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Wir befinden uns im Jahre 2011 nach Christus. Ganz Hamburg ist von trauernden Fußballfans besetzt… Ganz Hamburg? Nein! Ein von unbeugsamen Idealisten bevölkerter Stadtteil hört nicht auf, der Trauer Widerstand zu leisten – indem ohne Ende abgefeiert wird. Oh, wie geil ist das denn? Asamoah schädelt sich in die Unsterblichkeit und den FC St. Pauli ausgerechnet in der Vorstadt an die Rückrundentabelle auf Platz 1 als beste Bundesligamannschaft im Jahr 2011. Hamburg ist Braun-Weiß! Und ich immer noch nicht ganz nüchtern. Das war aber auch ein genialer Abend, Tag, Nacht, ach, egal, es war Geschichte und ich war live dabei in der Wieauchimmersieheißenmag-Arena vom Stadtrivalen und hier ist mein Erlebnisbericht.

Dank der freundlichen Nachricht im Forum war ich darüber informiert worden, daß es doch so etwas wie eine gemeinsame Anfahrt zur Vorstadt geben sollte, wenn eben auch keinen Derbymarsch, der ja bekanntlich ins Wasser gefallen und in der Woche einfach aus Zeitgründen nicht umsetzbar war. Machte ja nichts, das war auch so sehr schön, sich mit einer großen gruppe von St. Paulianern auf der Fußgängerbrücke der Station Landungsbrücken zu treffen. Neben dem Nord-Support war auch USP anwesend, von denen mich später einer bat, doch keine Aufnahmen zu machen. Wenngleich ich die Sorge um etwaige Bildveröffentlichungen auch nicht verstanden habe und dies auch in einem Gespräch artikulierte, was übrigens sehr freundschaftlich ablief, bin ich dieser Bitte natürlich nachgekommen. Und ausnahmsweise will ich auch dieses Bild wie auch andere von der Anreise mal ein wenig verfremden – was aber hier die Ausnahme bleiben wird. In jedem Fall sind so weitaus weniger Eindrücke von der Anreise entstanden als ich eigentlich vorhatte. Aber diese war auch so sehr schön.

Schnell kam ich auch mit einem anderen FCSP-Fan ins Gespräch, bei dem sich herausstellte, daß er im gleichen Block wie ich an diesem Tag untergekommen war, so daß wir lange und schön miteinander quatschen konnten. Die Anti-Support-Gesänge, die an diesem Tag eindeutig in der Mehrzahl waren, ließen uns hingegen kalt, doch bei den anderen haben wir gerne miteingestimmt. In der Bahn war die Vorfreude riesig und auch die Einschätzungen überschlugen sich in positiver Hinsicht, nachdem die Tage zuvor eher der Glaube gerade bei mir an einen Auswärtssieg nicht wirklich groß war. Doch die Hoffnung stieg mit jeder Wagenraddrehung in die Vorstadt. Mit einigen unbeteiligten Fahrgästen wurde freundlich gescherzt und frohgelaunt ging es weiter bis nach Othmarschen. Dabei kam es zu amüsanten Begebenheiten wie das S-Bahn-Diving einer FCSP-Anhängerin auf unzähligen Händen quer durch den ganzen Wagon, bis die Herunterlassen-Fraktion sich dann irgendwann doch gegen die Weiterreichen-Gruppe durchsetzen konnte… Das in Strömen nur so dahinfließende Astra aufgrund der strikten Vollbierverweigerung in der Vorstadt tat ein übriges zur guten Laune bei.

In Othmarschen angekommen merkte man aber auch deutlich, daß so manch einer schon ein wenig zuviel vorgeglüht hatte. Freundliche Hände hielten den einen oder anderen beim Gang die Treppe hinab aufrecht – aber ob diese Fans in diesem Zustand bis in die Arena gekommen sind, das kann ich jetzt nicht berichten. Auch wenn ich selber nicht gerade zimperlich bei der Astra-Verköstigung war, so konnte ich mein Level noch auf einem vernünftigen Maß halten und konnte somit den Tag auch in jeder Hinsicht auskosten. Was sich am Bahnhof abzeichnete, das war das ungeheure Aufgebot an Polizeibeamten, die am heutigen Tage für die Begleitung des Spieles abgestellt waren. Glücklicherweise blieb ja alles nahezu friedlich.

Auf die Shuttle-Busse mußten wir für den Hinweg nicht allzulange warten, was aber vielleicht auch daran lag, daß ich mich nicht in einer großen Gruppe bewegte und so auf etwaige Nachzügler nicht extra warten mußte. Hin ging es für mich so jedenfalls schnell – im Gegensatz zum Rückweg, aber dazu später mehr – und mit amüsanten Sprüchen und nach wie vor etlichen Bieren ging es auf den Weg zu Vorstadt-Arena. Schon lustig, wie so manche Kiste Astra mitgeschleppt und frohgelaunt auf dem kurzen Weg geleert wurde. Auf den Straßen waren endlose Reihen von Polizeiautos und auch die Besatzung des dazugehörigen Team Green zu sehen, die Spalier standen. Nur sehr wenige HSV-Anhänger waren hier zu erblicken, die vereinzelt oder in Kleingruppen mit ihrem Lieblingsbier vorglühten.

Aber bei aller Friedlichkeit war klar – das war an diesem Tag ein Derby und so war auch die Stimmung. An der Endhaltestelle angekommen wurden nochmal die letzten Biere genoßen, die ja nicht mithineingenommen werden konnten, so daß sich der Weiterzug noch um einige Minuten verzögerte. Aber die Zeit konnte man ja neben einigen Schlücken und Gesprächen auch nutzen, um sich umzugucken und so etwas wie das obige Bild einzufangen…

Der Rasen neben der Wieauchimmersieheißenmag-Arena schien übrigens in einem hervorragenden Zustand. Was natürlich zu diversen Scherzen in Bezug auf die Bespielbarkeit der Plätze reizte. Die Rollrasenverlegerversager haben ihren neuen Namen bei uns ja jetzt weg. So ein Derby ist doch was Feines. ^^

Dann aber staute sich alles für viele Minuten. Gut, daß ich früh genug gekommen war, denn das war sicherlich eine halbe Stunde bei der Kontrolle, bis ich hineingehen konnte. Doch von Ungeduld war bei den Wartenden keine Spur und die Ordner zumindest mir gegenüber sehr freundlich. Jeder einzelne Fan wurde sehr gründlich abgetastet und bei mir war daher die Hoffnung groß, daß keiner irgendwelche Pyro mit hineinschmuggeln konnte – was sich ja leider später als Irrtum herausstellen sollte…

Da stand ich also wieder, vor den Toren des alles andere als mir genehmen Vorstadtvereins und doch war die Stimmung nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Der Glaube daran, daß an diesem Tag etwas möglich sein sollte, trieb mich weiter mit einer Ruhe wie auf einem sanften Teppich. Innerlich aber voller Feuer auf diese Derbypartie. Heil angekommen, das war ja schon mal etwas und hier leider nicht selbstverständlich. Aber in dieser Hinsicht sollte heute ja eh alles gut gehen. Und nicht nur in dieser Hinsicht…

Nur eines hat uns dann doch etwas verwundert. Von wegen Leiterverbot in der Wieauchimmersieheißenmag-Arena. Was mußten unsere alkoholisierten Augen da sehen? Tss… Hätten wir das gewußt, also daß dies doch nicht so wortwörtlich umgesetzt werden würde, dann hätten wir unsere Leitern doch zum Derby mitbringen können… Naja, jetzt war das ja auch egal. ^^

Einmal angekommen herrschte erst einmal Verwirrung, da ja alles fremd war und man sich ersteinmal zu seinem Platz hin orientieren mußte. Nachdem dieser gefunden wurde, wartete dort auch gleich die nächste und sehr positive Überraschung. Alle paar Sitze standen braun-weiße Fahnen bereit. Einfach eine klasse Aktion. DANKE an alle Beteiligten an dieser Stelle! Einfach eine geniale Idee und Umsetzung. Besser konnte man gar nicht zeigen, daß Hamburg Braun-Weiß ist und vor allem an diesem Tag auch war. Da konnten die Rauten noch so sehr ihre großspurigen Töne und Transparente präsentieren, was in meinen Augen einfach nur peinlich wirkte. Aber eben irgendwie auch passend zu dem, wofür dieser Verein in meinen Augen steht – eben anziehend für eine andere Gruppe von Menschen als der FC St. Pauli. Die ja auch nicht anders über uns denken. Jetzt mal grob verallgemeinert, im Einzelnen sieht sowas ja auch immer anders aus. Aber die allgemeine Tendenz konnte man da doch gut erkennen in meinen Augen.

Nicht jeder kam aber so schnell wie ich in den Genuß bzw. absonderlichen Anblick, der sich im Inneren einen bot. Die Schlange wurde immer länger und so kam auch die Frage auf, ob die Wartenden es rechtzeitig bis zum Anpfiff hineinschaffen würden. Aber dem schien ja dann auch so zu sein.

Was einen dann da drinnen erwartete, das dürfte ja hinlänglich inzwischen jedem bekannt sein. Ein großartiges Spiel, historisch in jeder Hinsicht. Der Spruch vom HSV Sportchef, wonach er sich auf die Derby-Blamage freuen würde, hat so wirklich etwas nachhaltig in Erinnerung bleibendes – https://kleinertod.wordpress.com/2011/02/03/ausblick-auswarts-gegen-den-hsv-der-sich-auf-eine-derby-demutigung-freut/. Daß er nach dem Spiel nur noch ans Kotzen dachte, kann man ja durchaus als Ergänzung noch erwähnen. Wobei ich mich frage, was der denn nun eigentlich für ein Problem hatte, wo wir ihm doch extra diesen Gefallen getan hatten und ihm beschert hatten, worauf er sich doch so sehr gefreut hatte… ^^

Übrigens habe ich noch sehr viele Bilder aus dem Inneren gemacht, nur werde ich sie hier nicht zeigen. Bilder zu zeigen aus der Wieauchimmersieheißenmag-Arena sind ja leider aufgrund deren AGB etwas schwierig, aber man kann zum Glück auf der offiziellen Vereinsseite sehr schöne sehen, auf die ich einfach mal verweisen möchte: http://www.fcstpauli.com/galerie/galerie.php?menuid=2578&topmenu=2297 – und irgendwie natürlich besonders auf dieses gelungene Lichtbild: http://www.fcstpauli.com/pics/galerie/image_1297937916184.jpeg. Selber habe ich ja auch noch etliche Bilder gemacht, von denen ich mal sehen muß, ob ich sie hier doch noch veröffentlichen kann, werde dazu mal in der Vorstadt anfragen. Dafür will ich mal aber noch ein paar aufgrund der Kälte leider arg verwackelte, aber ebenso historische Bilder vom Publiv Viewing präsentieren, die mir hierfür freundlicherweise von Chris zur Verfügung gestellt wurden.

Die erste Halbzeit war der Stadtrivale ja eindeutig überlegen und wir können uns neben der insgesamt sehr gut verteidigenden Mannschaft insbesondere bei unserem Torwart bedanken, daß es zur Pause noch 0-0 stand. Zum Torhüter müssen an diesem Spieltag natürlich auch noch Worte verloren werden, hatte doch Stani für Außenstehende völlig überraschend Bene ins Tor gestellt anstelle des von allen erwarteten und inzwischen zum unumstrittenen Stammtorhüter aufgestiegenen Kessler – http://www.mopo.de/sport/fc-st–pauli/-ueberraschung-im-st–pauli-tor-/-/5067040/7201560/-/index.html. Mit dieser großartigen Geste wollte Stani dem tief im Verein verwurzelten und sich mit diesem identifizierenden und in jeder Hinsicht immer vollen Einsatz zeigenden Benedikt Pliquet ein besonderes Geschenk machen – damit verbunden auch ein toller Vertrauensbeweis, daß er ihn ausgerechnet zum Derby bringen zu können gedachte. Das Vertrauen hat er ja in jeder Hinsicht ausgezahlt – und wem, wenn nicht Bene, gönnt man dies aus vollem Herzen? Nach dieser schrecklichen Sache, wir erinnern uns https://kleinertod.wordpress.com/2010/08/22/flaschenwurf-von-hsv-hools-auf-fcsp-anhanger-und-bene/, ausgerechnet Bene, der den Derbysieg festhalten würde. Wie geil! http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,746053,00.html berichtet darüber auch sehr schön.

Nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit war meine Laune so langsam auch wieder gut, die unter den unsäglichen Aktionen der Pyrozündler bei uns im Block für etwas mehr als zwanzig Minuten arg gelitten hatte. Daß die Zündler einfach nicht begriffen haben, daß sie damit ein unsägliches Eigentor geschossen haben, ganz abgesehen davon, daß es wieder eine hohe Geldstrafe für unseren Verein geben würde… http://www.mopo.de/sport/fc-st–pauli/7-verletzte-und-zoff-im-st–pauli-block/-/5067040/7203558/-/index.html. Die Quittung folgte für die Zündler durch das Auspfeiffen in den eigenen Reihen und auch sonst wurde gegen diese intern wie leider auch durch die Polizei vorgegangen. Das hätte ja echt nicht sein müssen. Oh man, sich ausgerechnet so wie die Anhänger vom HSV in deren Arena benehmen zu müssen – das war wie eine gefühlte Niederlage. Zum Glück ging dieser Schock für mich dann doch auch vorrüber und ich konnte mich wieder auf das Spiel und das Anfeuern konzentrieren. Dieser Aufgabe habe ich mich ja vor dem Spiel, dabei bis eben auf jene Phase und in der zweiten Halbzeit sowie natürlich danach besonders gewidmet. Allgemein war es herrlich laut in unserer Kurve. Die Fans des Gastgebers konnte man kaum hören, jedenfalls kamen die gegen die uns umgebenden Schallwellen aus eigener Herstellung einfach nicht an. ^^

Die zweite Hälfte fing so ähnlich an wie die erste verlaufen war – doch irgendwie machte sich immer mehr die Zuversicht breit, daß der HSV am heutigen Tag einfach kein Tor schießen würde. Und während noch darüber spekuliert wurde, ob es nun ein 0-0 Unentschieden oder aber doch ein Tor mit unserem ersten Torschuß geben würde, verlagerte sich auf einmal das Spielgeschehen ausgeglichen auf beide Hälften. Mit der Einwechslung von Ebbers, der den als einzigen schwächelnden Takyi ersetzte, kam dann endgültig die Wende. Die Ecke von Kruse wird ausgerechnet vom Torschützen des Hinspieles, unserem Kommissar Boll, großartig verlängert und von unserem neuen Helden GERALD ASAMOAH-OH-OHOHO-O unnachahmlich und überragend ins HSV-Netz per Kopf hineingewuchtet! Leider gab es hier schon wieder kurz Rauch aus unserer Ecke. Auch beim Public Viewing knallten die Böller und das Pyro, wie hier zu sehen, nur eben nicht in einem vollbesetzten Block und hier war das ja auch nicht für den Verein unter Strafe gestellt. Was sich da alles in den Armen lag – unglaublich!

Nachdem der Vorstadtverein fast zwei Drittel des Spieles ohne die nötige Konsequenz vor unserem Tor dominierte, drehte sich mit dieser 59. Minute vollkommen und bis zum Abpfiff das Spielgeschehen. Es lief gar nichts mehr bei denen zusammen und fast hätten wir noch ein bis zwei Tore mehr gemacht, doch leider hielt Rost den Klassekopfball von Ebbers und bei einem Konter fand der letzte Paß sein Ziel nicht. Von den Rauten waren kaum noch Offensivaktionen zu sehen. Sie setzten ihre größe Härte fort, wobei wir jetzt auch nicht gerade wenig Fouls begangen hatten – in der Summe sicher mehr, allerdings nicht in der Härte. Daß wir ausgerechnet für ein minimales Zeitverzögern die fünfte gelbe Karte für Zambrano kassiert haben, das ist eine Randnotiz an diesem Tag, die so wirklich auch keinen mehr interessierte. AUSWÄRTSSIEG JA! Oh, was wurde danach gefeiert. Und wie geil war es, als die Eckfahne von Bene in einem Freudenrausch umgetreten wurde (was bei den Vorstädtern nicht gut ankam http://www.mopo.de/sport/fc-st–pauli/st–pauli-torwart-tritt-gegen-hsv-fahne—darf-man-sich-so-freuen-/-/5067040/7204294/-/index.html – aber wer da wirklich etwas dagegen sagt, der sollte sich mal an den Übergriff der HSV-Hools auf ihn erinnern und schön die Klappe halten!) und von Ebbers mit einer Braun-Weißen-FCSP-Fahne ersetzt wurde. Naki war ja nicht dabei, da mußte dies halt anders erledigt werden… ^^

Wann beim HSV die Lichter ausgingen, das weiß ich zwar nicht, aber bei uns wurde gefeiert ohne Ende. Nur erstmal mußte man aus der alles andere als heimische Gefühle aufkommenden Wieauchimmersieheißenmag-Arena fortkommen, was sich als gar nicht so leicht herausstellen sollte. Der Bus-Shuttle-Dienst kam irgendwie gar nicht in Gang, bzw. hakte für zwanzig Minuten völlig, so daß ein großer Pulk an FC St. Pauli Fans sich zu Fuß gen Stellingen aufmachte – und das Team Green gleich hinterher, da kam plötzlich Leben in die, logischerweise. Aber es blieb hier alles friedlich, soweit ich weiß. Mitgegangen bin ich da nicht, denn meine Erinnerungen an ein Verlassen dieses Ortes per Fuß sind übelster Art. Ich hatte keinen Bock, daß die Vorstadthools schon wieder mit Glasflaschen und voller Wucht auf unsere Köpfe eingepfercht in der Warteschlange vor dem Bahnhof werfen würden. Nein danke, das mußte ich mir nicht noch einmal geben, so etwas vergißt man einfach nicht. Doch irgendwann kam ja der Bus und dann waren wir auch schnell in Othmarschen und von da aus auf der Reeperbahn.

Ab hier floß endlich wieder Astra – oh, und wie! In Begleitung meines Sitznachbarn – okay, wir standen eh die ganzen 90 Minuten über – mit dem ich mich gerade angesichts dieses tollen Spiels gut verstand, ging es feiernd, rufend und singend über die Reeperbahn, auf der vereinzelte Vorstadtanhänger sowie etliche FCSP-Fans umhergingen, über das mittlerweile verwaiste Millerntor bis hin zum völlig überfüllten Jolly Roger, vor dem ein riesiger Pulk an jubelnden und den Derbysieg feiernden Sankt Paulianer stand. Mit Feuerwerk und Bier ohne Ende wurde geschrien, Wechselgesänge angestimmt und die einzigartige Nacht gewürdigt.

Das alles mußte man einfach erlebt haben… Ich bin immer noch im Rausch, während ich das hier alles schreibe – und damit meine ich nicht nur den der Freude… 😉

Auf der Straße vor dem Jolly ging gar nichts mehr, also für die Autos nicht. Hier waren nur noch Menschen und Stimmung.

Jolly Rouge – Jolly Roger? Ach, FC Sankt Pauli – Fankneipe. Paßt ja alles. ^^

Und Derby-Delirium paßt auch gut… http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2010-11/21/1013420/spielbericht_hamburger-sv-12_fc-st-pauli-18.html

In diesem Zusammenhang mag ich Pyro ja auch, nur so nebenbei bemerkt. Aber das wahre Feuerwerk, das ging an diesem Abend in unseren Herzen ab. HAMBURG IST BRAUN-WEISS!

Warum dann irgendwann auf einmal ein Großaufgebot der Polizei ans Jolly kam, das habe ich einfach nicht verstehen können. Ob sie noch unbedingt ihren neuen Wasserwerfer ausprobieren wollten oder vielleicht selber mit einem Bier den Abend ausklingen lassen wollten? Naja, lag vielleicht daran, daß am Hans-Albers-Platz und der Reeperbahn-Tankstelle leichte Aufregung durch den einen oder anderen frustrierten HSV-Anhänger erfolgt sein soll – und eine Ausweitung befürchtet wurde. Ich weiß es nicht und kann dies auch nicht bestätigen. Ist ja auch nicht weiter wichtig an diesen Abend, an dem es ja, soweit ich weiß, friedlich blieb.

Durst und Hunger trieben uns dann auch weiter und wir landeten in einer Kneipe, in der das Spiel immer wieder über die volle Distanz gezeigt wurde. Wieviele Astra ich an diesem Abend getrunken habe, das vermag ich beim besten Willen nicht mehr zu sagen. Ist ja auch egal. ^^

Dieser Derbysieg war einfach ein Rausch, wohl wahr http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-hamburger-sv-fc-st-pauli-jahre-spaeter-1.1061265 und http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/st-paulis-historischer-sieg/. VIELEN DANK AN UNSERE HELDEN: Pliquett, Thorandt, Zambrano, Gunesch, Volz, Boll, Bruns, Lehmann, Bartels, Takyi, Ebbers, Kruse, Daube und natürlich Asamoah. Und Stanislawski sowieso. IHR SEID JETZT UNSTERBLICH!

Dieses Glücksgefühl kann ich nach wie vor nicht in Worte fassen, daß dies auch nur zu einem Bruchteil transportiert werden könnte. Jetzt stürze ich mich erstmal weiter auf die ganzen Tageszeitungen hier und schwelge in diesem Traum. Man kann aber hier noch einen schönen Erlebnisbericht vom Public Viewing finden: http://metalust.wordpress.com/2011/02/17/rauten-erfolgreich-gequalt-danke-dem-magischten-team-der-welt/ – und schöne Worte von Pathos93 hier: http://pathos93.wordpress.com/2011/02/17/der-atem-der-geschichte/. Aber jetzt hake ich mich aus. Das muß ich weiter sacken lassen. Derbysieg! ROLLRASENVERLEGERVERSAGERBESIEGER!

P.S.: Unbedingt lesen: http://www.breitseite-stpauli.de/ (dort unter „auswaertstouren“ auf „hier gewinnt nur einer, St.Pauli und sonst keiner!“ klicken)!
Und das hier ist auch lustig: http://www.mopo.de/sport/fc-st–pauli/neues-st–pauli-shirt-aufgetaucht/-/5067040/7205594/-/index.html – das mit dem Rollrasenverlegerversagerbesieger spricht sich rum. ^^

11 Comments

  1. Wir haben das schönste Shirt zum ROLLRASENVERLEGERVERSAGERBESIEGER :
    http://www.neuwerk-klamotten.de

    • Ach, das war so geil… Die Fassungslosigkeit gepaart mit der absoluten Freude… Zu geil. ^^ Danke.

      • göööörne!

        man kann es sich nicht oft genug anhören

        schaaala lalala! ^^

        • Fehlt nur noch die Gerald Asamoah-o-ohoho-o – Stelle kurz danach… ^^

  2. Ich schwebe immer noch ein paar Zentimeter über dem Boden und das Grinsen im Gesicht ist festgemeißelt, ich kriegs irgendwie gar nicht mehr weg. Muss ja auch nicht.
    Sehr schön auch der Link zur Breitseite, die wichtigsten Posts bei den Rothosen schön zusammengefasst, erspart die Suche in furchtbaren Untiefen.
    Und wie sie sich jetzt alle das Maul zerreißen über Bene ist sowas von lächerlich. Von der gammeligen Presse hochgehängt und von frustrierten Rauten natürlich dankbar aufgegriffen. Als Frank Rost die Luca Toni Schraube machte hat sich von denen auch keiner aufgeregt. Momentan kann ich über Rautenkommentare nur noch grinsen, da tropft die tiefe Enttäuschung über das Versagen der Söldnertruppe aus jeder Zeile.
    Nutzt halt nix wenn man „Wir sind alle Hamburger Jungs“ gröhlt, auf dem Platz aber keiner steht. Seit das Vereinswappen-auf-dem-Trikot-knutschen zur Show verkommen ist bin ich um so dankbarer für Leute wie Bene oder Boller, denen kann man das wenigstens noch glauben.

    Jetzt muss ich die letzte kurze Nacht aber nachholen, morgen gehts gen Dortmund, das wird ein heftiges Pfeifen geben Samstag wenn Asa spielt, wovon ich mal ausgehe. Hoffentlich sind die Jungs nicht so platt wie ich. Bin sehr gespannt auf Stanis Überraschung, die letzte ist ja genial gelungen 😀

    btw: Schön, dass Sie da heil weggekommen sind und es friedlich blieb, war nach der Sch.. Pyroaktion nicht unbedingt zu erwarten.

    • So ein Grinsen ist Ausdruck eines ganz besonderen Geschehens, mehr noch, eines Gefühls, welches durch lange Leidenszeit sich in der Tiefe stärken und jetzt eben einfach an die Oberfläche muß und darf und dabei eben einfach nicht mehr wegzukriegen ist. ^^

      Die Breitseitenzusammenfassung habe ich ebenso empfunden, ich war aber auch schon „drüben“, mochte aber einfach nicht so lange ertragen – in dieser Kürze hingegen ist es einfach ein Genuß. So muß man es bei einem Derby auch mal sehen können. Deren Choreo vor dem Spiel war ja auch wieder so typisch großkotzig, da merkte man irgendwie, daß es für die meisten einfach undenkbar war, jemals gegen uns zu verlieren. Die hatten wohl das Derby nicht gesehen oder vergessen, daß da für die doch eine Menge Glück dabei war, daß sie noch das 1-1 geholt hatten. Aber daß unser Sieg ach so unverdient war, daß müssen sie sich jetzt alle gegenseitig um die Augen hauen… Und zu Bene hatte ich ja schon alles geschrieben – der Junge hat es einfach verdient, seinen Dampf abzulassen. Er ist eben mit dem Herzen dabei und nicht nur mit dem Konto…

      Dortmund… Das klingt toll, da wäre ich auch fast dabei gewesen. Wollte ich ja eigentlich unbedingt, aber dann hat es doch nicht mit einer gemeinsamen Fahrt geklappt – und als das Derby in die Woche verlegt wurde, da war ich dann auch irgendwie dankbar, daß es nichts wurde. Drei Spiele am Stück – irgendwann ist bei mir auch eine Grenze erreicht, gerade auch wegen der Nachbearbeitung hier in meinem Blog. Ich hab ja auch noch anderes im Leben. 😉 Auf Stanis Überaschung bin ich ebenso gespannt, nur irgendwie kann ich nicht glauben, daß nach der anstrengenden Woche und den sicherlich stattgefundenen Feiern noch genügend Kraft für einen Punkt sein wird. Schade eigentlich, aber es sind halt keine Maschinen und dafür lieben wir sie ja auch so. Gerade dafür. Oh, und ich hoffe auf einen tollen Bericht in Ihrem Blog. ^^

      Bei dem Pyro war ich zum Glück nicht in den entsprechenden Blöcken, da hatte ich also nochmal Glück gehabt. Von den Rauten war sonst auch nichts wahrzunehmen, also auf der Strecke hin wie zurück. Habe aber auch alles vermeiden, was ein Zusammentreffen wahrscheinlicher gemacht hätte. Wie oben geschrieben habe ich ja schlechte Erfahrungen mit denen gemacht und hatte keine Lust auf Wiederholung. Aber auch keine Lust, mich bange machen zu lassen deswegen. Und siehe da – es lief ja alles wunderbar.

      Das wird Ihnen in Dortmund sicherlich nicht anders ergehen, trotzdem eine gute Fahrt nebst gesunder Rückkehr. Und auf daß Ihnen die Pyros in unserem Block erspart bleiben…

  3. Moin, nur mal zum Verständnis: deine Kritik bezieht sich auch dieses Mal ausschließlich darauf, dass Pyrotechnik trotz Verbot genutzt wird und auf eine abstrakte Gesundheitsgefährdung? Nicht falsch verstehen, das fände ich zwar ein wenig komisch, aber völlig legitim. Ich frage nur, weil du ja zur Illustration des Public Viewings ausgerechnet ein Pyrobild rausgesucht hast und da ja tendenziell die gleichen Umstände gelten. Würde mich einfach mal interessieren, ist aber ne absolute Nischendiskussion in diesen Tagen. DERBYSIEG!! 🙂

    • Eigentlich im ersten Satz alles gut zusammengefaßt, wobei mir der Gefährdungsaspekt noch ein Stückchen wichtiger ist als das Verbot. Darauf, daß von uns Mitfans verletzt werden (oder andere), darauf hab ich einfach keinen Bock. Aber auch nicht darauf, daß unsere Seite den eigenen Verein schädigt – nur zur Selbstdarstellung. Beim Public Viewing sehe ich das anders, da ja da weder das entsprechende Verbot besteht noch dieses Pyro in dichtbesetzten Menschenmengen abgebrannt wurde – wenn ich das richtig sehe (das mir vorliegende Bild ist nicht sonderlich aussagekräftig). Und Pyro auf den Straßen, ohne daß andere gefährdet werden – kein Problem. Bin nur kein Böllerfreund, aber auch bei Sylvester nicht – was an meinen empfindlichen Ohren liegt, aber da entferne ich mich halt bzw. benutzte Lärmstop – nur in einer Menschenmenge bei einem Spiel geht das mit dem Entfernen eben nicht.

      Die Meinungen sind hier höchst unterschiedlich, das weiß ich auch. Wo es aber glücklicherweise nur eine Meinung gibt, das ist der Umstand, daß wir gerade verdientermaßen auf Wolke 7 schweben. Auswärtssieg klingt da noch so harmlos… DERBYSIEG! ^^

  4. da in diesen Tagen alle ihre schriftlichen Werke mit einem Plagiat beginnen, folge ich dem Trend, oder leite, natürlich politsch korrekt, ein Quiz ein: wer hat das gesagt?

    Wenn ich sehe, wie die Paulianer bei uns hier im Stadion feiern, muss ich abkotzen…
    der Gewinner gewinnt!

    Ach war das schön, die 2 Urlaubstage waren in weiser Vorraussicht Gold wert, obwohl ich den Erholungsfaktor doch etwas in Frage stellen möchte… Ich könnte jetzt Seitenweise schwelgen von den Eindrücken der Anreise, Rückmarsch, und Jollyfete, aber dies würde dann doch den Rahmen sprengen und der kleinerTod war sehr treffend. Vielen Dank für die Bilder.
    Sind uns bestimmt über den Weg gelaufen am Jungfernstieg. 🙂
    Vielleicht nur kurz zur Pyroaktion, denn ich stand nur 5 Meter entfernt. Man mag zu „vernünftigem Feuerwerk“, nicht diese Rauchbomben und Gewerfekram, stehen wie man will – Fakt ist, es ist verboten und kostest uns Geld, daß wir nicht besitzen!
    Ich mag Bengalos sehr gerne, weil sie beim richtigen Umgang ungefährlicher sind als ein Weg zum Bäcker. Weiß, der Vergleich hinkt, aber mir viel grad kein besserer ein. Vielleicht wird es einmal legal sein, wer einmal in Prag bei einem Spiel dabei war weiß wie schön Bengalos sind und wird mir zustimmen, noch ist es das leider nicht…
    Auch das dann die eigenen Fans ausgepfiffen werden, kann ich verstehen, würde ich aber selbst nie tun! Auf sie zugehen, aufklären und aufhalten ja, aber auspfeiffen und beschimpfen aufs Übelste, fand ich unmöglich!
    Dazu kam dann auch noch die Polizei in Truppstärke in die übervolle Kurve gepolltert, die Leute mit Pfefferspray in den Augen nicht nach oben gelassen hat, und sich auch anderweitig nicht als Freund und Helfer präsentierte. Das USP komplett von Dannen zog war dann klar. Und wie war der Support danach? Erst als Asa uns erlöste kehrte für mich so etwas wie Freude zurück.
    Äußerst gemischte Derbygefühle sozusagen… anyway…
    morgen nach Dortmund!!!was Stani uns wohl mitgebracht?

    • Quizbezogen: auch ohne einen Doktorentitel zu riskieren, würde ich mal dezent an einen dieser Leiterwitze denken… 😉 Der saß – und zwar im Humorzentrum unserer Anhängerschaft. ^^

      Jungfernstieg? Meinten Sie nicht Landungsbrücken? Also ich war der mit dem Astra…

      Die Pyrosache ist leider mit einem Gespräch nicht in den Griff zu kriegen – nicht umsonst geht der Pyro-Thread im Forum schon so ewig und kommt dabei nicht von der Stelle. Die Pro-Fraktion weiß um die Gefahren, das Verbot und die Ablehnung der anderen Seite – und zündelt trotzdem (an unwissende Ausnahmen mag ich hier nicht glauben, auch wenn es sie im Einzelfall geben mag). Denen ist das schlicht und ergreifend egal. Sollen die Gegner doch daheim bleiben – genau die Einstellung, die in den 80ern und 90ern die Fußballfans, die keinen Bock auf Gewalt hatten, aus den Stadion vertrieben, bis sie den FCSP in Hamburg für sich entdecken durften. Nicht, daß ich Pyro mit Gewalt gleichsetzen möchte – aber Auspfeifen und Beschimpfen ist auch keine Gewalt. Lautstarke Kritik ist hier sogar in meinen Augen Pflicht, um weiteren Schaden abzuwenden. Wenn die Pro-Fraktion nicht merkt, daß ein großer Teil vehement gegen sie ist, dann wird sie nie begreifen, daß sie damit aufhören muß. Auch, um unnötige Polizeieinsätze, die ja schnell eskalieren können, zu vermeiden – den Schuh müssen die Zündler sich anziehen, auch wenn sie für die Stufe der Eskalation meines Wissens nichts können – doch haben sie den Einsatz an sich eben ausgelöst. Und deutliche Ablehnung kommt vielleicht irgendwann mal doch an, wenn die Argumente sie schon nicht überzeugen können.

      Der Support war für mich gestorben, als die Pyro-Katastrophe losging. Also die Zündeleien. Da hatte ich keinerlei Lust mehr, meine Stimme zu erheben. Ich war nur noch von ohnmächtiger Wut erfüllt. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte konnte ich mich wieder zusammenreißen und die Mannschaft antreiben. Und wie mir ging es auch anderen ähnlich. Das Tor war hier nicht ausschlaggebend, auch wenn es natürlich alle Dämme geöffnet hatte. Das Problem war die Pyro-Aktion, die hat die Stimmung versaut. Für andere war sie vielleicht die einzig relevante Stimmung, für mich war sie die Niederlage bei dem Sieg – ich weiß, daß es da unterschiedliche Ansichten gibt. Aber auf Beifall von den Rauten für das Abbrennen von Pyro in unserem Block hätte ich LIEBEND GERN verzichtet!


9 Trackbacks/Pingbacks

  1. By Stadtderby — The day after | kunstGRIFF on 17 Feb 2011 at 8:16 pm

    […] an verschiedenen Stellen: Hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und natürlich bei KleinerTod, der diesen phantastischen Begriff geprägt hat: […]

  2. […] schrieb ausführlich über seine Derbyeindrücke in der Name Wechsel Dich Arena in seinem Blogpost Rollrasenverleger- versagerbesieger – FCSP gewinnt beim HSV und auch, was danach so ging. Ich stimme grundsätzlich mit Ihm überein, habe mich ja hier in […]

  3. […] Zum Spiel selbst und zum drumherum und allem finden Sie hier bei KleinerTod wieder alles, was das Lese- und Bilderherz […]

  4. […] von Bene – Bilder Stefan Groenveld allgemein – Bilder auf fcstpauli.com – Bilder von USP – Bilder und Bericht beim “kleiner Tod” – Bericht aus der Sicht eine Weintrinkers – Bericht bei pathos93 – Bericht auf der BreitSeite, Best […]

  5. […] von Bene – Bilder Stefan Groenveld allgemein – Bilder auf fcstpauli.com – Bilder von USP – Bilder und Bericht beim „kleiner Tod“ – Bericht aus der Sicht eine Weintrinkers – Bericht bei pathos93 – Bericht auf der BreitSeite, Best […]

  6. […] wahrhaft großartiger Erfolg, siehe dazu ausführlichst https://kleinertod.wordpress.com/2011/02/17/rollrasenverleger-versagerbesieger-fcsp-gewinnt-beim-hsv/. Asamoah hat sich damit so unsterblich gemacht wie auch unser Torwart Bene. Pliquet verbleibt uns […]

  7. […] von Bene – Bilder Stefan Groenveld allgemein – Bilder auf fcstpauli.com – Bilder von USP – Bilder und Bericht beim “kleiner Tod” – Bericht aus der Sicht eine Weintrinkers – Bericht bei pathos93 – Bericht auf der BreitSeite, Best […]

  8. […] natürlich sein herausragender Auftritt in der Vorstadt, sowohl beim Spiel als auch danach – https://kleinertod.wordpress.com/2011/02/17/rollrasenverleger-versagerbesieger-fcsp-gewinnt-beim-hsv/. Und in der letzten Saison hat er auch bewiesen, wie wichtig er auch auf der Bank war – in […]

  9. […] Da ich noch nicht einmal mit einem Punkt gerechnet hatte vor dem Anpfiff, konnte ich mit dem Endergebnis auch besser leben als so manch andere – aber wenigstens haben wir derzeit mit der Vorstadt genügend zum Lachen… Vielleicht wird ja ausgerechnet am 16.2. ein radikaler Umbruch nach der nächsten Blamage durchgeführt? Wäre ein passender Termin: https://kleinertod.wordpress.com/2011/02/17/rollrasenverleger-versagerbesieger-fcsp-gewinnt-beim-hsv/… […]

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