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Wie schon angekündigt kommt jetzt auch gleich der zweite Teil zum Abschied der Gegengeraden, zum Spiel gegen Paderborn und noch ein paar neuere Entwicklungen rund um den FCSP im Anschluß an https://kleinertod.wordpress.com/2012/05/07/gegengerade-der-grose-abschied-fcsp-gegen-paderborn/. Mittlerweile ist ja klar, daß unser Trainer auch weiterhin André Schubert heißen wird – die Presse wurde durch das ganze Chaos etwas vorgeführt und wird sich für das wilde Herumspekulieren entsprechend sicher noch revanchieren. Egal. Das ist ein Thema für die Zukunft, jetzt geht der Blick nochmal zurück.

Hier wohl Richtung Fanladen, wenn ich das richtig deute.

Die Herzen schlugen nochmals richtig laut bei der Auswechslung von Calle und auch bei der Einwechslung von Deniz.

Wobei letzterem ja auch noch der Abschluß an dem Tage geglückt ist. Das Tor hat wohl jeder im Stadion Naki gegönnt, von den Gästen sicher abgesehen.

Aber nicht nur ein Tor sollte Naki an diesem Tag gelingen, sondern auch ein einzigartiger Abschied. Auf seine ganz eigene Weise eben.

Aber nochmal zum Trainer. Wer das nochmal nachlesen will mit Schubert, kann die offizielle Verlautbarung sich angucken: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11397&type=&menuid=57&topmenu=112. Klare Worte, er bleibt. War offensichtlich bis zur letzten Sekunde ungewiß. Auf daß daraus eine positive Entwicklung folgt.

Das 5-0 gegen Paderborn war vielleicht doch noch ein letztes Steinchen auf der Wagschale pro Schubert, denn die Leistung war sowohl defensiv als auch offensiv überzeugend. Was ja nicht immer so war in dieser Saison. Letztlich hatte es ja nicht mehr für den Relegationsplatz gereicht, punktgleich mit dem Dritten, Glückwunsch nach Düsseldorf – die tollen Fans dort haben es verdient, aber fünf Tore letztlich zu wenig geschossen im Laufe der Saison. Schade, aber auch nicht so wild. Zum Spiel selber kann man auch hier mehr nachlesen: http://beebleblox.blogspot.de/2012/05/einfach-mal-glucklich-sein-fcsp.html.

Auf Unverständnis ist ja die Entscheidung des Vereins gestoßen, mit einem wie Naki nicht mehr weiterzumachen. Die Fans hätten ihn gerne behalten.

Genausowenig verstanden wurde auf den Rängen, daß die Zwischenergebnisse von den anderen Plätzen, eben gerade von Düsseldorf, nicht bekannt gegeben wurden. Gerade nach der klaren Führung gab es keinen Grund mehr, hieraus ein Geheimnis zu machen. Da der Empfang am Millerntor verdammt schlecht ist, gab es überall nur die wildesten Spekulationen – gepaart mit einigen Falschmeldungen. Da wurde laut gejubelt und alle fragten sich, warum eigentlich. Gerüchte machten die Runde, erreichten sogar den Rasen und sorgten später für deutlicher Mißstimmung bei der Mannschaft. Das hätte man aber auch anders handhaben können.

Aber wen interessierte an diesem Tag schon Fußball? Zumindest nach dem Abpfiff war das alles nicht wirklich mehr ein Thema. Nun war klar, daß es keine weiteren Minuten mehr mit der Gegengeraden geben würde. Diese Tribüne hatte den letzten Ball rollen sehen.

Und da der Abschied auch einige Spieler betraf, war das YNWA wieder deutlich überall zu hören.

Die Paderborner Mannschaft, die vor allem durch ein größtenteils herausragendes Stellungsspiel glänzte und trotz der deutlichen Klatsche recht gut verteidigte, verabschiedete sich von ihren Fans. Zwei weitere von dort werden ja demnächst zu uns stoßen. Und auch den Trainer werden sie wiedererkennen, soviel ist seit heute ja klar.

Der wehmütige Abschied setzte sich fort – mit der Ehrenrunde der Mannschaft.

Insbesondere die Spieler mit den beiden aufeinanderfolgenden Rückennummern bekamen die gesteigerte Aufmerksamkeit – verdienterweise – an diesem Tag.

Mit einem Dankeschön für das zugeschickte Photo von R. – ein Blick auf denBlock H3 beim Abschied von Deniz Naki und Carsten Rothenbach.

Schals flogen wie die Tränen, alles voller Gefühl. Ganz groß.

Wie kann man so viel Talent, Herzblut und Identifikation mit dem FCSP nur einfach gehen lassen? Unverständlich ohne Ende.

Danke für alles.

Wenigstens war ein würdiger Abschied möglich.

Und ein lautstarkes „You’ll Never Walk Alone“ wurde angestimmt.

Und wenn unser Deniz Naki schon sein FCSP Trikot ausziehen muß, dann zelebriert er auch dieses.

Das Trikot mit der Nummer 23 auf das Grün des Millerntors gelegt, rammte Naki wie gegen Hansa Rostock an jenem magischen Tag die braun-weiß-rote Flagge in den Rasen.

Ein harter Moment. Und ganz groß Naki.

Und auch die Nummer 24 gesellte sich dazu.

Da mußte man hart im Nehmen sein…

Diesen Abschied haben sich beide redlich verdient.

Und nicht nur diese beiden, auch die Gegengerade kam an die Reihe.

Auf zum Abschiedsphoto mit der Mannschaft im Vordergrund.

Vermutlich wird auch dieses Bild wie auf der Haupt in dem Neubau in den Gängen hängen und ein Bindeglied zur Vergangenheit in Zukunft bilden.

Zumindest auf der Haupt ein enorm wichtiges Photo, an dem viele lange Zeit mehr hingen als an der neuen Tribüne.

Zeit für ein paar Panorama-Bilderreihe ohne jedwede Unterbrechung:

Leb wohl, alte Gegengerade.

Schöne Worte wurden auch hier gefunden: http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=6271

Und da auch die Sommerpause nun da ist, ein lieber Gruß an zwei geschätzte Ordner von der Haupt.

Mit diesen beiden haben wir echt viel Glück.

Zeitgleich haben leider einige ganz andere Erfahrungen auf der Gegengeraden machen müssen. Zur mehr als seltsamen Situation dort steht im 1. Teil ja schon einiges.

Und der Verein hat sich jetzt auch geäußert, was das unglückliche Bild keineswegs gerade rückt: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11401&type=2&menuid=57&topmenu=112.

Wie immer sehr treffend wurde sich hier dazu ausgedrückt: http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=6275 – LESEN.

Aber das hinderte viele Fans nicht daran, sich ihre Erinnerungsstücke mitzunehmen, wie auch immer…

Neben dem Erinnerungswert gab es ja auch noch gleich einen praktischen Nutzen, so direkt vor der Domschänke beispielsweise eingesetzt…

Zeit für mich, einen ganz lieben Gruß an die tolle Bezugsgruppe zu schicken. Mit Euch ist die Saison unabhängig von der Liga mehr als erstklassig!

Keine Ahnung, wie das alles nachher aussah, denn was da alles von der alten Tribüne mitgenommen wurde, das sah schon deutlich nach einem begonnenen Abriß aus. Hartgesottene können sich ja hier durchklicken, ich verlink das lieber jetzt nur: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11395&type=&menuid=57&topmenu=112.

Hier war für mich dann aber auch der Zeitpunkt gekommen, mich für diese Saison zu verabschieden. Für eine längere Saisonabschlußparty fehlte mir in diesem Jahr irgendwie die Kraft. Beim nächsten mal bin ich aber gerne wieder mit von der Partie vor dem Knust. Und es kommen ja jetzt auch noch ein paar Testspiele, zumindest eines davon möchte ich auch noch mitmachen. Vielleicht sieht man ja bekannte Gesichter – und damit meine ich nicht die Frage, die sicherlich alle brennend interessiert, ob Kruse oder andere noch dabei sind, das wird sich eh bald zeigen.

Danke an die Mannschaft für die tolle Saison. Danke an die BGSP mitsamt den Desorganisierten. Und danke an alle, die diesen Blog hier verfolgen. Bis bald!

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