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Für manche bestand dieses Wochenende aus drei aufeinanderfolgenden Millerntor-Aufenthalten, veranstalteten die Fanräume doch am Freitag eine hochgradig spannende Lesung bzgl. Rechtsextremismus, außerdem trafen die Delegierten der Fanclubs des FCSP am Sonntag an gleicher Stelle in der Gegengeraden zusammen und dazwischen erkämpften sich die BoysInBrown daheim drei wichtige Punkte gegen den FSV Frankfurt. Volles Programm. Und fast wäre ich auch an allen drei Tagen vor Ort gewesen, nur leider mußte ich auf den Sonntagstermin verzichten. Doch zur Delegiertenversammlung vom desorganisierten Hörensagen später trotzdem noch kurz etwas, denn auch dort gab es wieder Spannendes.

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Aus der angekündigten Lesung von Patrick Gensing (Publikative.org) aus seinem Buch Terror von Rechts, welches sich mit dem NSU Komplex auseinandersetzt, wurde kurzfristig zudem auch noch eine Diskussionsveranstaltung http://lichterkarussell.net/terror-von-rechts-diskussionsveranstaltung/.

Nach einem relativ kurzen Leseteil aus dem gut geschriebenen Buch diskutierte Patrick Gensing mit einer der OpferanwältInnen im NSU-Prozeß, der Rechtsanwältin Angela Wierig (Vertreterin der Familie Tasköprü) und Ayhan Salar, einem Filmemacher, der aufgrund seiner Wurzeln in der Türkei zu dem Thema Alltagsrassismus (Herr Salar nannte ein anderes Wort, ich ziehe dieses nach wie vor) in Deutschland und in den Deutschen Medien Gewichtiges beizutragen hatte. Schon die, der aktuellen Lage des laufenden Prozesses geschuldet, natürlich nur sehr vagen Schilderungen des NSU-Prozesses waren ebenso faszinierend wie manch andere Hintergründe, die quasi aus erster Hand und nicht gefiltert durch die Medien, dem Publikum dargelegt wurden.

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Die verfälschende Darstellung in den Medien ist zwar bekannt, trotzdem war es erhellend, wie Herr Salar die immer wieder erfolgende Re-Produzierung der rassistischen Bilder der zu jeweiligen Gruppen wie „die Türken“, „der Islam“ o.ä. per Fremdbezeichnung und -blick zusammengefaßten höchst unterschiedlichen Menschen mit zum Teil kaum noch einen gemeinsamen Nenner aufweisenden Hintergründe, durch seine genannten Beispiele aufzeigte. Beispielsweise wurde stundenlang versucht für eine Reportage ein Bild zu erzeugen, wie es der Sender haben wollte, was aber mit den betroffenden Menschen überhaupt nichts zu tun hatte und deswegen von diesen nicht geliefert werden konnte – und wie die Journalisten dabei regelrecht ungehalten darüber wurden, wieso jene Menschen sich weigern würden, „die Realität“ zu zeigen – entlarvend und vor allem ungemein traurig.

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Der Alltagsrassismus wird uns allen in unzähligen kleinen Dosen tagtäglich verabreicht – und wenn wir vieles davon auch erkennen und ablehnen können (was längst nicht alle wollen oder tun), so bleiben diese Bilder aufgrund ihrer gesellschaftlichen Wirkung gleichwohl mächtig und bestimmen unser aller Leben. Mir fällt dazu auch eine Geschichte ein, wo ich für eine Filmproduktion als Statist angeworben werden sollte und ich mit der Frau von der Casting-Agentur erst mehr über die Story wissen wollte, die dort gefilmt werden sollte, da ich nicht an etwas mitwirken wollte, was meiner Überzeugung zuwiderlaufen würde – die Frau von der Casting-Agentur gab nicht nur schnell zu, daß es sich um einen Film in der von mir befürchteten und abgelehnten Richtung handeln würde, sie hatte auch für mein Nein darum absolutes Verständnis – gleich darauf berichtete sie mir davon, wie ihr Mann, beide kamen sie aus Polen, in Deutschland als Schauspieler ausschließlich Verbrecherrollen angeboten bekäme – ein anderes Bild eines Polen würde medial hier einfach nicht erwünscht sein.

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Und es sind genau diese alltagsrassistischen, abwertenden und einengenden Schubladenbilder, die auch von den NSU-Tätern geteilt und Grundlage der schlimmen Verbrechen waren – sowie auch zu der schlechten Ermittlungsarbeit und der falschen Darstellung in den Medien führten. Die Ablehnung von allem, was nicht als biodeutsch angesehen wird, zieht sich längst und intensiv bis tief hinein in die „gutbürgerliche“ Mitte, von der aus sich der Alltagsrassismus bis hin zu solchen Auswüchsen wie die AfD verfestigt, sich aber auch sonst immer wieder feststellen läßt.

Nach dem Ende der ausgezeichneten Veranstaltung ging es dann auch für uns rasch nach Hause, da ja schon am nächsten Tag dank der Anstoßzeiten der 2. Liga ein frühes Aufstehen bevorstand.

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13 Uhr ist einfach grausam, vor allem, wenn man sich rund 90 Minuten vor Anpfiff rund ums Millerntor trifft. Das erste Bier um 11Uhr30 war schon etwas ungewohnt, doch dafür gab es wenigstens im Fanladen recht problemlos die neuen Heftchen – KiezKieker, BASCH sowie ein Groundhoppingbericht der besonderen Art – „Blick über den Lahmannhügel“, http://www.lahmannhuegel.de, in dem die Fans von SV Arminia Hannover 1910 (!), siehe http://bischofshol.de, ganze 99 Spielberichte aus allerlei Ligen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Kirgisistan, Myanmar, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Südafrika, Swasiland, Thailand und Ungarn zu bieten hatten – wow.

Alles andere als faszinierend war hingegen diesmal leider die BASCH http://basch-fanzine.de/basch-36-zum-heimspiel-gegen-fsv-frankfurt/ aufgrund eines weit mehr als nur dämlichen Bildes, welches von Sexismus nur so strotzte – irgendeine wie auch immer bekannte Frau aus der Musikbranche (?) leckt auf einem Bild ein Kantenholz ab, auf dessen Untergrund das USP-Logo aufgebracht wurde per Photoshop – geht´s noch? Wirklich „gut“ kam das Bild auch bei den VerkäuferInnen der BASCH an, wie sich schon am gleichen Tag herausstellte. Auf Nachfrage das Bild: [EDIT: wieder herausgenommen, das Thema wurde jetzt geklärt und einer weitere Vertiefung will ich nicht Vorschub leisten]. Ich kann nur hoffen, daß daraus die richtigen Schlüsse von den MacherInnen gezogen werden. Wäre sonst sehr schade um das Heft.

Mehr als nur ein Trostpflaster war da hingegen wieder der Wutburger, die vegetarische Köstlichkeit, die es in der Gegengeraden zu erwaerben gibt und auf die ich mich schon länger gefreut hatte – nur leider war die Schärfe an diesem Tag vollkommen ferngeblieben. Aber trotzdem schmackhaft und die Laune war wieder top.

Am Tisch, den wir da erstmal ansteuerten, konnten wir für eine gute Sache auch gleich etwas Geld loswerden: http://www.fcstpauli.com/home/verein/news/3858. Die können auch noch mehr gebrauchen für die erste konsequent behindertengerechte Sporthalle in Hamburg. Macht mit!

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Obwohl ich dann letztlich recht spät im Stadion war, schien das Millerntor überall noch arg leer zu sein. Und es blieb auch sonst bei weitem nicht so gefüllt, wie es die vergebenen Karten eigentlich zur Folge gehabt hätten müssen – aber es gibt ja auch Gründe wie die eines desorganisierten Mitstreiters, der so kurzfristig von einer Erkrankung in die Knie gezwungen wurde, daß die Karte leider ungenutzt verfiel an diesem Tag. Gute Besserung an dieser Stelle! Und was mit den anderen los war, sei mal dahingestellt.

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Angst vor einer Niederlage hatte jedenfalls hier niemand und das wäre auch kaum als Grund für ein Fernbleiben hier heranzuziehen. In dieser Richtung sind wir so einiges gewohnt und davon geht unsere Welt ja nicht unter. Woanders mag das ja anders sein. Ach, bei der Gelegenheit, wie hat denn NUR DER HSV an diesem Wochenende gespielt? ^^

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Auch auf der Süd soll es leerer als sonst gewesen sein, doch von meiner Position aus konnte ich derartiges beim besten Willen nicht erkennen. Dafür eine wunderschöne Choreo. Mal wieder.

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Wo wir beim nächsten Heimspiel ja am Montag spielen müssen, und auf derartiges verzichten werden, ein Grund mehr, genauer hinzuschauen.

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Ein braun-weiß-roter Traum.

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Vor allem live und in Bewegung.

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So ein Photo – auch nicht die Vielzahl hier – kann die Bewegung der unzähligen Fahnen ja nicht einfangen.

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Also ich liebe so etwas ungemein.

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Mehr Fahnen ans Millerntor!

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Und alles, was leicht und aus Papier ist und fliegt, sowieso. Jedenfalls beim Einlaufen. 😉

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Als die Mannschaften das Feld betraten, kamen dann auch noch vier Zahlen hinzu.

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Sah man jetzt nicht ganz so deutlich, war aber sehr gelungen.

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Nur welche Zahlen da links und rechts vom Hamburger Wappen gezeigt wurden, das verrate ich an dieser Stelle nicht…

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Alle erinnerten sich natürlich an das wichtige letzte Aufeinandertreffen mit dem großartigen Ausgang für uns, welches weit über den Spieltag hinaus Bedeutung hatte – https://kleinertod.wordpress.com/2013/02/23/besser-als-die-realitat-oh-nein-das-war-ja-gar-kein-traum-fcsp-besiegt-den-torfluch-gegen-fsv-frankfurt/

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Und kaum ging das Spiel los, stand es auch schon 1-0 für uns. Ein genialer Seitenwechsel von Buchtmann auf den himmelweit frestehenden Schindler und dessen traumhafte Hereingabe auf den genau in diese Lücke, wo der Ball hinkommen mußte, hereinstechenden Verhoek brachte die Führung. Was für ein sehenswert herausgespielter Treffer! Das sich danach entwickelnde Spiel zeigte eine unglaublich starke Gästemannschaft, die uns ein ums andere mal ins Schwimmen brachte. Wahnsinn, was der FSV Stürmer Leckie mit seinem Sturmpartner da alles anstellte – rasant, spielfreudig, stark. Was haben wir für ein Glück und vor allem einen herausragenden Tschauner an diesem Tag gehabt, der uns die Führung bis in die Halbzeitpause hineinrettete.

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Erwähnenswert, neben der genehmen Anwesenheit von „Yorkshire ist Braun-Weiß“, noch, daß der Schiedsrichter eine wirklich gute erste Halbzeit ablieferte. Daß es in der zweiten merklich schlechter bei seiner Beurteilung wurde, allerdings auch.

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Letztlich haben wir aber alles Glück an diesem Tag gebrauchen können, wozu der Schiedsrichter zwar nicht gehörte, wirklich hinderlich wurde er am Ende aber auch nicht. Mit etwas mehr Glück hätten wir ohne Gegentor an diesem Tag das Spiel beendet – oder auch mit einem Schiedsrichter, der den Zweikampf in der Situation anders entschieden hätte, als Tschauner unter dem eigenen Mann begraben wurde und nicht rechtzeitig aufstehen konnte – unter aktiver Mitwirkung des Stürmers des FSV. Eher grenzwertig. Und gab am Ende wegen Meckerns eine Gelbe für Tschauner. Wieder zwei für uns an diesem Tag. Da hatten wir auch schon eine schlimmere Ausbeute in dieser Saison…

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Inwieweit es bessere Zeiten für die Flora gab, sei mal dahingestellt – es bleibt ein ewiger Kampf um diesen Ort. Und der Protest geht weiter, so auch am 24.9. in Pöseldorf: http://florableibt.blogsport.de/2013/09/09/24-9-come-as-you-are-autonome-modenschau/.

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Ein tiefes Loch hinterläßt der Abgang von Bene – https://kleinertod.wordpress.com/2013/09/03/der-fcsp-verliert-in-berlin-und-bene/ – und die verdiente Hommage an diesen wichtigen Menschen war auf der Süd zu sehen. Sehr schön.

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Ein Abschiedsspiel war ihm unter den gegebenen Umständen nicht vergönnt. Er ist mehr als nur ein Derbysieger.

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Nun möchte ich aber auch wieder positiv die aktuelle BASCH-Ausgabe hervorheben, die ihm nicht nur das Mittelteil, sondern auch die letzte Seite gewidmet hat. Verdientermaßen. Für einen, der aus sportlichen Gründen von sich aus den Verein verläßt, eine vielsagende Geste. Er hat es verdient und diesen Schritt nimmt ihm hier niemand krumm. Oh, der Kiezkieker 38 hat ihm sogar das Cover gewidmet, nur der Vollständigkeit halber…

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In der Halbzeitpause rottete sich eine regelrechte Bande am Mittelkreis zusammen.

Die Skinheads St. Pauli holten sich für den 1. Platz den verdienten Pokal vom Fanclubturnier ab – mehr über das Sommerfest hier https://kleinertod.wordpress.com/2013/06/07/fcsp-sommerfest-fanladenumzug-neue-fanraume-und-solidaritat-mit-den-gefluchteten-in-hamburg/.

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Wer dieser nette Mensch ist und warum er wieder willkommen geheißen wurde, wissen die Beteiligten sicher.

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Müssen ja nicht alle immer alles verstehen…

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Dafür gibt es ganz andere Dinge, die nicht untergehen sollten – so die Veranstaltung Fußball und Liebe – siehe http://www.fussball-und-liebe.de/, http://www.fcstpauli.com/home/verein/news/3872 bzw. http://www.fussball-und-liebe.de/ueber-fussball-und-liebe/ – vom 26.9. bis zum 28.9.2013 wird es hochgradig interessant. Hin da!

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Auch von der Süd kam noch ein Veranstaltungshinweis.

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Am Abend des Spieltages war in der Flora ein Treffen, wo für die Unterstützungsaktionen von USP gesammelt wurde. Wahrlich unterstützenswert: http://usp.stpaulifans.de/antirazzista/.

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Große Unterstützung kam vom Gästeanhang allein aufgrund der zahlenmässigen Unterlegenheit nicht – was beim FSV Frankfurt ja normal ist. Trotzdem ein sympathischer kleiner Verein.

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Die Gäste brauchten für ihre gute Leistung auf dem Platz auch kaum eine solche Unterstützung. Der FSV spielte einfach gut und uns ein ums andere mal schwindlig. Selten kamen wir vorne zu einem vielversprechenden Abschluß, meist waren wir mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, die aber auch recht gut erledigt wurde. Trotzdem muß ich auch in diesem Punkt die Gäste hervorheben, die mit zwei sehr eng zusammenstehenden Viererketten und zwei Spielern als Nadelstiche etwas weiter vorne die Räume eng und unser Spiel nach vorne fast unmöglich gemacht hatten. Kaum eroberten sie den Ball, löste sich das enge Konstrukt blitzschnell auf und gefährliche Konter wurden gefahren. Sehr beachtliche Leistung, die nur sehr schwer zu bespielen war. Kompliment an unsere Mansnchaft, daß sie trotzdem die drei Punkte an diesem Tag holten. Eigentlich schossen wir ja wieder drei Tore, eines davon wurde jedoch wegen eines hauchdünnen Abseits korrekt zurückgepfiffen – wie ich aber erst am Bildschirm daheim erkennen konnte. Der Treffer von Ratsche hingegen zählte, auch wenn er etwas glücklich war. Aber auch egal. Der Jubel war auf dem Platz und auf den Rängen auch so ohne Ende laut.

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Ansonsten kann man nicht wirklich von einer lauten Kulisse ausgehen. Erschreckend, wie oft die Versuche, mit Rufen die Mannschaft zu unterstützen, an diesem Tag von der Masse totgeschwiegen wurde. Ob es vielen einfach zu früh war? Nunja, am Ende hatte es ja doch gereicht. Durch das 2-1 wurde es nochmal ordentlich spannend und die letzten Minuten wurde es wegen der Spannung ja doch wieder etwas lauter – aber unter dem Strich war das Ergebnis, einfach aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Gäste, verdient. Wer mehr Tore schießt, gewinnt halt. Fußballweisheit Marke Phrasenschwein. Pling.

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Für diesen Erfolg mußten wir ordentlich Gras fressen. Pling. Kompliment an unsere Mannschaft. Und auch an die Gäste, die ihren Applaus auch von den Heimrängen im verdienten Maß erhielten.

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Danach wurde dann wieder mal nur gefeiert.

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Das waren immens wichtige drei Punkte.

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Und mit dem letzten gemeinsamen Abfeiern ging es für mich auch schon wieder hinaus, mußte ich ja leider noch woanders hin an diesem Tag. Der Abstecher zur Domschänke fiel dementsprechend auch eher extrem kurz aus – mehr ein Vorbeigehen als irgendetwas anderes. Aber bald ist ja wieder Heimspiel…

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Mit Fahne und Kutte ging es dann direkt weiter zur Sternwarte Bergedorf für mich – wo ich amüsiert feststellen mußte, daß ich nicht das Einzige war, was vom Millerntor hierher gekommen war…

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Immer wieder faszinierend, wie man noch immer etwas dazulernen kann… 😉

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Der Folgetag brachte die Delegiertenversammlung und diverse spannende Interna. Eines davon war der Ausschluß zweier Fanclubs des FCSP, die beide auf ihre Weise mit den Richtlinien brachen. Inwieweit die Äusserungen der Mitglieder eines Fanclubs ein Problem des betreffenden Fanclubs sein können, dürfte jedenfalls für den Fall, daß der Fanclub diese Aussagen zuvor selber getroffen, dann online entfernt, seinen Mitglieder diese Aussagen aber ohne jede Intervention unter Berufung auf die „Meinungsfreiheit“ ermöglichen möchte, ohne dagegen vorzugehen, beurteilbar werden – hier läßt sich das dem Fanclub selbst zurechenbare Verhalten jedenfalls meiner Meinung nach deutlich ausmachen. Genaueres vermag ich natürlich nicht dazu beizutragen, ich war ja nicht dabei.

Interessant und spannend war es an diesem Wochenende in jedem Fall. Und wer mehr über das Spiel erfahren möchte, kann dies hier tun:

http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7218
http://www.stefangroenveld.de/2013/graues-spiel/
http://beebleblox.blogspot.de/2013/09/schlafmutzen-fcsp.html
http://ostblocksanktpauli.wordpress.com/2013/09/16/alles-wie-immer-anpfiff-aux-armes-tor/
http://www.breitseite-stpauli.de/13-14-7.htm
http://yorkshirestpauli.com/2013/09/15/st-pauli-til-i-die-live/
http://blutgraetschedeluxe.wordpress.com/2013/09/16/presseschau-des-magischen-fcsp-9/
http://usp.stpaulifans.de/copper/thumbnails.php?album=260
http://moeliw.tumblr.com/post/61297879224/arbeitssieg
http://metalust.wordpress.com/2013/09/16/lieber-an-das-denken-was-ich-will-fc-st-pauli-fsv-frankfurt-21/
http://amrandedesdorfes.blogsport.de/2013/09/16/fc-st-pauli-vs-fsv-frankfurt-21/
http://fcumad.tumblr.com/post/61484378831/fc-sankt-pauli-2-v-1-fsv-frankfurt-another#_=_

6 Comments

  1. Kannst Du bitte mal ein Foto rein setzten vom Basch Bild!
    Danke!

    Nie wieder Sexismus

    • Ungern, aber per link nun auch hier zu sehen. Direkt mag ich das aber nicht einbinden. Also oben im Beitrag an der entsprechenden Stelle nachgucken.

  2. Die Lesung + Diskussionsrunde war wirklich interessant. Und ich hab mich gefreut, auch mal die neuen Fanräume und unsere DSP-Kachel zu sehen. Sehr cool 😀 Deine Fotos vom Spiel sind auch mal wieder super geworden! Alles in allem war das doch ein wirklich koralles Wochenende 🙂

    • Ja, war sehr schön. Vor allem die Gesellschaft. 😉 Und von den Fanräumen werde ich jedesmal noch begeisteter. Wer auch immer die Idee mit der Kachelwand hatte: grandios.


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  2. […] auf die letzte Ausgabe und das Bild, wofür es verdiente Kritik hagelte, so auch hier https://kleinertod.wordpress.com/2013/09/16/punkte-fressen-fcsp-holt-den-dreier-daheim-gegen-einen-st… – ein so offenes Eingeständnis eines Fehlers wie dort muß ersteinmal geschafft werden. Wie […]

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