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Gestern spielte eine weitere Band, die das Prädikat Kult sich redlich und wahrhaftig verdient hat, in St. Pauli – und da es sich um keinen geringeren als die Post-Punk-Legende Killing Joke hierbei handelt sowie ich mit dieser auch noch eine FCSP-Erinnerung verbinde, welche ich nachfolgend zum Besten geben möchte, will ich in diesem Blog darüber kurz berichten. Außerdem möchte ich vor meiner Abreise in den Urlaub noch ein paar Worte zur bevorstehenden Mitgliederversammlung los werden, bei der schließlich unser Präsident gewählt werden wird.

Das Konzert von Killing Joke hatte sich um einige Monate verzögert, doch die Vorfreude auf die seit über 30 Jahren die Musikwelt aufmischende Band ist dadurch nur noch größer geworden. Das Konzert selbst war wieder einmal genial – nicht weniger kann man von ihnen auch erwarten. In Originalbesetzung spielten sie viele Lieder aus ihrer ganz frühen Periode, in welcher sie die Brücke vom Punk zu einer vielfältigeren Musik schlugen. Das eine Lied, welches sie bereits 1979 in Hamburg spielten, fiel daher auch gar nicht aus den Rahmen, sondern fügte sich nahtlos in die Uralt-Klassiker „The Fall Of Because“, „Complications“, „Wardance“, „Madness“ oder das nach wie vor geniale „Pssyche“ ein, wobei mir aus der Erinnerung jetzt nicht mehr einfallen.

Dazu kamen weitere Songs vom neuen Album und noch der Hammer „Asteroid“, der als einziges aus der erfolgreichen Zeit dazwischen gestern gespielt wurde. Auf ihren 25-Jahr-Konzerten hatten sie ja erst die breite Palette an Hits gespielt, da war diese Auswahl abwechslungsreich und sowieso sehr gut. Über dieses Jubiläumskonzert habe ich an anderer Stelle schonmal etwas geschrieben – http://www.kleinertod.de/artikel/killingjokeXXV.html – und ich kann den Kauf dieses Tonträgers nach wie vor nur empfehlen.

Wie schon eingangs angemerkt, verbinde ich mit Killing Joke nicht nur den Ort ihres gestrigen Konzertes mit St. Pauli – sie spielten ja im Grünspan. Nein, es war nämlich genau am Mittag nach einem der erfolgreichen Pokalspiele – ich glaube, das war das Spiel gegen Berlin, als ich dem Sänger für ein Interview begegnete. Noch vollkommen von einer Unmenge an glücksseelig eingeatmeten Astra-Bieren benebelt war Jaz Coleman über diesen Umstand, daß endlich mal jemand weniger nüchtern als er selbst in einem Interview auftauchte, derart amüsiert, daß er dies unbedingt von mir in dem Interview festgehalten wissen wollte. Diesen Wunsch kam ich natürlich nach, nur den genauen Grund nannte ich seinerzeit nicht und umschrieb es, um im Rahmen des Musikmagazins veständlich zu bleiben, mit einer Party. Hier kann man es nach wie vor nachlesen: http://www.kleinertod.de/artikel/killingjoke.html.

Es gibt aber noch ein anderes, sehr wichtiges Thema für den FC St. Pauli – und zwar die anstehende Mitgliederversammlung nebst Wahl des Präsidiums – http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7375&type=&menuid=57&topmenu=112. Stefan Orth steht uns wohl bevor. Ist zwar noch eine Weile her, aber ich will mal den Slogan zu den US-Wahlen von HP Lovecraft Fans hier anbringen: why settle for the lesser evil?

2 Comments

  1. Hmpf. Tatsächlich sagt mir zwar der Name was, aber gehört hab ich die wahrscheinlich noch nie. Anscheinend sollte ich das ändern.
    Irgend eine Empfehlung für ein Einsteigeralbum?


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