor hier unter Frontzeck. Wobei es auch unter seiner Leitung gute Spiele gab, so daß ein einziger Kick noch wirklich nicht viel aussagt. Wünschen würde ich es Vrabec, uns und dann auch Orth, weil alles zusammenhängt, daß es die richtige Entscheidung war.

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Etwas verwundert war ich darüber, daß Nöthe durchspielen durfte und nicht durch Gregoritsch abgelöst wurde, um einen Kandidaten zu nennen – aber vertrauen wir ihm einfach mal in dieser Hinsicht. 3-0 und 3 Punkte sind ja verdammt gute Argumente.

Interessant fand ich auch, daß Vrabec Nöthe nach dem Spiel für einige Worte zur Seite nahm. Optimal war dessen Spiel ja nun wirklich nicht. Aber Potential bei diesem Spieler ist sicherlich da – und wenn unser neue Trainer einen Plan hat und umsetzen kann, Nöthe zu stärken, dann wäre das wunderbar. Vielleicht platzt bei ihm ja unter einem neuen Mann an der Linie der Knoten.

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Einen Unterschied wie nach dem Wechsel von Schubert zu Frontzeck konnte ich unter der Mannschaft nicht ausmachen, aber dafür war Frontzeck in zwischenmenschlicher Hinsicht auch zu positiv, als daß es dort enormen Verbesserungsbedarf gegeben hätte. Das Sportliche hingegen darf sich hingegen gerne weiter verbessern, vor allem auch in Sachen Mut und Zuversicht. Mal ganz abgesehen davon, daß wir gerade daheim natürlich gerne Siege sehen, und das auch noch mit drei Toren Unterschied…

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Der mitgereiste Gästeanhang schien nicht sonderlich glücklich zu sein. Aber das zumindest störte wohl niemanden hier.

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Sowas sieht man nach Abpfiff doch einfach gerne.

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Solche klaren Ansagen auch. An dieser Stelle übrigens auch mein Lob für USP angesichts all der Einsätze im Kampf gegen die verfehlte Flüchtlingspolitik in diesem Land: http://usp.stpaulifans.de/antirazzista/. In der aktuellen Basch mit dem tollen Cover – http://basch-fanzine.de/basch-40-wie-immer-fur-1-euro/ – gibt es dazu auch einen spannenden Artikel rund um das Sandhausen-Spiel. Wer auch immer sich gegen USP im Stadion äußert (warum auch immer – Rostock-Blockade, Tralala, Die-sind-jünger-wie-gemein,…) sollte sich diesen Punkt mal zu Gemüte führen.

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Erzwingen muß man den Zusammenhalt ja nicht – aber ein fairer Umgang miteinander wäre schonmal ein Anfang.

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YNWA gilt schließlich nicht nur für die auf dem Rasen.

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Die haben dort natürlich gefeiert. Mit den Rängen, versteht sich.

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Gut gesungen wurde auf dem Weg nach draußen und vor dem Stadion natürlich auch überall. Keine Ahnung, wie viel auf dem Dom danach noch los war, am Montag ist es eh immer spät, für mich hat zum Mandeln-knabbern auf dem Weg zur Domschänke noch gereicht…

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Viel Zeit war angesichts des Wochentages dort auch nicht mehr zum Quatschen, aber wenigstens hab ich die desorganisierte Tapete des Tages noch einfangen können.

Mehr zum Spiel findet sich hier:
http://www.stefangroenveld.de/2013/drei-punkte-montag/
http://beebleblox.blogspot.de/2013/11/am-ende-ist-wieder-alles-erleuchtet-fcsp.html
http://moeliw.tumblr.com/post/66778198513/von-comebacks-und-nazischweinen
http://blog.uebersteiger.de/2013/11/12/14-spieltag-h-energie-cottbus/
http://stpauli-streets.eu/2013/11/und-garantiert-ein-riesengrosser-vollidiot/
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7318
http://metalust.wordpress.com/2013/11/12/von-politics-politik-und-potenzial-fc-s-pauli-ernergie-cottbus-30/
https://de-de.facebook.com/notes/g-a-s-sankt-pauli/gegen-politikverdruss-und-falsche-toleranz/594323853938213
https://www.facebook.com/jollyrogerstp/posts/615832615140839
https://www.facebook.com/autohofsanktpauli/posts/639531402754074
http://dingediedasind.blogsport.de/2013/11/13/nicht-nur-eure-sicht-liebe-g-a-s/
http://blutgraetschedeluxe.wordpress.com/2013/11/14/mein-bauli/
http://fcumad.tumblr.com/post/66959293282/fc-sankt-pauli-3-v-0-energie-cottbus-i-had-the
http://grosseliebesanktpauli.blogsport.de/2013/11/15/6/
http://usp.stpaulifans.de/copper/thumbnails.php?album=267
http://jawasdenn.net/index.php/item/52-sometimes-antisocial-always-antifascist
sowie allgemein:
https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=594214853968088&id=142430009146577.

4 Comments

  1. Steile These: Das „RV“ steht für „Roland Vrabec“. Und bei Michael Frontzeck stand da immer „MF“ 🙂
    Ansonsten wie immer: Danke für die Mühe und Ausführlichkeit!

    • Mittel-Feld? Ach, wer weiß schon, wofür so eine Abkürzung wirklich steht… 😉

      Danke für das feedback. Und vor allem auch die treffenden eigenen Worte im blog.

  2. Super Spieltagbericht.Kannst Du bitte mal den Sandhausen Bericht aus Basch online stellen.Danke und mach weiter so!

    • Danke dafür. Was den BASCH-Artikel betrifft, bitte auf deren Seite danach fragen. Die entscheiden, was sie davon online stellen und was nicht. Zu haben ist die Ausgabe jedenfalls auch so im Fanladen. 😉


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  1. By mein bauli… | Blutgrätsche Deluxe on 14 Nov 2013 at 10:40 am

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