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Auch wenn ich bei diesem Heimspiel das erste und hoffentlich einzige mal in dieser Saison nicht live dabei sein konnte, ja, sogar nicht einmal am Fernsehschirm den ersten Sieg daheim in dieser Bundesligasaison 2010/2011 miterleben durfte, so habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, diese Partie „relive“ zu gucken. Der FCSP Flimmerkiste sei dank: http://www.fcstpauli.tv/. Zurück aus Japan bin ich zwar noch ein wenig mitgenommen – vor allem wohl von dem Temperaturunterschied von bis zu 30 Grad, womit mein Körper offensichtlich die größten Schwierigkeiten hat – aber nun endlich möchte ich auch hier mal meine Gedanken und Eindrücke zum Spiel darlegen. Unterstützt durch die Bilder von Dirk, die dieser von der Haupttribüne aus geschossen und mir hierfür zur Verfügung gestellt hat – an dieser Stelle schonmal meinen Dank hierfür.

Der 1. FC Nürnberg war der erwartet schwere Gegner, der sich vor allem darauf konzentrierte, das Spiel der anderen Mannschaft weitesgehend zu zerstören. Keine leichte Aufgabe für Stani und co, doch seine Eingebung, die Standardsituationen vor dem Spiel eindringlich zu üben, hat sich wieder einmal als goldrichtig herausgestellt. Es wäre wirklich schön, wenn wir baldmöglichst mit ihm verlängern könnten, denn mit ihm sehe ich definitiv die bessere Zukunft für den FCSP.

Offensichtlich wurde die neue Haupt noch ein wenig von Innen heraus verschönert. Diese Gänge sind aber auch gefühlt endlos und vertragen so einiges an stimmungsvoller Verzierung. Bin schon sehr gespannt, diese Werke einmal selber sehen zu können, aber bis dahin tun es ja auch diese Bilder hier. Nicht alles bekommt man schließlich auf der Flimmerkiste zu sehen… 😉

Gerald Asamoah durfte erwartungsgemäß in der Startelf dabei sein und sein Einsatz machte sich ja kurz vor der Pause mit dem Führungstreffer zum 1:0 nach Vorlage vom wieder einmal sehr stark spielenden Carlos Zambrano bezahlt. Wie Zambrano den Jetlag wegzustecken vermochte, das erweckt gerade in diesen Tagen bei mir besondere Hochachtung. Allerdings meinte er dazu ja auch, daß er den Flug über Schlaf finden konnte, was mir ja leider nicht vergönnt war – aber ich muß mich an solche Flüge zum Glück auch nicht gewöhnen. Von Asamoah schien hingegen ansonsten weniger Akzente gesetzt worden zu sein als bei seinen Einwechslungen – andererseits gab es in diesem engen Spiel trotzdem für Marius Ebbers mehr Platz. Wie es erst aussehen wird, wenn wir gegen eine spielerisch offenere Mannschaft spielen werden, das wird sich bestimmt schon gegen Stuttgart zeigen – ich bin da ganz zuversicthtlich.

Zur Stimmung im Stadion kann ich natürlich nicht viel schreiben, da ich nicht dabei war. In der Mitte der neuen Haupt haben sich aber nach den Bildern der Flimmerkiste die B-Sitzer wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Gerade einmal eine kleine Handvoll war zum Anstoß der zweiten Hälfte auf ihren Sitzen, der Rest interessierte sich offensichtlich mehr für das Buffet als für das Spiel. Ein gruseliger Anblick und Zustand, der hoffentlich so nicht einreißt. Derartiges Verhalten stößt übel auf. Man kann doch auch auf dem Platz weiteressen – klärt mal eure Prioritäten! Nunja… Dafür sah die kleine Loge gegenüber auf der Gegengeraden so oder so schick aus.

Die Gäste kennen das Spiel ihrer Mannschaft ja gut genug um zu wissen, daß solch ein Gekicke bei Nürnberg öfters vorkommt – auch andere Vereine sahen gegen diesen Team nicht wirklich gut aus. Das scheinbar unansehnliche Spiel lag jedenfalls nicht am mangelnden Vermögen der beteiligten Spieler auf beiden Seiten, sondern eher an den taktischen Vorgaben. Insbesondere in der zweiten Halbzeit sah es ja auch gleich besser aus, sobald ein wenig mehr nach vorne gespielt wurde und sich dadurch für beide die Räume zum Aufziehen eines eigenen Spiels ergeben haben. Allerdings wurde es erst nach dem zweiten Tor, das wunderschön durch Marius Ebbers erzielt wurde, ebenfalls nach einer Ecke, spannender.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch mal die gute Nachricht wiederholen, nämlich daß Ebbers für ein weiteres Jahr seinen Vertrag beim FCSP mitsamt Option für noch ein Jahr verlängert hat: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7630&type=2&menuid=57&topmenu=112. Klasse! Zumal diese Verlängerung unabhängig von einem Klassenerhalt ist: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7632&type=&menuid=57&topmenu=112. 1. Bundesliga ist zwar schöner, aber selbst bei einem Abstieg braucht man ja auch weiterhin eine starke Truppe – und mit dem Ebbefanten haben wir hier definitiv schonmal einen sehr starken Mann.

Von irgendwelche Pyroaktion blieben wird bei diesem Spiel zum Glück verschont. Dafür hat die Süd wieder einmal die wunderschöne Blockfahne dargeboten. Wahrlich ein genialer Anblick.

Zum Spiel selbst bleibt noch nachzutragen, daß der schönste Spielzug von uns zum entscheidenden 3:2 führte – und aus nächster Nähe traf Florian Bruns zum irgendwie auch verdienten Siegtreffer. Es war jetzt keine großartige Partie, aber letztlich sind die wichtigen drei Punkte geschafft. Sogar zu einem kurzfristigen Ausflug auf Platz vier hatte dies gereicht, wovon am Ende des Spieltages dann allerdings „nur“ der sechste Platz übrig blieb. Gleichwohl eine geniale Momentaufnahme, die aber überhaupt nichts zu sagen hat. Die dicken Brocken kommen ja bekanntlich bei unserem Programm ab jetzt – es wird noch schwer genug, bis zur Winterpause das Plansoll von 20 Punkten zu erreichen. Aber es ist nach wie vor möglich und das sieht gut aus.

Soweit also zu meinen nachträglichen Eindrücken ohne direkte Beteiligung. Beim nächsten Heimspiel bin ich dann auch wieder dabei. Vielleicht sieht man sich dann ja vor Ort bzw. danach vor der Domschänke?

2 Comments

  1. Sie wurden schon vermisst an der Domschänke letztes Mal 😉

    Ich selbst werde erst wieder zu Leverkusen dort sein, manchmal fordert das Restleben doch etwas mehr Zeit als veranschlagt. Dafür lese ich dann gerne bei Ihnen über Frankfurt 🙂

    • Oh, ging der Astra-Absatz so stark zurück? ^^

      Dann sehe ich Sie eben erst zu bzw. nach Leverkusen wieder vor der Domschänke. Und über Frankfurt werde ich sicherlich einiges zu berichten haben – allein schon, um diese gefühlt-schiere Ewigkeit ohne Millerntor wieder irgendwie auszugleichen. 😉


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