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Immer schön ist es, wenn bei einer lang vorher geplanten Party sowohl im Gesamten als auch im Detail nahezu alles wunderbar klappt. So war es auch an diesem Spieltagswochenende, wo das Heimspiel gegen 1860 München nicht nur glücklicherweise auf den gleichen Tag wie die notwendigerweise schon Monate vorher terminierte Celtic-Party fiel, sondern darüber hinaus auch noch so dringend benötigte drei Punkte eingefahren werden konnten. Da neben dem FCSP auch viele andere Kandidaten im Kampf um den Klassenerhalt gepunktet haben, ist es wahrlich noch zu früh, diese Saison abzuhaken, doch ein wichtiger Schritt, gerade im Hinblick auf die verbleibenden Spiele gegen schwere Gegner, wurde getan. Und, besonders schön, in Anwesenheit vieler befreundete Celtic-Fans aus Glasgow. In vielerlei Hinsicht standen die Gäste aus Schottland auch mehr im Fokus als der eigentliche Spieltagsgast, was definitiv nicht mit einem Desinteresse an der tabellarischen Situation des FCSP zusammenhing, sondern mit den Problemen, die dort drüben herrschen und die ich in diesem Blogbeitrag auch mit beleuchten werde.

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Da ich schon zweimal das Glück hatte, nach Glasgow reisen zu können, war es mir ein besonderes Anliegen, an diesem Tag auch einen solidarischen Gruß zu den Celtic-Fans zu senden. Was, um es gleich an dieser Stelle aufzuklären, zu der farblichen Gestaltung des ersten Wortes der DSP-Tapete des Tages führte. Aber dazu später noch mehr.

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Am Donnerstag fing das Celtic-Wochenende quasi schon an mit einer Veranstaltung im Fanladen, wo von der und über die Green Brigade aus Glasgow sowie über die Repression in Schottland gegen Fußballfans ausführlich berichtet wurde (wurde hier schon kurz angekündigt: https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/06/anti-rassismus-demo-und-fcsp-verliert-in-dresden/). Das neue Gesetz, welches sich explizit gegen Fußballfans richtet und andere Sportveranstaltungen oder sonstige Zusammenkünfte ausläßt, ist quasi der Big Brother des Arbeitspapiers „Sicheres Stadionerlebnis“, nur eben nicht von DFL/DFB/Vereinsseite, sondern vom Staat selbst erlassen und ist weit über das hinausgehend, was hierzulande schon für unverhältnismäßige und nicht hinzunehmende Umstände zulasten von Fußballfans geschaffen wurde. Wie unerträglich das Gesetz von 2012 gegen „offensive behaviour“ beim Fußball ist, kann man hier nachlesen: http://www.scotland.gov.uk/Topics/Justice/law/sectarianism-action-1/football-violence/bill – danach drohen anläßlich von Fußballspielen, natürlich insbesondere Fans, für „offensives“, d.h. in diesem Fall „beleidigendes“ oder „bedrohliches“ Verhalten nicht nur Stadionverbote, sondern sogar Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

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Daß die Green Brigade, die Ultra-Gruppe von Celtic Glasgow, dabei nicht mit den seit der Thatcher-Zeit extrem strengen Vorschriften, zu denen reine Sitzplatz-Stadien gehören, zu kämpfen haben sondern auch gegen die eigene Vereinsführung, die längst nicht so kompromißbereit und auf die Fans zugehend ist wie die vom FCSP (an dieser Stelle dazu mal ein Lob, soviel Zeit muß sein), kommt erschwerend auch noch hinzu. Nur beim Wetter, da sind die Unterschiede nicht so groß, wie man auch am naßkalten Spieltagssamstag miterleben konnte.

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Der Kampf gegen das Gesetz von 2012 ist zwar im Vorfeld gescheitert, doch hofft man in Schottland nicht nur, anläßlich der Überprüfung des Gesetzes dieses endlich zu Fall zu bringen, ich halte dies auch aus grundsätzlichen Erwägungen für absolut notwendig. Eine derartige unverhältnismäßige Ungleichbehandlung und Repression wäre sicherlich auch spannend im Hinblick auf eine rechtliche Überprüfung bis hin zum Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte…

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Daß an diesem Tag nicht nur den schottischen Gästen, sondern natürlich auch dem Geburtstagskind Daniel Ginczek in Sachen Aufmerksamkeit gewidmet sein würde, war zwar selbstverständlich, besonders schön aber auch hier zu sehen.

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Nachhaltiger als Geburtstagswünsche sind natürlich die Forderungen nach dem Ende von nicht hinzunehmender Repression gegenüber Fußballfans. Daß uns dieses Thema auch betrifft, kann man an den Äußerungen unseres Innenministers deutlicher erkennen, als es uns allen lieb sein kann.

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Wir haben glücklicherweise nach wie vor bessere Verhältnisse als in Großbritanien, einschließlich Schottland, doch das bedeutet eben nicht, daß wir uns auf dem status quo einfach ausruhen können – hier gilt es weiter wachsam zu bleiben und gegen schädliche Entwicklungen vorzugehen.

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Das betrifft nicht nur die übergeordnete Ebene Staat bzw. DFL/DFB, sondern auch die Vereinsebene und natürlich auch die faninternen Bereiche. Nur eine dieser Baustellen ist und bleibt die Bedrohung durch die Verdrängung von Fußballfans durch teure Sitzplatzbereiche – aber glücklicherweise haben wir am Millerntor zumindest viele Stehplätze, die es zu bewahren gilt. Daß es daneben auch noch zu viele Business Seats gibt, ist nach wie vor nicht nur meine Meinung. Womit, um es auch wieder mal deutlich zu sagen, dies nicht gegen alle dort Sitzende gerichtet ist, sondern gegen die (überhöhte) Anzahl der Plätze als solche.

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Wichtig ist schließlich überall, in jedem Bereich, wer dort sitzt bzw. steht (wobei nur letzteres garantieren kann, daß keine finanzielle Grenze hinsichtlich des Zugangs zum Stadion gezogen wird) – was eben auch ein faninternes Thema bei jedem Verein ist. Es gibt Fans, die – jetzt muß ich das natürlich persönlich formulieren, ich nicht in einem Stadion sehen will – und welche, die ich gerne dabei habe. Besser als mit „Siempre Antifascista“ kann ich das auch nicht bebildern…

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Es gibt natürlich auch aufgrund des katholischen Hintergrundes von Celtic Glasgow Argumente, weswegen manche sich nicht mit dieser Fanszene einlassen wollen – aber es gibt zumindest mit der Green Brigade auch eine Gruppe bei Celtic, die sich aktiv gegen Sexismus, Homophobie und Rassismus einsetzt, und die man deswegen auch nicht allein lassen sollte. Sehr gute Hintergrundinformationen zur Lage der Fußballfans in Schottland und der Green Brigade im Besonderen findet sich hier – mit ausdrücklicher Leseempfehlung: http://03nuller.blogsport.de/2013/03/06/green-brigade-unter-beschuss/.

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Homophobie ist schließlich nicht allein ein Phänomen der Katholischen Kirche. Es gilt, hiergegen überall vorzugehen und das nicht nur durch Lippenbekenntnisse. Das Thema geht Jede_n an. Wir alle brauchen eine bunte Fanszene, denn die Vielfalt bereichert uns alle.

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Die Gäste aus München gab es auch. Und natürlich gehören auch die Fans vom Gästeverein zu einem Fußballspiel. Die Probleme, die es dort gibt, sind noch ein ganz anderes Thema. Gerade im Bereich Sexismus gab es vor kurzem dort ja Auswüchse von Vereinsseite, die fassungslos machten. Aber diesbezüglich lasse ich mal (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) den Teil der Fanszene von 1860 zu Wort kommen, den wahrzunehmen es wert ist: http://lfgr60.de/wp/?p=410.

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Nun aber endlich zu der großartigen Choreo des Spieltages von Nord Support: http://www.nord-support.de/.

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Dank eines Hinweises hatte ich meine Aufmerksamkeit in diese Richtung gerichtet, aber vermutlich wäre mir auch so die tolle Choreo schnell aufgefallen – auch weil die anderen Stadionbereiche, insbesondere die Süd, sich wie (sicherlich) abgestimmt selbst zurückgehalten hatte, um diese tolle Choreo nicht zu stören.

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Lediglich in der Ausführung beim Hochziehen der Blockfahne gab es leichte Anlaufschwierigkeiten, wobei der Bonbon-look ja auch etwas für sich hatte… 😉 Geistesgegenwärtig wurde mit einem beherzten Schnitt bzw. Riß die Blockfahne doch in voller Schönheit dann hochgezogen.

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Zusammen mit den Pappen im Sitzbereich sah allein das ja schon toll aus…

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Wahnsinn, was da alles wieder an Planung und Vorbereitung drinnen steckte! Und das war ja noch nicht alles…

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Das passende Spruchband zum Norden wurde auch noch entrollt…

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Genial. „Wir kommen aus dem Norden, wir rauben und wir morden“ (wir waschen uns nie, St. Pauli)!

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Wer sich darüber aufregen möchte, bitte hier aussteigen: und tschüß.

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Der Anblick für die einlaufenden Spieler, die ja direkt auf die Nord zugehen, muß besonders beeindruckend gewesen sein.

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Wahnsinn, was die zahlenmäßig so kleine Nord für geniale Dinge immer wieder mal auf die Beine stellt.

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Die Gegengerade ist dagegen so etwas wie ein schlafender Gigant.

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Und als alle schon mit diesem tollen Anblick mehr als zufrieden waren, kam noch eine weitere Steigerung.

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Mit dem Herablassen des Banners kam ein gigantischer Konfettiregen in Rot zum Vorschein.

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Was zum Glück auf vom desorganisiertem Blick von der Haupt aus eingefangen wurde – danke an @_garnicht.

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Die Gäste konnten sich so schon mal gut darauf einstellen, was ihnen an diesem Tag bevorstehen sollte…

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Danke an die Nord für diesen wundervollen Anblick!

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Mein „Spieler des Tages“: Nord-Support.

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Auf dem Platz selbst ging es auch sofort mit dem Anpfiff ab. Ich kann mich aus dem Stehgreif jetzt an kein Spiel erinnern, wo wir von Anfang an so einen ungeheuren Druck auf die Gäste ausgeübt haben. Das wurde zwar leider nicht mit einem Tor belohnt, war aber eindrucksvoll und zeigte dann auch sofort, wohin an diesem Tag die Reise gehen sollte. Besonders hervorheben möchte ich dabei Kalla, der als Kapitän mal wieder ein richtig gutes Spiel zeigte, aber auch Daube, der mit Zuckerpässen an diesem Tag glänzen konnte. Bartels und Ginczek haben sich natürlich auch wieder ausgezeichnete Noten verdient, bei den beiden kennt man das auch schon… Und daß das Geburtstagskind den Pausenstand von 1-0 erzielte, war noch das Mindeste, was nach dem Halbzeitauftritt herauskommen mußte.

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In der Halbzeit war dann auch wieder Zeit für andere, ebenfalls wichtige Themen. Wie jenes immer wieder absurde Auftreten des „Szenekundigen Beamten“, der irgendwie nur dafür sorgt, daß Dinge eskalieren, die ohne ihn gar kein Problem wären. Hintergrund diesmal: http://www.kiezkieker-fanzine.net/2013/04/09/rassistischer-polizei%C3%BCbergriff-auf-minsker-g%C3%A4ste-in-berlin/

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Rassimus und Nazis sind nicht zu tolerieren. Nicht nur, aber eben auch beim Fußball. Das betrifft natürlich nicht allein Deutschland, dieser Gruß geht nach England: http://blogs.telegraph.co.uk/news/danhodges/100209856/paolo-di-canio-is-a-fascist-time-to-boycott-sunderland/.

Und der Dank darunter richtet sich offensichtlich an alle, die bei der Anti-Homophobie-Choreo beim letzten Heimspiel, siehe https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/03/kerzengerade-gemacht-torwartwunder-und-anti-homophobietag-beim-heimspiel-fcsp-gegen-paderborn/, mitgemacht haben.

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Gegen Rassismus richtet sich auch jener Aufruf auf der Süd zur Teilnahme an der Demo am Sonntag, den 14.4. in Hort: http://stopitkampagne.blogsport.de/2013/04/07/gegen-rassismus-und-ausgrenzung-kundgebung-am-14-4-vor-dem-lager-in-horst/. Das Ende der Residenzpflicht und des Einsperrens von Geflüchteten in Lagern muß endlich aufhören.

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Zeit, auch die desorganisierte Tapete zum Thema Schottland auszurollen. Okay, selbst knipsen geht dabei natürlich nicht wirklich…

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Aber zum Glück hat wieder wer anders aufgepaßt und mir das Bild zur Verfügung gestellt. Danke an @anythingharder!

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Von der Haupt auch zu erkennen, wenn auch nicht mehr ganz so einfach (dank des desorganisierten Blicks von drüben) – worum es hier geht, hatte ich ja schon ausführlich erwähnt. Die Kriminalisierung von Fußballfans, insbesondere in Schottland und dabei eben auch der verstärkt betroffenen Fans von Celtic, muß ein Ende haben.

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Daß wir hierzulande auch mit absurden polizeilichen Maßnahmen zu kämpfen haben, die zu noch absurderen Bestrafungen von Fußballfans führen, konnte man am Abschlußbericht zum Schweinske-Cup wieder einmal erkennen. Die Polizei von Hamburg sah ja in dem Entwenden des FCSP Banners durch Hools aus Lübeck keinen Grund zum Einschreiten – obwohl es sich um eine schwere Straftat handelt – hingegen waren sie zur Stelle, um gegen die FCSP Fans, die das Banner nicht hergeben wollten, einzuschreiten und diesbezüglich für diese Stadionverbote beim DFB zu beantragen, was ja mit der Höchststrafe entsprochen wurde und was auch nach dem Bericht nicht zu einer veränderten Einschätzung beim DFB aufgrund deren Regularien führte, siehe http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7000. Daß die Polizei die Hools aus Lübeck auch noch in den Bus zusammen mit dem geraubten Banner setzte, ohne das Raubgut wegzunehmen oder die Personalien der Straftäter aufzunehmen (so die Infos damals von Leuten, die dort waren), kommt ja auch noch hinzu und zeigt deutlich, wer in den Augen der Polizei der „Gegner“ war. Da über die Zulässigkeit von Polizeilichen Maßnahmen zu reden spottet dann jeder Beschreibung. Der fehlende Wille, gegen die Nazihools vorzugehen zusammen mit dem übersteigerten Vorgehen gegen FCSP Fans, die sich der rechtlich erlaubten Notwehr bedienten, sagt alles aus.

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Wie blind das Rechte Auge ist, sah man auch in diesem Fall von Rassismus im Fußball: http://www1.wdr.de/themen/sport/fussballgewalt122.html mit dem Offenen Brief dazu: http://www1.wdr.de/themen/sport/offenerbrief100.pdf. Wenn Fußballverbände kein Interesse an der Aufklärung von Fällen von Rassismus haben, dann kann man sich jede Kampagne gegen Rassismus von offizieller Seite auch sparen. Eine (weitere) Schande für den Fußball von institutioneller Seite aus.

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Schwer zu entziffern, aber trotzdem ein weiterer Fall, der immer noch aktuell ist in Sachen institutionellem Rassismus: der Tod von Oury Jalloh – bzw. der Mord an ihn. Siehe dazu http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/.

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Es ist ja nicht so, als ob sich die immer wieder auftretenden Fälle nicht alle deutlich ähneln würden – ich verweise nur wieder auf die NSU-„Ermittlungen“ oder das racial profiling. Sehr schön zu Letzterem: „die Bundespolizei hat den BigBrotherAward 2013 in der Kategorie Behörden
und Verwaltung für das so genannte “Racial Profiling” bekommen“ – http://neu.isdonline.de/institutioneller-rassismus-bei-der-bundespolizei/

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Es gibt viele Brandherde von Ungerichtigkeiten. Das oben erwähnte Gesetz in Schottland gehört dazu. Darum: KILL THE BILL.

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Mit der zweiten Halbzeit wurde es wieder sehr spannend auf dem Platz. Nicht so richtig laut auf den Rängen, aber ein Samstag ist mit 13 Uhr auch eine sehr obskure Anstoßzeit, da dauert es auch immer ein wenig mit dem Aufwachen auf den Rängen…

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Ähnlich stark wie wir in der ersten Halbzeit spielte diesmal 1860 nach vorn, nur glücklicherweise nicht so effektiv – und der FCSP bekam das Spiel wieder in den Griff. Die Partie schien ausgeglichen zu sein, bis dann eben doch das 2-0 durch Bartels fiel.

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Nur wenige Minuten später erzielten die Gäste aber den 2-1 Anschlußtreffer, was den Gästeanhang zu etwas blauen Rauch veranlaßte. Die Antwort gab es ebenso postwendend auf dem Platz, erneut war es Bartels, der mit einem Kopfballtreffer (!) den 3-1 Endstand herzustellen vermochte.

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Drei immens wichtige Punkte waren eingefahren.

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Und das nicht nur irgendwie, sondern noch dazu spielerisch wirklich überzeugend.

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Die „Notelf“ wurde entsprechend gefeiert.

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Das lautstarke YNWA kommt hier ja nicht nur bei einem Heimsieg…

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Aber dann natürlich besonders gern (desorganisierter Blick von drüben).

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Für 1860 ist der Aufstieg damit eigentlich abgehakt. Der mögliche Abstieg für uns allerdings noch nicht, da müssen wir weiter zusammenhalten und stark aufspielen.

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Aber erstmal feiern.

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Zusammen mit den Gästen aus Glasgow machte das natürlich besonders viel Spaß.

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Das gemeinsame Hochleben finde ich persönlich ja immer gut.

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Es gibt ja auch gegenteilige Ansichten, aber die teile ich nicht.

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Ich sehe in solchen gemeinsamen Aktionen nach Spielende auch immer etwas Verbindendes zwischen Fans und Mannschaft – es wird ja gemeinsam mit der jeweiligen Tribüne gemacht und funktioniert nur gemeinsam. Daß die Süd davor erstmal ein Liedchen sang, fand ich aber noch schöner. Soviel Zeit muß sein.

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Ebenso wie der Hassburger danach am Veggiestand. Einfach immer lecker.

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Hingegen fiel der Diffidati-Marsch erneut sehr mau aus. Von der Idee her finde ich ihn nach wie vor wichtig und gut und ein Teil von uns nimmt darum auch gerne teil – nur wäre es gut, wenn hier irgendwie frischer Wind hinzukommen würde. Die Änderung der Route war vielleicht ein solcher Versuch, um ein Haar hätten wir vor der Domschänke stehend den Marsch darum auch fast verpaßt, aber wir kamen schnell hinterher…

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Im Fanladen wurde – wohl auch der Geburtstag von „Ginni“ – weiter ausgelassen gefeiert.

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Für uns ging es weiter zur Domschänke und dann über den Dom Richtung Shamrock.

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Nach dem Spiel ist vor dem Whisky. 😉

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Ein großes DANKE!!! geht an alle, die es uns ermöglicht haben, an diesem Abend doch noch ins Knust hineinzukommen.

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Die Celtic-St.Pauli-Party war ja eigentlich ausverkauft.

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Aber nach und nach hatten wir das Glück, an die fehlenden Karten zu gelangen.

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Dabei konnten wir auch gleich einen ebenfalls kartenlosen Glasgower mitversorgen. Sehr liebenswerter Geselle.

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Und ein toller Auftritt der Millerntor-Brigade als erste Band. Klasse!

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Daß die gut sind, wußte ich ja schon vorher – die Überaschung des Abends kam aber danach.

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Falperrys aus Vigo/Galizien. Einfach nur der Hammer.

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Auch wenn man kein Wort verstanden hat, so kannte man doch die Lieder…

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Der skapunkiger Touch gefiel mir besonders gut an dem Folkpunk.

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Unser Sicherheitschef persönlich versorgte mich mit den Infos über die Band und auch über die Hintergründe für deren Buchung an diesem Abend – überzeugten sie doch letztes Jahr auf der Jolly Roger Bühne enorm.

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Die habe ich damals nicht mitbekommen, kann mir das aber sowas von gut vorstellen. Der Saal hat gekocht.

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Hier mal ein Beispiel zum Nachhören: http://www.youtube.com/watch?v=Xq5_EACn6Ss. Und hier noch eins: http://www.youtube.com/watch?v=w5hvPxlP9Ts!

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Neben der Musik war natürlich auch noch das Publikum wichtig, das an diesem Abend einfach klasse war.

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Es ging einfach gut ab.

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Danke an die Orga des Abends!

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Aus Glasgow kamen zum Schluß Gary & The Exiles auf die Bühne.

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Ein vergleichsweise ruhiger Ausklang eines tollen Festivals.

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Am schönsten war aber das Publikum. Mitsamt der Bezugsgruppe vor Ort.

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Irgendwie kamen wir danach noch zur Zeckensalon-Party ins Gängeviertel.

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Siehe dazu http://zeckensalon.blogsport.de/2013/04/08/13-04-soliparty-fuer-zeckensalon-az-altona/.

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War schön, aber lange hielten wir dann nicht mehr durch. So endete ein wunderschöner Abend. Der Derbysieg der U23 in Mordor kam dann als Glücksmoment ebenso dazu wie der Einzug von Celtic Glasgow ins schottische Pokalfinale am Tag danach. Oder auch: rundum gelungenes Wochenende!

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Mehr zum Spiel findet sich hier:
http://beebleblox.blogspot.de/2013/04/lowenzahm-fcsp.html
http://usp.stpaulifans.de/2013/04/bilder-vom-sieg-gegen-1860-online/
http://amrandedesdorfes.blogsport.de/2013/04/14/fc-st-pauli-vs-tsv-1860-muenchen-31/
http://ostblocksanktpauli.wordpress.com/2013/04/14/na-also-geht-doch/
http://www.breitseite-stpauli.de/12-13-29.htm
http://www.stefangroenveld.de/2013/es-muss-nicht-immer-ein-last-minute-sieg-sein/
http://www.stpaulinu.de/germany-bundesliga/next-generation-magic
http://blog.uebersteiger.de/2013/04/14/verein-am-wochenende-152013-inkl-1860/
http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=7015
http://fcspsouthendscum.wordpress.com/2013/04/14/matchday-29-fc-sankt-pauli-1860-munchen-3-1/
http://schallundrauch1910.wordpress.com/2013/04/16/14/
http://granamorsanktpauli.wordpress.com/2013/04/15/st-pauli-tsv-1860-munchen-1213/
http://metalust.wordpress.com/2013/04/16/entruckt-fc-st-pauli-1860-munchen-31/
sowie – heute mal besonders hervorzuheben 😉 – http://indensinngekommen.wordpress.com/2013/04/14/war-ein-langer-tag-fcsp-1860-31/.

Und dann gibt es noch jenen Bericht hier: http://www.wochenendrebell.de/?p=353

2 Comments

  1. Ich komme erst jetzt dazu Ihren wie immer interessanten Bericht zu lesen, und haette eine Frage dazu: ich hatte gehoert, dass es tuerkischstaemmige Zuschauer waren, die Ikenna Onukogu im Laufe des Spiels beleidigt haben sollen. Jedenfalls kam es in einigen Medien so rueber. Wissen Sie ob die Information stimmt?

    • Bei dem Spiel war ich weder dabei noch möchte ich mich an einer solchen Spekulation beteiligen. Rassismus ist kein Problem einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, Rassismus ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft und muß als solches auch angegangen und behandelt werden. Daß sich derartige Anfeindungen bei von der Gesellschaft an den Rand gedrängten Gruppen auch gehäuft ergeben, ist auch nicht das Problem mit den Gruppen an sich, sondern eines der Gesellschaft. Rassismus ist das Thema und dagegen muß gesellschaftlich etwas getan werden. „Migrationshintergrund“ ist ja auch typisch für Alltagsrassismus – dadurch soll ja von „Biodeutschen“ abgegrenzt werden und die Grenze kann niemals überwunden werden, auch nicht durch eine wie auch immer geartete „Integration“. Gegen jede Form von Rassismus angehen muß das Ziel einer Gesellschaft sein, die soziale Gerechtigkeit und Frieden will. Das Urteil des Verbandes ist ja sehr aussagekräftig in dieser Richtung in negativer Hinsicht.


5 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] Kleiner Tod machte all day Party […]

  2. […] Fotos mit herzlichem Dank an KleinerTod […]

  3. […] Thema und prinzipiell immer so… So einfach wie beim letzten Heimspiel gegen die Löwen, siehe https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/15/fcsp-und-die-celtic-party-gegen-1860/, wird es sicherlich nicht, aber in jedem Fall wird es eine gute Gelegenheit, die in vielen […]

  4. […] Über die Gäste hatte ich vor kurzem schon etwas geschrieben, da verweise ich einfach mal auf https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/15/fcsp-und-die-celtic-party-gegen-1860/. […]

  5. […] Am Samstag war im Fanladen ein weiterer Vortrag zur Repression in Schottland gegenüber Fußballfans. Zum Vorjahr mein Bericht hier: https://kleinertod.wordpress.com/2013/04/15/fcsp-und-die-celtic-party-gegen-1860/. […]

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