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Schlagwort-Archive: Marius Ebbers

Es gibt Spiele, die aus Fansicht etwas Besonderes sind – und da gehört mit Sicherheit die Begegnung zwischen dem FCSP und Hansa Rostock in jeder Hinsicht dazu. Daß es bei diesem Aufeinandertreffen noch einmal mehr ein Spiel außerhalb jeder Norm war, lag allerdings nicht an den beiden sich alles andere als grünen Fanlagern, sondern an einem polizeilichen Sicherheitswahn, der so im Fußball in Deutschland noch nie stattgefunden hatte. Daß es hierbei auch eigentlich bis auf einige noch zu benennende Punkte weitgehend friedlich blieb, lag definitiv nicht an der Polizei und ihrer auf Eskalation setzende Taktik. Selbst von den Fans, die den Protest, zu dem USP vor der Süd während des Spiels aufgerufen hatte, verurteilten oder mit Unverständnis begegneten, entwickelten zumindest einige nach dem Spiel beim Erleben der vollkommen abdrehenden Sicherheitskräfte ohne erkennbaren Anlaß Sympathie für das Zeichen-setzen gegen diesen Sicherheitswahn. Die Medien inszenierten wie von der Polizei gesteuert das geplante Randalebild, während es vor der Süd eine friedliche Radioparty wurde, der ich mich die ganzen 90 Minuten über letztlich angeschlossen habe – weswegen man für diesen Spieltag nicht mit Bildern aus dem Stadion von mir rechnen kann. Dafür möchte ich Euch aber einige Impressionen von draußen nicht vorenthalten. Mehr lesen »

Eigentlich hätte ich in der letzten Zeit mal wieder fast täglich einen Blogbeitrag schreiben können, zumindest an Themen hätte es nicht gemangelt. Kassenrollenurteil, Hansa Rostock Gästekartenverkaufsverbot, das Düsseldorfspiel und Zambrano, Homophobie, Relegation und dann auch noch das kleine Derby sowie allgemein die Vorstadt – das ist eigentlich schon viel zu viel, um dies alles auf einmal abzuhandeln, aber andererseits will und werde ich das alles nicht unkommentiert lassen können. Also in aller Kürze dazu ein wenig und dies garniert mit einigen Bildern vom Spiel unserer 2. gegen die 2. aus der Vorstadt. Mehr lesen »

Nach all dem Jammern wegen des verschlissenen alten Rasens, auf dem ein schönes Fußballspiel, wie es der FCSP aufziehen möchte unter Schubert, nach Angabe der Mannschaft nicht möglich gewesen sei, gab es gegen die Gäste aus Cottbus am Sonntag die Gelegenheit, auf dem neuen Belag das besagte Können unter Beweis zu stellen. Was die ersten Spielminuten ja auch halbwegs klappte, nur eben leider ohne erfolgreichen Torabschluß. Letzteres blieb beiden Mannschaften an diesem Spieltag vorenthalten, so daß die Nullnummer die folgerichtige Konsequenz war. Nur mit einer erhöhten Spielqualität konnte der FCSP auf dem neuen Rasen nicht über die ganzen 90 Minuten aufwarten, vielmehr war das über die Gesamtheit des Spiels keine sichtbare Verbesserung zu den letzten Begegnungen, ganz unabhängig von der jeweiligen Spielfläche. Nicht schön, aber auch nicht schlimm. Dem FCSP geht halt ein wenig die Puste aus zum Ende der Saison, doch noch ist diese ja auch nicht vorbei – zu früh also für ein Schlußfazit. Dennoch – an diesem Tage gab es halt nur einen Punkt. Sagen wir einfach, das lag am Rasen. Noch zu ungewohnt. Oder so. Mehr lesen »

Selten so ein wenig mitreißendes Spiel wie gegen den KSC am gestrigen Montag am Millerntor erlebt. So unerträglich an einem Montag terminierte Ligaspiele auch sind, so hat man mit dem dadurch garantierten Flutlicht an sich ja immer etwas mehr Atmosphäre als bei den frühen Mittagsspielen in der zweiten Liga an einem Samstag oder Sonntag. Aber selbst dieser Pluspunkt wollte bei dieser Begegnung einfach nicht zünden. Zumindest der aufgrund der Tabellsituation geforderte Sieg wurde durch das 1-0 eingefahren, aber besonders viel mehr als dies gab es aus spielerischer Sicht kaum zu vermelden – und leider auch in fantechnischer Hinsicht war das Spiel kein Glanzpunkt. Trotzdem gibt es das eine oder andere, was es zu berichten gibt. Mehr lesen »

Mitunter bieten Wochenenden in der Winterpause ein volles Programm für einen FCSP-Anhänger – und in den vergangenen Tagen war ein solches Wochenende. Die Veranstaltungen am Freitag gefolgt von der Demo am Samstag und dem leider nahezu zeitgleichem Testspiel gegen die Grasshoppers Zürich machten es gar nicht so einfach, all diese Termine irgendwie zu koordinieren. So mußte auch ich Abstriche machen und verfolgte die Demo am Samstag nur auf dem Vorplatz des Hamburger Hauptbahnhofes mit der Eröffnungskundgebung, um dann nach rund einer Stunde zum Millerntor aufzubrechen. Schade, daß diese Termine so ungünstig lagen, aber immerhin ging es ja wenigstens auf diese Weise. Dafür waren die Veranstaltungen am Freitag ideal aufeinander abgestimmt. Gelohnt hat sich jedes dieser vier Ereignisse auf eigene Weise. Mehr lesen »

Was für eine Wasserschlacht! An diesem Tag sind wohl nur die VIPs in den Logen und einige Glückliche ganz oben unter dem Dach trocken geblieben – wobei, unglücklich waren all die nassen Fans an den anderen Stellen des Millerntors auch nicht gerade, so sie denn nicht zu der versprengten Schar an mehr oder weniger heimlich angereisten Gästefans gehörten. Ein wichtiger und insgesamt erneut toller 3-1 Heimsieg gegen starke Dresdner machte die durchnässten Klamotten zwar nicht weniger klamm, wohl aber diesen Aspekt des Tages bedeutungslos. Und irgendwie hatte es ja auch was, dieses solidarische Mitdurchnäßtsein auch auf den Sitzplätzen, sei es nun auf der Haupt, Nord, Gegengeraden oder Süd – überall schien dieser starke und fast die ganze Spielzeit über andauernde Nieselregen hinzukommen. Mehr lesen »

Auch in einer Länderspielpause reißen die Themen rund um den FCSP nicht ab und so werde ich in meinen Ausblick auf das kommende Spiel auch vieles mit einfließen lassen, was seit meinem letzten Blogeintrag Relevantes geschehen ist. Da gab es wahrlich einiges in den letzten Tagen, nicht nur die in der Überschrift genannten Dinge, auch die Terminierung der Mitgliderversammlung, den neuen FCSP-Film “Das ganze Stadion” sowie die USP-Auszeichnung möchte ich diesmal ansprechen, denn all dies ist zu wichtig, als daß ich dazu gar nichts in meinem Blog stehen haben möchte. Mehr lesen »

Nun kann man wirklich nicht sagen, daß an diesem verlängerten Wochenende wenig passiert ist, wenn man Fan und Mitglied des FCSP ist. Politik gehört aus guten Gründen ja zu den Dingen, die hier auf reges Interesse stößt, insbesondere dann, wenn diese mit den Themengebieten Viertel und Vertreibung zu tun hat – so daß die Demo gegen Schreiber nach dem Auswärtsspiel in Cottbus für die Daheimgebliebenen wichtig war. Und nicht nur für die FCSP-Anhänger, auch viele andere Bürger dieser Stadt haben genug von der Politik des Herrn Schreiber gegen die Menschen dieser Stadt. Auch die AFM-Versammlung am Montag war spannend und als AFM-Mitglied war es mehr als gut, dieser Versammlung beigewohnt zu haben. Mit dem erwähnten Auswärtsspiel also genügend Stoff, um etwas zu schreiben… Mehr lesen »

Eigentlich könnte ich den Spielbericht beim Auswärtserfolg gegen Karlsruhe mit noch weniger Worten gestalten als meinen Blogeintrag vor dem Spiel an sich – siehe http://kleinertod.wordpress.com/2011/09/16/ausblick-fcsp-trifft-auf-lechner-sowie-lacherlichkeiten-aus-berlin/ – denn schließlich ist nicht wirklich so viel dabei vorgefallen, was mehr Worte rechtfertigen könnte. Ein fast schon langweiliger, da nie wirklich gefährdeter Sieg, den unsere BoysInBrown da auswärts souverän eingefahren haben – was als solches die eigentlich unglaubliche Nachricht ist. Sicher hatte auch die neue Mannschaft des hier immer noch inniglich geliebten Lechner Chancen, doch wirkten diese Schrecksekunden nicht so, als ob bei einem Gegentor das Spiel großartig anders verlaufen wäre. Mehr lesen »

Zum ungeliebten Montagsspiel unseres magischen FCSP komme ich gleich, erst noch ein paar Bemerkungen zu einem aktuellen Thema. Es gibt Tage, an denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Irgendwie hängt man mitunter bei gewissen Meldungen zwischen den Stühlen und ist sich einfach nicht sicher, welche emotionale Regung man nun den Vortritt lassen soll. Aktuell habe ich das gestern beim Auftreten der Polizeigewerkschaft in Berlin erleben dürfen, die sich doch nicht entblödet hatte, die außerordentlich extreme Gefährlichkeit der ihnen neuerdings aufgezwungenen Namensschilder anzuprangern. Mehr lesen »

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