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Monthly Archives: Dezember 2012

Um die Winterpause nicht zu lang werden zu lassen, hier ein kleiner Angriff auf die Gehörgänge. Viel Spaß mit „Totenstadt“ von IMPLOSION und einen guten Kalenderjahreswechsel:

Bis auf den FCSP und Union Berlin sind die anderen Vereine der DFL bei der Verabschiedung aller 16 Punkte des DFL Papiers „Sicheres Stadionerlebnis“ mehr oder weniger einstimmig dabei gewesen – die Fußballfans hingegen blieben auch an diesem Tage außen vor, was nicht allein daran liegt, daß nur die Vereine selbst die DFL bilden, sondern auch ein deutliches Zeichen dahingehend war, wie sich die DFL einen „Dialog“ vorstellt: die DFL sagt, wo es lang geht und alle müssen dieser „Ansprache“ Folge leisten, solange sie dabei, beispielsweise im Stadion, sein wollen. Dabei war ich nicht in Ingolstadt, das Spiel habe ich mir wieder nur aus der Ferne angesehen – und ich will diesmal nicht allein (und nur kurz) über dieses Spiel, sondern auch über den ganzen Spieltag schreiben und zwar nicht allein der 2. Bundesliga – das aktuelle Thema – DFL Papier und die Folgen – überschreitet die Grenze einer einzigen Fanszene. Read More »

Niederlagen gegen Aue sind nun nichts Ungewöhnliches, so ein 0-3 daheim hingegen schon – aber wenn man bedenkt, daß der Gast aus eigentlich jeder Gelegenheit einen Treffer gemacht hatte, während wir unsere Chancen allesamt vergaben, so rückt dies das deutliche Ergebnis in ein anderes Licht. Nur, interessieren wird sich dafür letztlich niemand. Und außerdem, wie ein nicht mehr ganz so nüchtern wirkender Fan an einem Akoholstand auf dem Dom nach dem Spiel so schön formulierte: „Bartels hätte schießen müssen“! Da erging sich jener Fan in weiteren Ausführungen ob so manch verpaßter Gelegenheit Bartels, doch mal auf das Tor zu schießen, daß er auf unseren schmunzelnden Hinweis, daß Bartels ja gar nicht mitgespielt hatte aufgrund seiner immer noch andauernden Sperre, nichts anderes zu entgegen wußte als ein „ach, deswegen hat er nicht geschossen“… Irgendwie das Nachspielhighlight des Tages. Read More »

Rund um die aktuelle Diskussion um den Fußball und die aktuelle Diskussion zur „Erhöhung“ der „Sicherheit“ beim Fußball (daß es beim Fußball so sicher ist wie sonst im Leben auch, jedenfalls für eine Großveranstaltung sogar wohl noch sicherer als anderswo, das wird bei dieser Wortwahl gerne übersehen – ebenso, daß der Fußball die Probleme der Gesellschaft weder lösen kann, noch ist das seine Aufgabe oder Verantwortung) wird die Forderung, daß die Vereine die Fanarbeit weiter verstärken sollen, immer wieder und gerne erhoben. Eine solche Fanarbeit wird beim FCSP seit vielen Jahren auf ausgezeichnete Art und Weise vom Fanladen erbracht. Daß nun ausgerechnet die für die Sicherheit zuständige Polizei die Arbeit des Fanladens torpediert, das ist ein Skandal an sich. Zur Personalienfeststellung (und darüberhinaus – siehe Text) hat nun ein Beamter das Umfeld des Fanladens genutzt und damit einen „geschützten Raum“ mißbraucht. Worum genau es geht, kann nachfolgend durch die Stellungnahme der Sankt Pauli Mafia in Erfahrung gebracht werden, die ich hier wiedergebe: Read More »

Den frohgelaunten Zuruf auf dem Diffidati-Marsch, daß mir dieser Blogbeitrag doch ganz schnell und leicht aus den Fingern flutschen könnte, wußte ich schon zu diesem Zeitpunkt korrekt zu beantworten – denn nach all den Themen der letzten Zeit rund um den FCSP, zusammen mit der JHV Vor- und Nachbereitung sowie eben der Englischen Woche – da würde ich schon ein wenig brauchen, bis ich auch über diesen wunderschönen Tag, der weitaus mehr als nur ein 1:0 Heimsieg war, würde schreiben können. So wirklich lange habe ich mir jetzt zwar keine Auszeit genommen, aber dies dürfte der Blogbeitrag zum Spiel sein, der als letztes herauskommt. Relevant ist aber eh etwas ganz anderes – denn das Gefühl, welches durch diese drei letzten Spiele von der Mannschaft an die Fans zurückgegeben wurde, das war etwas ganz Besonderes – kein seelenloses Erfolgsgekicke, sondern pures Herzblut wurde dargeboten, was sich wie ein Revival fast vergessener Mythen anfühlte. Nicht immer, aber eben auch mit gutem Ende. Und den Höhepunkt lieferten sie standesgemäß zum Abschluß der Englischen Woche daheim am Millerntor ab. Read More »