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Schlagwort-Archive: Polizei

Rund um die aktuelle Diskussion um den Fußball und die aktuelle Diskussion zur “Erhöhung” der “Sicherheit” beim Fußball (daß es beim Fußball so sicher ist wie sonst im Leben auch, jedenfalls für eine Großveranstaltung sogar wohl noch sicherer als anderswo, das wird bei dieser Wortwahl gerne übersehen – ebenso, daß der Fußball die Probleme der Gesellschaft weder lösen kann, noch ist das seine Aufgabe oder Verantwortung) wird die Forderung, daß die Vereine die Fanarbeit weiter verstärken sollen, immer wieder und gerne erhoben. Eine solche Fanarbeit wird beim FCSP seit vielen Jahren auf ausgezeichnete Art und Weise vom Fanladen erbracht. Daß nun ausgerechnet die für die Sicherheit zuständige Polizei die Arbeit des Fanladens torpediert, das ist ein Skandal an sich. Zur Personalienfeststellung (und darüberhinaus – siehe Text) hat nun ein Beamter das Umfeld des Fanladens genutzt und damit einen “geschützten Raum” mißbraucht. Worum genau es geht, kann nachfolgend durch die Stellungnahme der Sankt Pauli Mafia in Erfahrung gebracht werden, die ich hier wiedergebe: Mehr lesen »

Da unsere Vereinsführung sich schwer tut, zu einer Auslagerung der Domwache zu kommen, wurde am Mittwoch schon einmal von Seiten der FCSP Fanszene damit angefangen, die als Goliathwache geplante Polizeistation an der Stelle der bisherigen “AUSSENstelle Domwache” zu bauen. Es war ein wundervoller Abend, vielen Dank an alle! Etwa 100 FCSP Anhänger waren zusammengekommen zu dieser symbolträchigen Grundsteinlegung, die nachfolgend in Bildern ohne weitere Worte gezeigt wird. Mehr lesen »

Es hätte ein großes Spiel werden können – das erste Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel mit Stani auf der Trainerbank der anderen Seite, nicht zu vergessen die besondere Ausgangssituation aufgrund des alles andere als gelungenen Ligastarts der Kölner und des zu erwartenden Drucks, der daheim von dieser Mannschaft auf uns kommen würde. Hätte, wohlgemerkt. Es hätte auch, nach der Steilvorlage der FCSP Fanszene http://kleinertod.wordpress.com/2012/09/15/museum-statt-goliathwache-positionspapier-der-fanszene-des-fcsp/, ein großartiges Zeichen der Vereinsführung geben können. Nochmal hätte, wohlgemerkt. Unentschieden, unentschlossen. Da wäre mehr gegangen und da geht noch mehr. Mehr lesen »

Museum statt Goliathwache!

Für eine sinnvolle Nutzung der neuen Gegengerade

Die Gegengerade des Millerntor-Stadions ist ein entscheidender Ort für die Geschichte des FC St. Pauli.

Dies ist der Ort, wo die ersten Totenkopf-Fahnen wehten. Dies ist der Ort, wo eine vollkommen neue Art der Fankultur entstand. Dies ist die Keimzelle des „Mythos St. Pauli“.

Wir sollten diesen Ort Leben lassen. Wir sollten ihn nutzen, um diesen unglaublichen Verein zu feiern. Und alle zu würdigen, die ihn ausmachen.

Wir haben die Chance dazu. Wir haben sie jetzt und nie wieder. In der Gegengerade sind 600 zusammenhängende Quadratmeter frei. Direkt neben den Fanräumen. Direkt neben dem zukünftigen Sitz des Fanladens. Eine Fläche von unschätzbarem Wert.

Niemand im FC St. Pauli will, dass diese Fläche für einen vereinsfremden Zweck blockiert wird. Niemand will, dass eine Polizeiwache dort einzieht – als Ersatz für die alte Domwache, genutzt an allen Dom- und Spieltagen. Eine Nachbarschaft, die auch die Arbeit des Fanladens stark behindern würde.

Der FC St. Pauli steht im Wort. Sein Präsidium hat vor Jahren mündlich versprochen, der Stadt bei der Erneuerung der Domwache zu helfen. Im Gegenzug für Unterstützung bei der Stadion-Rekonstruktion.

Doch für den Standort einer Dom- und Stadionwache gibt es Alternativen. Für ein FC St. Pauli-Museum nicht. Auf einen solchen Ort zu verzichten, wäre eine historische Weichenstellung. Weg vom „Lebensgefühl St. Pauli“. Hin zu einer leeren Hülle.

Lange haben Fans auf dieses Risiko hingewiesen. Lange wurde intern verhandelt. Es ist spät, doch nicht zu spät. Darum machen wir Druck.

Und wir bieten unsere Hilfe an. Unsere Ideen. Unser Wissen. Unsere Hände. Unser Herz. Wir sind viele. Wir sind entschlossen. Und gemeinsam schaffen wir nahezu alles.

Wir fordern das Präsidium des FC St. Pauli auf, den Auftrag der Jahreshauptversammlung 2010 zur Einrichtung eines Vereinsmuseums umzusetzen:

Macht ein FC St. Pauli-Museum in der Gegengerade möglich, das diesen Namen auch verdient!
Nehmt unsere Hilfe an!
Entscheidet Euch für Identität und Geschichte des FC St. Pauli!
Entscheidet Euch für ein gemeinsames Ziel, das alle St. Paulianerinnen und St. Paulianer eint!
Entscheidet Euch für eine Realisierung der Domwache außerhalb des Millerntor-Stadions!

FÜR eine gemeinsame Lösung von Verein und Stadt!

GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

FÜR ein Museum, wie es die Welt noch nicht gesehen hat:
Das FC St. Pauli-Museum. In der Gegengerade. Am Millerntor.

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In die Gegengerade gehört die Fanszene des FCSP – Fanräume und Museum – und keine gigantische Polizeiwache! Das gemeinsame Positionspapier der Fanszene des FC St. Pauli – siehe http://kleinertod.wordpress.com/2012/09/15/museum-statt-goliathwache-positionspapier-der-fanszene-des-fcsp – ist das Ergebnis eines sehr emotionalen und aufregenden Abends. Gestern fand ja das Vernetzungstreffen im Centro Sociale zur Ermöglichung eines FCSP Museums und der gleichzeitigen Verhinderung der gigantischen Polizeiwache an gleicher Stelle in der Gegengeraden statt. Und da war viel los. Mehr lesen »

In kurzer Zeit kann so viel passieren – im Vergleich zum gestrigen Tag, wo http://kleinertod.wordpress.com/2012/09/12/fcsp-museum-statt-stadionwache-eine-grundsatzentscheidung/ entstand, ist jedenfalls viel geschehen, so daß ein neuer Artikel geboten ist – und genau dies macht eigentlich Mut, denn auch bei dem Thema Museum anstatt semipermanenter, riesiger Stadionwache in der Gegengeraden ist die Zeit knapp und trotzdem kann da immer noch alles sich in Wohlgefallen auflösen. Wenn alle Beteiligten dies auch wirklich so wollen. Nur leider ist es nach wie vor ausgerechnet unsere Vereinsführung, die hier blockiert und mit Zahlen um sich schmeißt, die als solches nicht nur mehr als bedenklich erscheinen, auch in den Formulierungen wird immer wieder deutlich, daß an einem Museum trotz des eindeutigen Beschlusses der Mitgliederversammlung auf der letzten JHV, dem höchsten Organ des Vereines, von Seiten der Vereinsführung kein wirkliches Interesse besteht. Hier muß man sich fragen, inwiefern da das Präsidium nicht bei dem Thema ins Stolpern zu geraten droht. Mehr lesen »

Die Integration eines FC St. Pauli Museums in den Neubau des Millerntors ist von genauso vielen Fragezeichen umgeben wie die Integration einer semipermanenten Polizeiwache in der Gegengeraden – und letztendlich hängen beide Fragen zusammen, denn kommt das eine, dann ist für das andere kein Platz mehr da. Die Nord hat sich aufgrund der Untertunnelung durch die U-Bahn an dieser Stelle wohl als nicht tragfähig genug herausgestellt und der Platz, der in der Gegengeraden vorhanden ist, kann nur einmal vergeben werden. Die Fragestellung, inwiefern sich der FCSP überhaupt eine interne Stadionwache leisten kann, siehe http://kleinertod.wordpress.com/2012/06/25/kann-sich-der-fcsp-eine-interne-stadionwache-leisten/, hat nach wie vor Gültigkeit. Es wird dringend Zeit, zu einer vernünftigen Antwort im Sinne des FCSP zu kommen. Mehr lesen »

Es wäre ja auch verrückt anzunehmen, daß man als FCSP-Blogger in der spielfreien Zeit keine Themen hätte. Das derzeit drängende ist eines, welches eigentlich in aller Ruhe anderweitig hätte behandelt werden können, nun aber ausgerechnet in die Sommerpause verfrachtet wurde. Es geht um die Frage, wie mit der Pflicht des Vereins zur Integration einer Polizeiwache im Stadion bzw. in Stadionnähe umzugehen ist. Da sich der Neubau der Gegengeraden untrennbar mit dieser Frage verbindet, ist es nun, quasi in allerletzter Sekunde, zu einem entscheidenden Tauziehen zwischen der eine Wache im Stadion ablehnenden Seite und der diese dort befürwortenden Seite gekommen. Die Sozialromantiker-Initiative hat zu einer erneuten Petition gegen die Stadionwache aufgerufen, siehe http://www.sozialromantiker-stpauli.de/wordpress/?p=210 mit näherer Begründung, Dr. Gernot Stenger hat das Gegenteil auf der offiziellen Vereinsseite verkündet, siehe http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11692&type=2&menuid=57&topmenu=112. Zeit für mich, meine eigene Stellungnahme zu diesem Thema abzugeben. Mehr lesen »

Das waren keine schönen Tage für den FC St.Pauli. Zwar stimmt die sportliche Seite, zwei Tage vor dem Ende der Saison ist rein rechnerisch immer noch der Relegationsplatz möglich und mit einem 3-0 Heimerfolg gegen Hansa Rostock wurden nicht nur drei wichtige Punkte eingefahren, vielmehr wurde auch die Kogge Richtung 3. Liga versenkt, auch wenn diese sich ebenfalls rein rechnerisch noch Chancen auf den Klassenerhalt erhoffen kann. Aber all das zählt in diesen Tagen nichts mehr, denn nach den Ereignissen der letzten Tage reibt man sich nur noch verwundert die Augen. Die – leider zu erwartenden – kleineren Auseinandersetzungen einiger weniger sicher auch aus dem FCSP Umkreis stammender Personen mit der Polizei im Gefahrengebiet sind zwar kleiner ausgefallen, als es bei den letzten Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine passiert ist, siehe dazu auch http://kleinertod.wordpress.com/2012/04/23/rumstehterroristen-fcsp-nahezu-ohne-hansa-rostock-im-gefahrengebiet/, dennoch wird ein Medienrummel veranstaltet, als wäre der Bürgerkrieg ausgebrochen. Das Maß ist vollkommen verloren gegangen. Der DFB will sich auch hier nicht lumpen lassen und haut eine Geldstrafe für angebliche Verfehlungen heraus, die als solches nur entschieden zurückzuweisen wären – trotzdem schluckt die Vereinsführung dies nicht nur, sie wendet sich auch gegen die eigenen Fans. Wieso eigentlich? Mehr lesen »

Es gibt Spiele, die aus Fansicht etwas Besonderes sind – und da gehört mit Sicherheit die Begegnung zwischen dem FCSP und Hansa Rostock in jeder Hinsicht dazu. Daß es bei diesem Aufeinandertreffen noch einmal mehr ein Spiel außerhalb jeder Norm war, lag allerdings nicht an den beiden sich alles andere als grünen Fanlagern, sondern an einem polizeilichen Sicherheitswahn, der so im Fußball in Deutschland noch nie stattgefunden hatte. Daß es hierbei auch eigentlich bis auf einige noch zu benennende Punkte weitgehend friedlich blieb, lag definitiv nicht an der Polizei und ihrer auf Eskalation setzende Taktik. Selbst von den Fans, die den Protest, zu dem USP vor der Süd während des Spiels aufgerufen hatte, verurteilten oder mit Unverständnis begegneten, entwickelten zumindest einige nach dem Spiel beim Erleben der vollkommen abdrehenden Sicherheitskräfte ohne erkennbaren Anlaß Sympathie für das Zeichen-setzen gegen diesen Sicherheitswahn. Die Medien inszenierten wie von der Polizei gesteuert das geplante Randalebild, während es vor der Süd eine friedliche Radioparty wurde, der ich mich die ganzen 90 Minuten über letztlich angeschlossen habe – weswegen man für diesen Spieltag nicht mit Bildern aus dem Stadion von mir rechnen kann. Dafür möchte ich Euch aber einige Impressionen von draußen nicht vorenthalten. Mehr lesen »

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