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Endlich eine gute Meldung in Sachen Morike Sako – der Zweitligist Arminia Bielefeld hat unseren Ex-Spieler und Nach-wie-vor-Sympathieträger verpflichtet (Quelle: http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1621662/Morike-Sako-neuer-Hoffnungstraeger-in-Bielefeld.html). „Dank“ seiner Vereinslosigkeit war dies auch nach dem Ende der Transferperiode möglich – und wahrscheinlich war es auch gerade dieses Schließen des Zeitfensters, was seine Verpflichtung überhaupt ermöglichte. Ein aussortierter Spieler ohne Vertrag hat es halt schwer auf dem Markt. Doch dies ist nun glücklicherweise für Sako Geschichte.

Als er das erste mal auflief, da habe nicht nur ich ihn sofort ins Herz geschlossen gehabt. Dieser freundliche Riese, der sich auf dem Spielfeld zu einem fast schon übermotivierten spielenden Kämpfer entwickelt und der nach dem Abpfiff grinsend mehr feiert als jeder andere – selbst, wenn er gar nicht gespielt hatte – das war einfach ein unglaubliches Erlebnis. Jedes mal. Karten sammelte er ohne Ende bei uns, wenn er denn mal einen Einsatz bekam – zumeist ohne jede Berechtigung, denn allein aufgrund seiner enormen Körperlänge zücken die Schiris bei Zweikämpfen mit den viel kleineren Gegenspielern, besonders, wenn diese aus welchem Grund auch immer dabei umfallen, nur zu schnell eine Karte. Dazu kommt, daß er sein Temperament selten im Griff hat – eine gefährliche Mischung. Doch letzteres schien er immer besser in den Griff zu bekommen, auch wenn das Herz immer stehen zu blieben schien, wenn er sich einer Auseinandersetzung näherte.

Ein Kopfballungeheuer war er noch nie, doch er vermag immer wieder die Bälle gut mit seiner ganzen Körperlänge abzuschirmen. Und trotz der langen Leitungen kann er gut mit dem Ball umgehen. Er ist weniger der Torjäger als die Anspielstation für lange Bälle im Sturm, der diese dann kurz seinen Mitspielern auflegen kann. Seine Spielweise hat ihn dann leider auch seinen Platz bei uns gekostet, denn so eine Rolle ist in dem System von Stani nicht vorgesehen. Wenn Arminia Bielefeld einen solchen Spieler gut einzusetzen vermag, dann wird er sich auch dort sicherlich schnell in die Herzen der Fans spielen können. Und dies ist anzunehmen: „Mo kann den Ball halten und schafft so Freiräume für die anderen“ beschreibt deren Trainer Ziege Sakos Spielweise (Quelle: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/3735954_Ex-Paulianer_Sako_unterschreibt_einen_Einjahresvertrag.html?cnt=3735954). Die Stärken eines Spielers zu sehen und umzusetzen, das ist wichtig für den Erfolg eines Spielers in einem Team. In Bielefeld scheint Sako also gut aufgehoben zu sein. Ich hoffe es für ihn, denn ich wünsche ihm hiermit alles Gute und viel Erfolg.

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