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Morgen kommt der Tabellenführer der 1. Bundesliga zum Tabellenzweiten ans Millerntor. Mit anderen Worten: das Spitzenspiel des Spieltages, in weiser Vorausahnung auch als solches auf Samstag 18Uhr30 terminiert, ist tatsächlich eines. Wer hätte dies jemals für möglich gehalten? Okay, es ist gerade mal der zweite Spieltag und die Tabelle ist nach nur einem Spiel so sinnvoll wie eine Drainage in der Wüste – aber es macht trotzdem Spaß, auf diese zu blicken. Ob wir jemals wieder in dieser Saison eine solche Gelegenheit bekommen werden ist wohl kaum anzunehmen, also laßt es uns genießen.

Es ist aber nicht nur ein Spitzenspiel, es ist die Heim-Eröffnung der 1. Bundesliga-Saison 2010/2011. Das erste Saisonspiel daheim am Millerntor. Und nicht nur das, es ist auch die Premiere der neuen Haupttribühne. Viel zu Feiern bei unserem Jahr100-Verein, der damit ja nun wirklich seit längerem schon Übung hat.

Ach ja, wer kommt eigentlich? Da war ja noch etwas… Genau, ein Gästeteam wird schließlich auch noch auflaufen. Fast hätte ich das vergessen zu erwähnen. Also namentlich. Kann man ja bei der ganzen Freude um das erste Heimspiel, die Einweihung der neuen Haupttribühne und der Tatsache des Spitzenspiels auch mal übersehen.

Hoffenheim. Genauer gesagt, TSG 1899 Hoffenheim. Bei diesem Gegner fallen ja leicht und schnell die Diskussionen an – traditionsreichere 100 Jahre gegen traditionsärmere 111 und vieles mehr. Wenn Jekylla dazu schon so treffende Worte verliert, dann will ich einfach nur mal darauf verweisen: http://santapauli.wordpress.com/2010/08/27/ho-ho-hoffenheim-oh-oh-ohne-mich/ bzw. http://santapauli.wordpress.com/2008/04/12/hoffenheim-mal-anders-gesehen-oder-eure-hochmut-kotzt-mich-an/. Für mich bleibt vor allem das geniale 3:1 in Erinnerung. Ein sagenhaftes Spiel gegen die damals als Übermannschaft angereisten Hoffenheimer, die durch ihre mehr als unsympathische Spielweise, aber auch durch ihre spielerische Qualität in Erinnerung blieben.

Wer Werder Bremen derart eindrucksvoll zerlegt wie der unser morgiger Gast beim ersten Spiel, der hat das Fußballspielen in der Sommerpause offensichtlich nicht verlernt. Eher scheint die in der letzten Saison etwas untergegangene Stärke der Hopp-Truppe wieder herausgekramt worden zu sein. Ohne einen „mehr als 100%“-tigen Einsatz von der ersten Minute bis zum Verklingen des Schlußpfiffes wird es mit Sicherheit auch in dieser Liga nicht gegen Hoffenheim gehen. In Freiburg wurde in der Schlußviertelstunde ja schon gezeigt, wie ein solcher Einsatz aussieht und welche Ergebnisse man damit erzielen kann.

Wirklich großartig wird ganz unabhängig davon, wie auch immer das Spiel ausgehen mag, das Haupttribühnen-Ereignis werden. Ich für meinen Teil will schon lange vor dem Anpfiff vor Ort sein, noch früher als normal. Diese Tribühne will ersteinmal genossen werden, dann natürlich wie immer die Athmosphäre und selbstverständlich auch das eine oder andere Astra, wenn man schon mal beim Genießen ist. Prioritäten müssen schließlich sein. Dann aber wird das Kribbeln auch so richtig unerträglich werden… Ist es eigentlich jetzt schon. Schon lange. Aber es wird sich halt noch steigern. Bis zum Anpfiff. Bis es RICHTIG losgeht.

Ein Heimsieg wäre schön, aber auch bei einem Punkt würde ich von einem Erfolg gegen diesen Gegner sprechen. Die Euphorie von den Rängen wird bei dieser Ausgangslage und insbesondere dank der wieder neu dazugekommenen Kulisse der Haupttribühne sicherlich die ganzen 90 Minuten gewaltig sein.

Ach ja – erwähnenswert wäre ferner noch, daß beim ersten Heimspiel die neuen Spieler erstmals zu einem Punktspiel am Millerntor auflaufen werden bzw. auf der Tribühne Platz nehmen. Und, was beim magischen FCSP noch wesentlicher ist, Samstag ist nach wie vor DOM. Und Weltastratag ist auch noch: http://www.weltastratag.de/. Es kommt also wirklich einiges zusammen.

Endlich wieder Millerntor. Endlich wieder Fußball, wie ich ihn liebe. Der FC St. Pauli als Underdog gegen die haushohen Favoriten – und das daheim. Die Jahr100-Saison kann beginnen!

2 Comments

  1. Ich fürchte zwar, dass das nicht zur Routine werden wird, aber es hört und fühlt sich phantastisch an! Ich erwarte einen magischen Abend. Und: Ein Sieg ist nicht unmöglich…

    • Haupttribühneneinweihung, Heimsaisonauftakt, Weltastratag, Dom, Spitzenspiel, 1. Bundesliga… Da kommt so viel zusammen, daß es in jedem Fall ein magischer Tag werden wird. Und unmöglich ist wirklich gar nichts – schreien wir unseren Verein nach vorne und hoffen auf das Beste. Positiver Druck – ich verlange nichts, nur eine volle Leistungsbereitschaft bis zur letzten Sekunde. Und viel Astra. 😉


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